Vorlesen - macht
Kinder schlau
 |
Spielen - die Welt
Ihres Kindes
 |
Drinnen spielen

|
Draußen spielen

|
Kindergeburtstag

|
|
|
 |
Clown und Indianer: Zum Fasching verkleiden sich alle!
Juchhe, jetzt treiben es die Narren und Närrinnen bunt, alle dürfen sich für das Faschingsfest verkleiden - das ist ein Spaß! Und niemand weiß: Wer steckt da bloß unterm Kostüm?
Alle fragen sich, wer ist dieser kleine Mönch in der dunklen Kutte, wer mimt hier die Krankenschwester mit dem Rotkreuzköfferchen und wer ist bloß dieser kleine schüchterne Löwe, der plötzlich so laut brüllen kann? |
Verkleiden macht Kindern oft große Freude. Nur in ganz jungen Jahren können Kleinkinder manchmal noch ein wenig ängstlich reagieren, wenn die anderen Kinder plötzlich ganz seltsam anders aussehen. Am besten ist, die Kleinen werden dann behutsam an das Thema herangeführt und nicht zu irgendwelchen Verkleidungen gedrängt.
Das Zimmer für die Fest schmücken: Eine bunte Girlande basteln
Für ein lustiges Faschingsfest muss natürlich das Zimmer phantasievoll geschmückt werden. Die Kinder dürfen eine bunte Girlande basteln, das ist ganz leicht: Sie benötigen je drei Blätter farbiges Papier in rot, gelb, blau und orange. Zuerst wird das rote Blatt gefaltet und ein Rand abgeschnitten, so dass ein Quadrat entsteht. Dann wird das Papier in der Mitte zusammengeklappt. Nun werden mit einem Bleistift und einem Dreieck an der Faltstelle jeweils Linien im Abstand von einem Zentimeter gezogen. Diese müssen aber mindestens einen Zentimeter vor dem Rand enden und dürfen nicht bis zum Blattende reichen. Das Papier schneidet man an den Linien ein und faltet es wieder auseinander. Anschließend formt man eine Rolle und klebt die oberen Enden mit Klebefolie oder Leim zusammen, das wiederholt man auch an der unteren Seite – fertig.
Jetzt werden nach und nach auch aus den anderen Blättern solche Rollen gebastelt. Für den letzten Schritt benötigt man nur eine lange Schnur, hier werden die Rollen abwechselnd aufgefädelt. Wer mag kann mit Klebestreifen einen Zwischenabstand erzwingen. Zum Schluss die Girlande einfach an der Zimmerdecke oder der Tür aufhängen.
Die kleinen Details: Ein Krönchen für die Prinzessin
| Jede Prinzessin braucht natürlich eine Krone: Die angehende Regentin darf mit dem Bleistift eine Zickzack-Linie auf ein Blatt Papier aufzeichnen und in einem Abstand von etwa fünf Zentimeter eine gerade Linie aufmalen. Das so entstandene Band wird ausgeschnitten und an den Enden zusammen geklebt. Eventuell wird das Krönchen noch farbenfroh bemalt und verziert beispielsweise mit aufgeklebten Gummibärchen oder Glitzersternchen oder Zwei-Cent-Münzen. Mit einer Nadel befestigt man an zwei gegenüberliegenden Stellen Faden und daran etwas Gummiband, so bleibt die Krone auf dem Kopf sitzen und kann nicht verrutschen. |
| |
| Ein Clown besticht vor allem durch seine lustige Bemalung im Gesicht, natürlich gehört Opas alter Strohhut auf den Kopf, zwei verschieden farbige Wollsocken an die Füße und am hinteren Hosenbund wird eine Schnur mit einem Luftballon befestigt. Eine Asiatin wird in eine seidig glänzende Tischdecke gehüllt und bekommt einen flachen Hut aus Pappe auf den Kopf. Die schwarze Wellpappe kann man im Bastelladen kaufen, sie muss nur kreisrund ausgeschnitten werden, daran befestigt man zwei Essstäbchen und einen Faden, der unters Kinn geklemmt wird. |
 |
Klassiker: Beim Faschingsfest dürfen die bekannten Spiele nicht fehlen
Lustige Partymusik ist wichtig, ob alte deutsche Gassenhauer die Kids zum Lachen bringen oder Kinderlieder zum Mitsingen verführen, ist egal. Dazu kann auf jeden Fall toll getanzt werden. Wird die Musik dann plötzlich ausgedreht, muss ein jedes Kind wie versteinert stehen bleiben. Wer wackelt, muss an den Rand gehen und weiter geht’s mit der Musik. Bis sie wiederum verstummt und das nächste Kind die Tanzfläche verlassen muss. Gewinner ist das Mädchen oder der Junge, der zuletzt noch auf der Tanzfläche steht.
Auch das allseits bekannte Topfschlagen ist immer lustig und wird gern gemacht: Einem Kind werden die Augen verbunden, es bekommt einen langen Holzlöffel in die Hand, dann darf es auf allen Vieren einen Topf suchen. Dieser wurde umgestülpt, darunter befindet sich ein Schatz, etwa Süßigkeiten oder ein kleines Spielzeug. Die anderen Kinder dürfen natürlich kräftig anfeuern und mit „heiß“ oder „kalt“ helfen, den richtigen Weg zu finden.
Wer kann am besten Zielwerfen? Dazu werden große, leere und ausgewaschene Joghurtbecher zu einer Pyramide aufgestapelt. Zum Werfen eignen sich entweder Tennisbälle, zusammengerollte Kugeln aus Alufolie oder kleine Gummibälle. "Die Reise nach Jerusalem", bei welcher man schnell einen Sitzplatz finden muss oder "Mein rechter, rechter Platz ist frei" eignen sich ebenfalls immer als schöne Bewegungsspiele.
Aber auch der tapferste Seeräuber und das niedlichste Marienkäferchen bekommen nach den spannenden Spielen einmal ordentlich Hunger: Dann sollten appetitliche Häppchen bereit stehen. Kleine Spießchen, auf die abwechselnd Käsewürfel und Weintrauben und Stücke aus Vollkornbrot aufgespießt werden. Kleiner Tipp: Bestreichen Sie das Brot vorher mit Tomatenmark, so schmeckt es schön fruchtig. Wiener Würstchen, die wie ein Igel eingeschnitten sind, kleine Hackfleischbällchen und knusprig gebackene Kartoffelplätzchen, dazu Nudelsalat und Polentaschnittchen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zum Kakao gibt es Pfannkuchen, Waffeln mit Apfelmus, Muffins mit bunten Zuckerstreuseln oder einen feinen Schokoladenkekskuchen... mhm, lecker!
Und das Beste, beim Faschingsfest ist alles erlaubt: Selbst während dem Essen darf gespielt werden: Jedes Kind bekommt einen Schokokuss auf den Teller, die Hände werden hinter der Stuhllehne verschränkt. Nach dem Startsignal „Auf die Plätze fertig, los!“ muss jeder – aber ohne Hände – seinen Teller leer essen. Das gibt viel zu lachen - versprochen! Guten Appetit!
| |
 |
| |
| Wir wünschen eine schöne närrische Zeit! |
|
|
Kreativität -
sollten Kinder
ausleben können
 |
Interessantes aus Wissenschaft und Forschung

|
Entwicklungs- Kalender

|
Bastelrezepte

|
|