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Ist eine schnelle Gewichtszunahme ein Problem

Hallo, ich bin 20 Jahre alt und bin nun zum zweiten mal Schwanger. Befinde mich grade in der 20ssw. Ich bin in die Schwangerschaft mit einem Gewicht von 60 kg gestartet bei einer Größe von 1.78m. Bis zur 14ssw habe ich ein Kilo abgenomm obwohl ich keine Übelkeit hatte, dann war ich in der 18ssw wieder beim Arzt und der bemängelte die schnelle Gewichtszunahme von 4,5kg.

Nun habe ich Angst das ich weiterhin so schnell zunehme, denn nun in der 20ssw zeigt meine waage schon 64,5kg. Meine Ärztin meinte ich müsste unbedingt darauf achten nicht zu schnell zu zu nehmen. Aber ich esse jetzt genauso wie vor der Schwangerschaft und esse weniger als ich hunger habe, weil ich panik hab zu schnell zu zu nehmen.

Ist das denn so schlimm das ich momentan so zunehme? und muss ich jetzt noch weniger essen?


von Angi90 am 01.04.2011

Begriffe finden Sie schnell erklärt in unserem Lexikon der Schwangerschaft
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Antwort:

Re: Ist eine schnelle Gewichtszunahme ein Problem

Hallo,

die empfohlene Gewichtszunahme in der Schwangerschaft richtet sich nach dem Body-Mass-Index (BMI) vor der Schwangerschaft. Er errechnet sich aus Körpergewicht geteilt durch Länge in Metern zum Quadrat. Dieser gibt am besten Auskunft über die individuelle Gewichtssituation:

In Abhängigkeit vom BMI vor der Schwangerschaft sprechen sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) und das Amerikanische Institute of Medicine in ihren Empfehlungen aus dem Jahr 2009 für folgende Gewichtszunahmen während der kompletten Schwangerschaft aus:

Untergewicht (BMI kleiner 18.5); empfohlene Gewichtszunahme:13-18 kg
Normalgewicht (BMI 18.5 - 24.9); empfohlene Gewichtszunahme:11-16 kg
Übergewicht (BMI 25.0 - 29.9); empfohlene Gewichtszunahme: 7-11 kg
Fettleibigkeit (BMI größer/gleich 30.0); empfohlene Gewichtszunahme: 5-9 kg

Der Zeitpunkt dieser Gewichtszunahme kann schon mal variieren. Erfahrungsgemäß findet diese aber meist nicht vor dem 2. Schwangerschaftsdrittel statt.

Nimmt die Schwangere weniger zu, ist dieses zunächst nicht zu beanstanden. Aber, auch ein Untergewicht kann mit Schwierigkeiten für das Entstehen einer Schwangerschaft und Problemen im Schwangerschaftsverlauf verbunden sein. Deshalb sollte die Schwangere nicht kontinuierlich Gewicht verlieren – von dem ein oder anderen Kilo zwischendurch oder zu Beginn der Schwangerschaft mal abgesehen.

Wodurch kommt die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft zustande?

Gebärmutter etwa 1.000 Gramm
Plazenta ca. 500 Gramm
Fruchtwasser ca.1.000 Gramm
Brustwachstum ca. 500 Gramm
Zunahme der Blutmenge ca. 1.000 Gramm
Wassereinlagerung ca. 2.500 Gramm
Aufbau Fettdepot ca. 2.500 Gramm
Gewicht des Kindes vor der Geburt ca. 3.000-3.500 Gramm

Welche Probleme können sich nun bei der Schwangeren, dem Kind und dem Schwangerschaftsverlauf eventuell ergeben, wenn ein Übergewicht vorliegt?

Wenn es deutlich mehr ist, dann zeigen Untersuchungen, dass sich mehr Risiken hinsichtlich schwangerschaftsspezifischer Erkrankungen wie einer Präeklampsie („Gestose“), Diabetes und Probleme unter der Geburt ergeben können. Zeigt sich bei der Schwangeren ein Übergewicht, sollte ihr empfohlen werden, sich hinsichtlich der Gewichtszunahme an die oben gemachten Angaben zu orientieren. Sie sollte allerdings nicht gezielt Gewicht verlieren oder gar Diäten durchführen.

VB

Quellen:

http://www.gesundheitsinformation.de/merkblatt-gewichtszunahme-in-der-schwangerschaft.518.de.pdf (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG), Merkblatt Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, Stand: 6-2009, letzter Abruf: 11.3.2011)

http://www.iom.edu/~/media/Files/Report%20Files/2009/Weight-Gain-During-Pregnancy-Reexamining-the-Guidelines/Report%20Brief%20-%20Weight%20Gain%20During%20Pregnancy.pdf (NATIONAL RESEARCH COUNCIL, Division of Behavioral and Social Sciences and Education, Board on Children, Youth, and Families and INSTITUTE OF MEDICINE Institute of Medicine, Guidelines for Weight Gain During Pregnancy, May 2009). Letzter Abruf:13.3.2011

Berle, P., Misselwitz, B. Scharlau, J., Mütterliche Risiken für eine Makrosomie, Inzidenz von Schulterdystokie und Plexus-brachialis-Parese, Z Geburtshilfe Neonatol 2003; 207(4): 148-152

Kautzky-Willer A, Winzer, C., Übergewicht und Diabetes mellitus in der Schwangerschaft, Journal für Ernährungsmedizin 2002; 4 (3) (Ausgabe für Schweiz): 5-9

Kwoll, Germar, Fetal-neonatale Risiken bei untergewichtigen Schwangeren (BMI kleiner 18,5) unter Berücksichtigung des Rauchens, Inauguraldissertation, Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, April 2008

Maul, H., Adipositas und Schwangerschaft, Gynäkologische Endokrinologie, Volume 6, Number 1, 29-34,

Queißer-Luft, A., Kieninger-Baum, D., Menger, H., Stolz, G., Schlaefer, K., Merz, E., Erhöht mütterliche Adipositas das Risiko für kindliche Fehlbildungen? - Analyse von 20 248 Neugeborenen des Mainzer Geburtenregisters zur Erfassung angeborener Fehlbildungen, Ultraschall in Med 1998; 19(1): 40-44

Ray JG, Wyatt PR, Vermeulen MJ, Meier C, Cole DE. Greater maternal weight and the ongoing risk of neural tube defects after folic acid flour fortification. Am J Obstet Gynecol 2004; 191: 954–957

Villena-Heinsen, C., Hendrik, J., Hahn, H., Mink, D. Schmidt, W., Geburtshilfliche Risiken von extrem übergewichtigen Schwangeren mit termingerechter Entbindung, Geburtsh Frauenheilk 1997; 57(12): 675-680

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