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Frauenarzt Dr. med. Vincenzo Bluni

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Scheidenentzündung in der Schwangerschaft?

Hallo,
ich glaube ich habe eine Scheidenentzündung. Es ist alles etwas wund und tut weh. Bin in der 25 SSW. Soll ich zum Arzt gehen oder kann ich selber was dagegen tun? Ist das gefährlich für das Baby?

Viele Grüße
Vinni


von Vin am 05.07.2005

Begriffe finden Sie schnell erklärt in unserem Lexikon der Schwangerschaft
 
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*1 Antwort:

Re: Scheidenentzündung in der Schwangerschaft?

hallo Vinni,

eine bakterielle Besiedlung der Vagina in der Schwangerschaft -bakterielle Vaginose - steht im Verdacht, insbesondere nach Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels, für Fehlgeburten, vorzeitige Wehen, vorzeitigen Blasensprung und Frühgeburtlichkeit verantwortlich zu sein.

Eine solche Besiedlung durch Betrachtung des Scheidensekretes im Mikroskop beim behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin und mit einer ph-Wert-Bestimmung ausgeschlossen werden.

Neben Teststreifen die allerdings das Scheidensekret und nicht den Urin testen! gibt es mittlerweile im Handel auch Handschuhe zu kaufen, mit denen die Frau eine ph-Wert-Bestimmung eigenständig durchführen kann

Aus dieser Erkenntnis heraus resultiert die Empfehlung, insbesondere bei Frauen mit einem Risiko, aber nicht bei allen Schwangeren, diesen ph-Wert regelmäßig zu kontrollieren, bzw. rechtzeitig eine so genannte bakterielle Vaginose auszuschließen und ggf. zu therapieren.

Der pH-Wert der Scheide liegt normalerweise so bei 3,8-4,0. Ist er nach oben hin verändert, so ist das zunächst mal Ausdruck einer gestörten Scheidenflora, was entweder auf einen Mangel an Milchsäurebakterien zurückzuführen ist oder es kann Ausdruck eine bakteriellen Infektion sein.

Und nur wenn hier bestimmte Keime vorhanden sind sollte entsprechend behandelt werden, weil hier das Auftreten vorzeitiger Wehen und Frühgeburtlichkeit begünstig werden kann.

Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass dieses nur eine Ursache neben diversen anderen zum Teil noch unbekannten Faktoren ist, die man für die Problematik der Frühgeburtlichkeit verantwortlich machen kann.

Die bakterielle Besiedlung ist somit alleine sicher nicht der Weisheit letzter Schluss und das Problem ist viel komplexer. Dieses hat Herr Prof. Petersen einer der großen Experten auf dem Gebiet der gynäkologischen Infektionen von der Universitätsfrauenklinik Freiburg in einem Kommentar des Deutschen Ärzteblattes zu einem Artikel von Dorothee Hahne in Heft 12/2001: mit dem Titel "Frühgeburt durch pH-Selbstkontrolle" geschrieben. Dieses kann nachgelesen werden unter www.aerzteblatt.de.

Insofern sollte jede Schwangere mit Ihrem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin über die für sie individuell sinnvollste Diagnostik und die Risiken für oben genannte Probleme sprechen.

Die Behandlung sollte aber in jedem Fall durch Frauenarzt oder Frauenärztin erfolgen.



VB


Antwort von Dr. Vincenzo Bluni am 05.07.2005

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