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Schleimpfropf

Der Schleimpfropf ist Zervixschleim, welcher den Gebärmutterhals von der Scheide her verschließt und somit vor Infektionen schützt. Beim Schleimabgang löst sich dieser Pfropf und wird über die Scheide abgegeben. Die Menge des abgegebenen Schleims variiert von Frau zu Frau sehr - mal ist es nur eine klein wenig - mal eine kleine Hand voll. Der Schleimpfropf kann hellbraun, rosa oder auch dunkelrot - d.h. mit etwas frischem Blut oder auch "altem" Blut vermischt sein. In beiden Fällen ist diese "Zeichenblutung" kein Grund zur Beunruhigung. Vielmehr deutet die Beimengung von Blut darauf hin, dass sich der Muttermund langsam weiter öffnet und sich dabei die Eihäute vom Rand des Muttermundes abzulösen beginnen. Bis zur Geburt können in diesem Fall noch ein, zwei Tage vergehen.


von Sandra Kunze
* Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft
* Stichwort Schleimpfropf
Eine Frage dazu stellen an:
Dr. med. Bluni Schwangerschaftsberatung
Prof. Dr. Costa Ernährung in der Schwangerschaft
Dr. med. Paulus Medikamente / Schwangerschaft
Dr. med. Kniesburges Geburt, Kaiserschnitt, Baby
Martina Höfel Hebamme, Schwangerschaft, Baby
Expertenantwort Antworten von Dr. med. Stefan Kniesburges zu dem Stichwort  Schleimpfropf
 
Frage: Schleimpfropf?

Guten Tag,
ich bin heut ET+1 und war am Vormittag zur CTG Kontrolle im KH. Es war alles in Ordnung. Keinerlei Anzeichen von Wehen. Auch die anschließende vaginal Untersuchung ergab den Befund "unreif".
Nach der Untersuchung war ich dort noch einmal zur Toilette. Bei der anschließenden Hygiene hatte ich relativ viel weißlich/klaren und vorallem sehr zähen Schleim am Toilettenpapier. Ist das wohl der Schleimpfropf gewesen? Blut war jedoch nicht dabei gemengt. Seitdem habe ich aber auch keinen neuen Ausfluss oder ähnliches gehabt. Oder ist dieses durch die vaginal Untersuchung gekommen? Die Ärztin hat glaub ich kein Gel benutzt und auch würde es meiner Meinung nach nicht zu dieser Konstistenz passen.
Hätte es etwas über den einsetzenden Geburtsbeginn zu sagen, auch wenn es keinerlei andere Anzeichen gibt?

Vielen Dank für Antworten.
Liebe Grüße Julia


Antwort

Hallo,
ja, das kann der Schleimpfropf gewesen sein, Vielleicht ist er durch die Untersuchung gelöst worden. Über den Zeitpunkt des Geburtsbeginns sagt das nichts aus.

Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen

Expertenantwort Antworten von Hebamme Martina Höfel zu dem Stichwort  Schleimpfropf
 
Frage: Schleimpfropf

Hallo!
bei mir ist am Samstag der Schleimpfropf abgegangen (39+1). ich hatte den Donnerstag noch den Befund, Muttermund geschlossen, Cercix 5cm und Potio erhalten. CTG war ohne Befund. Seit dem der Pfropf abgegangen ist habe ich zwischendurch immer wieder leicht rosa verfärbten Ausfluß und leichte Unterleibsschmerzen, die ich aber nicht richtig deuten kann, da ich das so von meiner ersten Schwangerschaft nicht kenne, denn da ist der Pfropf abgegangen und die Blase gesprungen. Wie lange sollte ich warten bis ich die Ärztin aufsuche, oder brauch ich gar nicht, ist das alles so normal wie es ist! Kindbewegung sind auch gut vorhanden!
LG und vielen Danke schonmal!


Antwort

Liebe gesa,

es tut sich was am Muttermund - so wie es sich für eine Zweitgebärende gehört!
Wenn Sie keine richtigen Blutungen oder starke Unterleibsschmerzen haben, können Sie zuhause bleiben.
Die Gyn könnte Ihnen nur einen neuen Befund mitteilen - aber nichts daran ändern! Sie können trotz Verlust des Schleimpfropfs noch über den Termin gehen!

Also einfach wieder in den Liegestuhl!

Liebe Grüße
Martina Höfel

Expertenantwort Antworten von Frauenarzt Dr. med. V. Bluni zu dem Stichwort  Schleimpfropf
 
Frage: Schleimpfropf

Hallo Herr Dr. Bluni,

ich hatte schon vor der SS täglich Ausfluss. Nun bin ich in der 36. SSW.

Ist es einfach, den Schleimpfropf von "normalen" Ausfluss zu unterscheiden? Ich habe "Angst" dass ich das nicht mitbekomme, sollte dieser abgehen.


Antwort

Liebe Julia,

es kann in der gesamten Schwangerschaft gelegentlich schon mal zu einem stärkeren Schleimabgang kommen, ohne dass gleich Handlungsbedarf besteht.

Der eigentliche Schleimpfropf geht als Zeichen der beginnenden Geburt meist erst in unmittelbarer Nähe zum Entbindungstermin ab. Dieses passiert aber im Übrigen nicht bei allen Frauen

Was letztlich bei verstärktem Schleimabgang genau vorliegt, kann am besten durch Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt geklärt werden.

VB

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