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Gehirnentwicklung

Gehirnentwicklung - Kleinkinder überraschen

Forscher haben jetzt mit Hilfe einer neuen Technologie bewiesen, dass Babys bereits mit sechs Monaten Fehler und zahlenmäßige Abweichungen erkennen können.

Die Wissenschaftler wiederholten mit dem neuen Gerät Untersuchungen von 1992 zur Entwicklung des Gehirns von Kleinkindern. Dabei wurde die bisher umstrittene These bestätigt, wonach bereits sechs Monate alte Kinder zahlenmäßige Unterschiede und Veränderungen erfassen können.

Bei den Test wurde den Kindern zwischen sechs und neun Monaten auf Bildschirmen jeweils ein oder zwei Puppen gezeigt. Dann wurde ihr Blick kurz verdeckt und die Zahl der Puppen wurde verändert oder blieb gleich. Die Kinder schauten genau wie bei den Tests 1992 länger, wenn die Anzahl der Puppen verändert wurde.

Diesmal aber trugen die Babys jene verbesserte Apparatur, die ihre Gehirntätigkeit genauer als bisher messen konnte. "Die Untersuchungen bestätigen, dass die Kinder bei einer abweichenden Anzahl von Puppen länger hingeschaut haben, weil sie etwas anderes erwartet hatten", so Michael I. Posner, Professor der Psychologie an der Universität Oregon.

Fazit: Kinder besitzen bereits in der frühen Kindheit die Fähigkeit, zahlenmäßige Veränderungen zu erkennen. Bisher wurde angenommen, dass diese Fähigkeit erst im Alter von ungefähr 2,5 Jahren ausgebildet wird.

 
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