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Dr. med. V. Bluni - Schwangerschaftsberatung |
| Geschrieben von nati03 am 21.06.2009 Uhr. |
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Wieviele Kinder kann man per Kaiserschnitt zur Welt bringen?
Sehr geehrter Dr. Bruni!
Ich habe meinen Sohn vor 15 Monaten per KS zur Welt gebracht.
Jetzt hätten wir gerne mind. noch ein Geschwisterchen.
Mein Sohn wog über 4kg und ich hatte einen riesen Bauch jetzt habe ich Angst vor der nächsten SS wegen der KS-Narbe. Wie oft darf man per KS entbinden?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Natalie |


4 Antworten:
Re: Wieviele Kinder kann man per Kaiserschnitt zur Welt bringen?
Antwort von Andromeda1 am 21.06.2009
Hallo!
Bin zwar nicht Dr. Bluni, aber ich habe ohne Probleme 4 Kinder per Kaiserschnitt zur Welt gebracht.
LG
Bianca |
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Re: Wieviele Kinder kann man per Kaiserschnitt zur Welt bringen?
Antwort von hallo-chucky am 22.06.2009
Hallo Natalie,
mein Arzt sagt immer zwei Kinder per KS ist ok und beim dritten Kind per Kaiserschnitt sehen de Ärzte rot.
Ich bin mal gesapnnt was der Herr Dr. Bluni dazu sagen wird.
Alles gute :-) |
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Re: Wieviele Kinder kann man per Kaiserschnitt zur Welt bringen?
Antwort von Mauschel am 22.06.2009
ich habe im Mai meinen 3. KS gehabt. In der SS hatte ich null Probleme mit der Narbe. Beim Öffnen haben sie aber gesehen das das Muskelgewebe hauchdünn um die Narbe war und es unter normalen Wehen gerissen wäre.
Mir wurde jetzt ans Herz gelegt kein Kind mehr zu bekommen und ich hab auch gleich eine Sterilisation mit durchführen lassen.
Es gibt aber hier im Forum einige die ihren 4. KS ohne Probleme bekommen haben.
LG Janine |
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Re: Wieviele Kinder kann man per Kaiserschnitt zur Welt bringen?
Antwort von Dr.Bluni am 22.06.2009
Liebe Natalie,
1. hier gibt es beim Kaiserschnitt keine zahlenmäßige Obergrenze; das können wir eigentlich immer nur im Einzelfall entscheiden. Und dabei wird es manchmal sinnvoll sein, dass nicht nur die Frauenärztin/Frauenarzt eingebunden wird, sondern auch die Klinik, in der der/die Kaiserschnitt(e) durchgeführt wurden.
Es ist nicht grundsätzlich so, dass man der Frau wegen zweier oder mehr Kaiserschnitten von einer Folgeschwangerschaft abgeraten werden müsste. Mit jedem weiteren Kaiserschnitt steigen aber auch die operativen und geburtshilflichen Risiken für Mutter und Kind.
2. bei einer Schwangerschaft/Geburt nach einem oder mehreren Kaiserschnitten ergeben sich besondere Risiken im Wesentlichen durch die mögliche Ruptur der Gebärmutter. Dieses kann während der Gravidität (sehr selten) als auch unter der Geburt eintreten.
Man spricht von einer kompletten Ruptur, wenn es zur Zerreißung des Bauchfells über der Gebärmutter (viszerales Peritoneum) mit teilweisem Vorfall fetaler Anteile in die Bauchhöhle kommt. Dies bringt eine akute Gefährdung von Mutter und Kind mit sich. Geht die Naht ein wenig auseinander (Nahtdehiszenz), kann dieses ohne Symptome verlaufen.
Die Ruptur der Gebärmutter noch während der Schwangerschaft bei regelmäßiger Wehentätigkeit ist offensichtlich so selten, dass es hierzu keine Zahlen in der Literatur gibt, auch wenn die Anzahl der Kaiserschnitte deutlich zugenommen hat.
Das Risiko einer Uterusruptur für Frauen nach einem Kaiserschnitt liegt nach Informationen der WHO bei etwa 0,32% (Spong CY et al. Risk of uterine rupture and adverse perinatal outcome at term after cesarean delivery. Obstet Gynecol 2007;110: 801-7). Das Risiko für eine Ruptur nach Kaiserschnitt ist bei der Spontangeburt mit 0,74% am größten verglichen mit einem primären oder sekundären erneuten Kaiserschnitt.
In einer Studie (Stamilio DM et al. Short interpregnancy interval: risk of uterine rupture and complications of vaginal birth after cesarean delivery. Obstet Gynecol 2007; 110:1075-82) zum Einfluss des Zeitintervalls zwischen dem Kaiserschnitt und der darauffolgenden Schwangerschaft auf das Rupturrisiko konnte gezeigt werden, dass alle Zeitintervalle über 6 Monate inklusive des überdurchschnittlich langen Schwangerschaftsintervalls über 60 Monate kein statistisch signifikant erhöhtes Risiko einer Gebärmutterruptur unter der Geburt mit sich bringen
Aus WHO- Bericht WHO geht hervor, dass es für Frauen ohne vorherige Operationen an der Gebärmutter (inklusives Kaiserschnitt) nur einen einzigen Report gibt und der gibt ein extrem geringes Risiko von (0.006%) an.
(Quelle: http://www.who.int/reproductive-health/global_monitoring/articles/uterinerupture.pdf )
Für die Dicke der Gebärmutterwand gibt es keine Daten, da aus ihr alleine keine Rückschlüsse zu ziehen sind.
VB |
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