Rund-ums-Baby
Baby
Kinderzimmer
STOKKE Tripp Trapp
Kinderwunsch
Schwangerschaft
Baby u. Kleinkind
Kindergarten
Grundschule
Expertenforen
Gesundheit aktuell
Community / Foren
Tipps aktuell
Suche / biete
Kindergesundheit Ernährung Baby Babypflege Mein Haushalt Finanzen Reisen Vornamen Gewinnspiele Infos &
Entwicklung Kinderernährung Stillen Vorsorge Familie Spielen Fotos/Videos Rezepte Proben
 
Schwangerschaft
1. Trimester     2. Trimester     3. Trimester
  >  3. Trimester  >  39. Woche
  eine Woche zurück eine Woche weiter  

Die 39. Schwangerschaftswoche

Jetzt heißt es warten

Sie sind jetzt in der 39. Schwangerschaftswoche. Vermutlich kreisen Ihre Gedanken sehr häufig um die bevorstehende Geburt Ihres Babys. Merke ich, wann es los geht?
Wie wird die Entbindung verlaufen? Werde ich mit den Wehen zurechtkommen? All das sind typische Fragen werdender Mütter in dieser Phase. Sie spüren in sich hinein, jedes Zwicken und jede Veränderung wird argwöhnisch hinterfragt: Geht es jetzt los?

Schwangere misst ihren Bauchumpfang Vielleicht möchten Sie auch noch einige Freundinnen treffen, bevor Sie erstmal weniger Zeit haben werden und hoffen daher, dass das Baby noch ein paar Tage wartet. Oder aber Sie sind genervt vom schlechten Schlafen, den ständigen Toiletten-
gängen und schweren Beinen. Dann hätten Sie Ihr Baby lieber heute als morgen.Sie sollten jedoch versuchen, sich nicht verrückt machen zu lassen. Versuchen Sie nicht, noch einen Termin nach dem anderen zu absolvieren.

Doch ebenso wenig sollten Sie nun ausgiebig Treppen steigen oder putzen, um möglicherweise die Wehen anzuregen. Versuchen Sie zu entspannen und Kraft für die Geburt zu sammeln. Die werden Sie sicherlich brauchen!

Was mache ich bei Blasensprung?

Viele Frauen fragen sich, wie sie bei einem Blasensprung reagieren sollen. Es kommt allerdings gar nicht so häufig vor, dass schon vor der Geburt bzw. Wehenphase das gesamte Fruchtwasser in einem Schwall abgeht. Weit häufiger ist ein leichtes Tröpfeln: Aus einem kleinen Riss in der Fruchtblase sickert etwas Flüssigkeit. Sie bemerken vielleicht, dass Ihr Slip ständig feucht ist. Im Gegensatz zu Urin riecht Fruchtwasser leicht süßlich, das hilft ihnen bei der Unterscheidung. So kurz vor dem Geburtstermin ist ein tropfenweiser Abgang von Fruchtwasser zwar kein Grund zur Aufregung. Möglicherweise schließt sich der Riss in der Blase auch noch einmal. Setzen Sie sich dennoch sicherheitshalber mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin oder Ihrer Hebamme in Verbindung, wenn Sie vermuten, dass Sie Fruchtwasser verlieren.

Selbst wenn das Fruchtwasser in einem Schwall abgehen sollte, besteht kein Grund zur Panik. Ihr Baby ist nicht in unmittelbarer Gefahr. Sehr wichtig ist jedoch, dass die Nabelschnur nicht vorfällt und abgeklemmt wird. Das würde die Versorgung Ihres Kindes ernsthaft gefährden. Zu einem Nabelschnurvorfall kann es kommen, wenn das gesamte Fruchtwasser abgeht und der Kopf Ihres Babys noch nicht fest im kleinen Becken sitzt (also Ihr Kind sich noch nicht "gesenkt" hat). Dann könnte die Nabelschnur mit dem Fruchtwasser vorrutschen.

So verhalten Sie sich richtig:

- Sie wissen nicht, ob sich Ihr Baby bereits gesenkt hat? Dann legen Sie sich bitte sofort hin und lassen einen Krankenwagen rufen. Sie sollten liegend ins Auto gebracht und zur Untersuchung in die Klinik gefahren werden. Keine Sorge, die Sanitäter haben das schon öfters erlebt und werden die Situation ganz normal finden. Falls Sie alleine daheim sind: Sie können auf allen Vieren zum Telefon krabbeln, sollten jedoch nicht aufrecht gehen. Wenn Sie zu den wenigen Frauen gehören, die tatsächlich das Pech haben, einen Blasensprung im Supermarkt oder Kino zu erleben, wird Ihnen die Situation vermutlich sehr unangenehm sein. Es wird jedoch bestimmt einen ruhigen Winkel geben, in dem Sie sich hinlegen und relativ unbeobachtet auf die Sanitäter warten können. Versuchen Sie Ihrem Baby zuliebe nicht, sich erst einmal davonzustehlen, sondern bitten Sie gleich um Hilfe.
- Der Kopf Ihres Babys sitzt fest im Becken? Falls Sie das sicher wissen, besteht kein Grund zur Eile. Rufen Sie Ihren Arzt, Ihre Hebamme oder die Entbindungsklinik an und fragen Sie, was Sie tun sollen. Vermutlich wird man Sie bitten, zur Untersuchung zu kommen. Sie dürfen sitzend im eigenen Auto oder Taxi in die Praxis bzw. Klinik fahren. Setzen Sie sich jedoch auf keinen Fall selbst ans Steuer. Es könnte sein, dass plötzlich die Wehen beginnen.
- Wie Ärzte oder Kliniken nach einem Blasensprung vorgehen, ist recht unterschiedlich. Viele warten heute ab, ob die Geburt nicht innerhalb der nächsten sechs bis 24 Stunden von alleine beginnt. Das ist tatsächlich sehr oft der Fall. Manche Ärzte plädieren jedoch auch dafür, die Geburt möglichst bald durch Wehen-fördernde Mittel einzuleiten. Sie befürchten eine Infektion durch aufsteigende Keime: Sobald die Fruchtblase offen ist, fällt sie als schützende Barriere weg. So oder so werden Sie vermutlich in der Klinik bleiben müssen.

Ihr Körper macht sich bereit für die Geburt

Möglicherweise spüren Sie inzwischen immer häufiger ein kräftiges Ziehen im Bauch. Das sind Vor- oder Senkwehen. Bei vielen werdenden Müttern sind auch bereits deutliche Veränderungen am Gebärmutterhals zu sehen: Er wird flacher (Geburtshelfer sagen, er "verstreicht") und der Muttermund ist vielleicht schon leicht geöffnet.

So entwickelt sich Ihre Schwangerschaft:

- Sie befinden sich jetzt in der 39. Woche nach dem 1. Tag der letzten Periode.
- Anders gesagt: 38 Wochen + 1 bis 7 Tage (ärztliche Berechnung). Im Mutterpass steht beispielsweise 38/1 (Woche 38, Tag 1).
- Sie sind in der 37. Woche nach der Befruchtung, d. h. 253.-259. Tag der Entwicklung.
- Die Scheitel-Fersen-Länge (SFL) ist eine Schätzung der Körperlänge des Kindes beziehungsweise wird aus verschiedenen anderen Messungen errechnet.
- Am Ende der 39. Woche ist der Fetus ca. 50,7 cm (Scheitel-Fersen-Länge) lang. Der Kopfdurchmesser (BPD) beträgt zwischen 88 und 104 mm und das Baby wiegt zwischen 2576 und 4294 g. Bitte beachten Sie, dass sich die Größe und das Gewicht des Babys nun immer individueller entwickeln können. Wenn Ihr Baby größer oder kleiner sein sollte, ist das noch kein Grund zur Beunruhigung.

Dr. Christine Hutterer




  Drittes Trimester
38. Schwangerschaftswoche
Drittes Trimester
40. Schwangerschaftswoche
 

Forum Schwangerschaft mit Dr. Bluni Dr. med. V. Bluni
Die letzten 13 Wochen
Fragen, die Sie im 3. Trimenon bzw.
im dritten Trimester haben, können
Sie gern an Dr. med. V. Bluni im Forum
unserer Schwangerschaftsberatung stellen:

Forum "Schwangerschaft"

Lexikon für die Schwangerschaft
Möchten Sie sich über die Bedeutung von Begriffen informieren, die Ihnen im Laufe der Schwangerschaft begegnen?
Schwangere
Hier finden Sie unser Lexikon
Vorgeburtliche Diagnostik
Geht es dem Baby gut? Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten die moderne Medizin der vorgeburtlichen Diagnostik hat.
Vorgeburtliche Diagnostik
Welche Untersuchungen gibt es?

Fragen zum dritten Trimester:
  
*an Dr. med. V. Bluni
Muttermund nicht erreichbar in 39 SSW!
Frage und Antwort lesen

 
*an Dr. med. V. Bluni
Wadenkrämpfe in der 39 SSW normal?
Frage und Antwort lesen

 
*an Hebamme Silke Westerhausen
Ist das rauchen jetzt noch gefährlich für mein Kind?
Frage und Antwort lesen

 
*an Hebamme Silke Westerhausen
Warum senkt sich mein Bauch nicht?
Frage und Antwort lesen

 
*an Hebamme Martina Höfel
39 SSW und plötzlich wieder übel!
Frage und Antwort lesen

 
 
 
Videos mit Dr. Bluni
Videos mit Dr. Bluni
Hier finden Sie unsere Video-Interviews mit Dr. Bluni zu den unten stehenden Themen:
Video ansehen Video Sodbrennen
Video ansehen Video Venenprobleme
Video ansehen Video Vaginale Infekte
Video ansehen Video Impfen
Video ansehen Video Übelkeit
Video ansehen Video Magnesium
Schwangerschaft

© copyright 1998-2012 by USMedia. Alle Rechte vorbehalten.  Team   Datenschutz   Impressum