| Geschrieben von huehnchen69 am 03.02.2012, 22:32 Uhr. |
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Sehe ich zwiespältig
Hallo,
Einerseits ist für mich eine Hebamme eine Person, bei der ich mich rundum gut aufgehoben fühlen möchte, andererseits sehe ich es auch so, dass eine freie Hebamme, insbesondere, wenn sie auch Geburtsbegleitung macht, rund um die Uhr (!) auf Abruf ist, und dann eben auch mal was dazwischen kommen kann.
Meine Hebammen haben mich nie bei einem fest vereinbarten Termin kurzfristig sitzen lassen. Eine hat mal telefonisch auf dem AB den GVK abgesagt, weil sie vorher eine ewig lange Geburt hatte und mal schlafen musste, und die andere hat nie abgesagt. Allerdings haben sie beispielsweise die Nachsorgetermine nie fest ausgemacht, sondern "dienstag nachmittag" oder so. Aber im Wochenbett war ich dann ja eh da, da war es mir wurscht. Mir war das Gefühl wichtig zu wissen: Wenn meine Geburt ansteht, oder ich ein echtes Problem habe, dann habe ich bei ihr Priorität. Das wäre etwas, was *ich* aus der Situation mit deiner Hebamme mitgenommen hätte, und hätte es für mich positiv gelesen. Allerdings war ich auch nie unsicher und habe nie einem Vorsorgetermin echt entgegengefiebert. Dann sieht man das gewiss nochmal mit ganz anderen Augen. Dass meine Hebammen das mit ihren Terminen, oder ggf. mit den Absagen, so gut hinbekommen haben, ist bestimmt eine Erfahrungssache, das kann eine ältere Hebamme vielleicht besser hinkriegen.
In jedem Fall gilt jedenfalls für mich: Das Bauchgefühl ist entscheidend bei der Hebammenbetreuung. Und ich finde es eigentlich gut, wenn die Hebamme das auch weiß, und sich nicht auf den Schlips getreten fühlt, wenn eine solche Bauchentscheidung mal zu ihren Ungunsten ausfällt. Dafür gibt es sicherlich mal wieder andere Frauen, die genau auf ihrer Wellenlänge liegen.
Liebe Grüße und viel Glück mit der Neuen,
Sabine |
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