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Schwangerschaft - Fragen und Antworten





 
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Verstopfung

Verstopfungen sind eine häufige Begleiterscheinung in der Schwangerschaft. Durch die Umstellung der Hormone wird die Darmtätigkeit verlangsamt - d.h., der Darminhalt kann nur langsamer transportiert werden. Dadurch kann dem Inhalt mehr Flüssigkeit entzogen werden - der Stuhl wird trockener. In der Folge kann es leicht zu einer Verstopfung und auch zu Hämorrhoiden kommen.

Bleibt der Stuhlgang immer wieder länger als gewohnt aus, kommen u.U. Blähungen und/oder Übelkeit hinzu, sollte der Arzt kontaktiert werden - Abführmittel sollten in der Schwangerschaft auf keinen Fall ohne ärztliches Einverständnis angewendet werden.

Um Verstopfungen zu vermeiden, sollte das Augenmerk grundsätzlich auf eine ballaststoffreiche Ernährung beispielsweise mit Trockenobst, Leinsamen und frischem Obst gelegt werden. Auch ausreichendes Trinken (2 bis 2,5 Liter am Tag) und vor allem Sport oder mindestens regelmäßige Bewegung sind wichtig und können den Stuhlgang wieder regulieren.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Verstopfung
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Verstopfung
 
Frage: Verstopfung

Liebe Frau Höfel,
ich bin in der 13 ssw und habe ziemliche Verstopfung. Ich weiss bald nicht mehr was ich noch tun soll......ich hatte schon eine Woche keinen Stuhlgang mehr...ich trinke sehr viel und achte eigentlich auch auf meine ernährung....
seit zwei Tagen hab ich manchmal so ein Stechen eher pieksen in der scheide und frage mich ob das alles noch normal ist oder vielleicht sogar mit meiner Verstopfung zusammen hängt? Vielleicht haben sie mir ja einen Hilfreichen Tip vielen lieben Dank für ihre antwort.


Antwort

Liebe stöberrate,

in der Schwangerschaft ist der Darm durch die gewachsene Gebärmutter verdrängt. Außerdem wird er durch das erhöhte Progesteron ruhig gestellt.

Ruhiger Darm - wenig Stuhlgang - dadurch ein vollerer Darm - der beansprucht mehr Platz - dadurch noch mehr Platzmangel - dadurch ein gut gefüllter und harter Bauch.

Sie können sich in der Apotheke Flohsamen besorgen. Dieser dient lediglich als Schleim- und Quellmittel , hat keinerlei schleimhautreizende oder durchblutungsfördernde Wirkung und kann daher auch in der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.

Wenn es lediglich um das Herausbringen des Stuhls geht, gibt es in der Apotheke Lecicarbonzäpfchen. Diese Zäpfchen arbeiten auf Kohlensäurebasis und haben keinen weiteren Wirkstoff. Sehr zu empfehlen!

Liebe Grüße
Martina Höfel

Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Verstopfung
 
Frage: Verstopfung

Hallo,
ich bin Anfang 16. Woche und habe seit einigen Tagen Probleme mit Verstopfung (hatte ich sonst nie, eher im Gegenteil). Seit gestern trinke ich nun ganz viel und esse viel Obst, Gemüse und Müsli, in der Hoffnung, dass sich das Problem wieder von alleine löst. Außerdem habe ich seit gestern nun schon 3 statt wie sonst 1 Magnesiumtablette genommen (Empfehlung meiner Frauenärztin). Leider hat bis jetzt noch nichts geholfen. Meine Fragen:
1.) Wie lange braucht das Magnesium, um seine abführende Wirkung zu entfalten?
2.) Wäre es besser, den Stuhlgang, der nun schon seit gestern oder so darauf wartet, rauszukommen, einmal mit aller Kraft rauszupressen (falls das überhaupt gehen würde) oder abzuwarten, ob er weicher wird? Oder wird er mit der Zeit eher noch härter? Ich mache mir auch deshalb Sorgen, weil ich aufgrund von Zwillingsschwangerschaft und herzförmiger Gebärmutter sowieso zu einer Frühgeburt neige und gelesen habe, dass man dann nicht zu stark pressen sollte, um keine vorzeitigen Wehen o.ä. hervorzurufen...
Vielen Dank!


Antwort

Hallo,

1. das kann individuell variieren

2. das bleibt völlig gleich und hat auf die Schwangerschaft, bzw. auf das Kind/die Kinder warb keine Auswirkungen.

Unter dem Stichwort Verstopfung finden Sie in unserer Stichwortsuche weitere Tipps und Informationen.

VB

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Wolfgang Paulus zu dem Stichwort  Verstopfung
 
Frage: Verstopfung in SS

Hallo Hr. Dr. Paulus,

es steht unser Urlaub an und ich weiss dass ich leider massiv unter Verstopfung leide...
ich versuche mich schon gesund zu ernähren hier in Deutschland klappt das eigentlich bis jetzt auch ganz gut, nur falls es im Urlaub ganz schlimm werden sollte... was darf ich da nehmen als schwangere?

Mir würde jetzt spontan Lactose einfallen, aber wie sieht es auch zb. mit zäpfchen wie Glycylax? von meinem Sohn?

Danke vorab


Antwort

Schwangere klagen oft über Verstopfung. Ehe man Abführmittel einsetzt, sollte man an ballaststoffreiche Kost, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und körperliche Bewegung denken.
Genügen diese Maßnahmen nicht, gelten Füll- und Quellstoffe (z. B. Leinsamen, Kleie, Agar-Agar, Methylcellulose) als Mittel der ersten Wahl.
Osmotische Abführmittel wie Lactulose oder Sorbit dürfen ebenso wie das salini-sche Abführmittel Magnesiumsulfat in der Schwangerschaft eingesetzt werden. Bisacodyl oder Natriumpicosulfat kann gelegentlich benutzt werden.

Rektal appliziertes Glycerol wird kaum resorbiert. Berichte über schädliche Wirkungen von Glycilax während Schwangerschaft und Stillzeit beim Menschen sind nicht bekannt.

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