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Schwangerschaft - Fragen und Antworten





 
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Schwangerschaftsvorsorge

Der Begriff Schwangerschaftsvorsorge bezeichnet die Betreuung der werdenden Mutter vom Feststellen der Schwangerschaft bis zur Entbindung. Die Vorsorge kann vom Arzt oder von der Hebamme übernommen werden. Die Hebamme darf - wie der Gynäkologe - die ganze Bandbreite der üblichen Schwangerschaftsvorsorge anbieten, ausgenommen sind lediglich die Untersuchungen per Ultraschall.

Im Wesentlichen gehören zu den Maßnahmen der Vorsorge: das Feststellen der Schwangerschaft, das Ausstellen des Mutterpasses, Beratung rund um die richtige Ernährung wie zu den Möglichkeiten der Pränataldiagnostik, verschiedene serologische Untersuchungen auf eine eventuelle Blutgruppenunverträglichkeit, auf den Röteln-Titer etc.. Auch vaginale Untersuchungen und Gespräche über mögliche, gesundheitliche oder/und soziale Probleme der Schwangeren gehören mit zur Vorsorge.

Bis zur 24. Schwangerschaftswoche ist alle vier Wochen eine Vorsorgeuntersuchung vorgesehen. Ab der 28. Schwangerschaftswoche sollte die Schwangere alle drei Wochen bzw. ab der 34. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen vom Arzt oder von der Hebamme untersucht werden. Ab der 41. Schwangerschaftswoche wird der Arzt oder die Hebamme jeden 2. Tag nach der Schwangeren sehen. Spätestens 10-12 Tage nach dem errechneten Entbindungstermin erfolgt die stationäre Aufnahme für die Geburt.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Schwangerschaftsvorsorge
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Schwangerschaftsvorsorge
 
Frage: Schwangerschaftsvorsorge

Bin jetzt in der 28 Woche und habe meinen nächsten Frauenarzttermin in der 29 Woche bzw. 29+1. Ab der 30 Woche muss man ja alle zwei Wochen. Meine Frage bin ja ab dem Termin sozusagen schon in der 30 Woche. Muss ich dann ab da jede zwei Wochen zum Termin? Oder ist das nur bei Auffälligkeiten?

Habe auch gelesen, das ab der 30 Woche immer ein CTG gemacht wird, besteht die Möglichkeit das dies dann schon bei der nächsten Untersuchung gemacht wird??


Antwort

hallo,

1. Jede Interessierte kann in den online abrufbaren Mutterschaftsrichtlinien nachlesen, was Gegenstand der Vorsorgeuntersuchungen in einer Schwangerschaft ist. Die Adresse ist

http://www.medical-text.de/abrechnungebm/richtlinien/mutter/richmu01.htm

In den letzten beiden Monaten (ab der 32. SSW wird im Abstand von 2 Wochen untersucht.

2. bei regulärem Verlauf der Schwangerschaft ist eigentlich in den aktuellen Mutterschaftsrichtlinien kein CTG vorgesehen, sofern es dafür keine medizinische Indikation gibt, dennoch wird es hier in besonderen Situationen ab etwa der 29. SSW mitgeschrieben, um eine Aussage zum Wohlbefinden des Kindes und der Aktivität der Gebärmutter sagen zu können.

VB

 
 
Frage: Praxiseintrittsgebühr für die Krankenkasse bei Vorsorgeuntersuchung Schwangerschaft

Meine alte Frauenärztin hatte mir damals gesagt das ich während der Schwangerschaft für die Vorsorge keine 10 Euro Praxisgebühr zahlen muss. Nun habe ich den Frauenarzt gewechselt und der verlangt jetzt 10 Euro von mir. Ist das zurecht?


Antwort

hallo,

wenn Sie unsere Informationen zu genau dieser Frage unter

http://www.rund-ums-baby.de/schwangerschaftsberatung/praxisgebuehr.htm

lesen und dann auch den Abschnitt zu "Praxisgebühr & Schwangerschaftsvorsorge",
werden Sie verstehen, warum die offiziell vorgesehene Vorsorge einer Schwangeren ohne Kassengebühr eher eine virtuelle Vorsorge ist, die praktisch nie in der alltäglichen Praxis vorkommt.


VB

Expertenantwort Antworten von Dr. med. Wolfgang Paulus zu dem Stichwort  Schwangerschaftsvorsorge
 
Frage: Magnesium und Eisen

Hallo,
mein Arzt hat mir empfohlen Eisen und Magnesium zu nehmen. Wozu ist das gut? Muß dazu sagen, ich habe Schwierigkeiten Tabletten oder Brausetabletten runter zu bekommen. Würde es auch eine andere Möglichkeit geben?

Vielen Dank


Antwort

Für die Schwangerschaft wird ein Eisenbedarf von mindestens 30 mg pro Tag angegeben. Je nach Ausgangssituation des Eisenspeichers kann jedoch auch eine höhere Dosis erforderlich sein. Eisen ist vor allem für die Bildung von roten Blutkörperchen und damit auch für die kindliche Versorgung wichtig.
Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sollte der Hämoglobinwert regelmäßig kontrolliert werden. Daran lässt sich ein eventueller Mehrbedarf an Eisen erkennen.

Im Durchschnitt fehlen bei einer normalen Mischkost zirka 5 mmol Magnesium pro Tag. Biochemisch gesehen wirkt sich die suboptimale Magnesiumversorgung besonders in psychischen und physischen Stresssituationen aus (Krankheiten, Wachstum, Schwangerschaft, Sport). Als Beschwerden werden oft Wadenkrämpfe angegeben.
Durch Einnahme von Magnesiumpräparaten kann ein Magnesiummangel ausgeglichen beziehungsweise verhindert werden. Zur Behebung eines Magnesiummangels ist aufgrund der raschen Ausscheidung des absorbierten Magnesiums über den Urin eine Supplementierungszeit von zwei bis drei Monaten mit 15 bis 20 mmol Magnesium/Tag zu empfehlen. Berichte über schädliche Auswirkungen während der Schwangerschaft beim Menschen sind nicht bekannt geworden. Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen, die jedoch unbedenklich sind. Bei hochdosierter und länger andauernder Einnahme des Präparates können Müdigkeitserscheinungen auftreten. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass bereits eine erhöhte Magnesium-Konzentration im Blut erreicht ist.

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