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10 Wandertipps für Wanderspaß mit Kindern

Wanderurlaub

Bewegung an der frischen Luft und in der Natur - dabei können viele Familien herrlich entspannen. Sie schnüren die Wanderschuhe und los geht`s. Aber während die Eltern auf ausgiebigen Touren die Landschaft zu Fuß erkunden wollen, sind die Kleinen vom Wandern manchmal nicht gar so begeistert. Unsere 10 Wandertipps helfen, damit wirklich alle in der Familie auf ihre Kosten kommen.

Wandern gilt als ausgesprochen gesunde Freizeitaktivität - und selbstverständlich kann man auch mit Kindern tolle Wanderungen unternehmen. Testen Sie das doch mal mit unseren Wandertipps:

1. Schrauben Sie Ihre Ansprüche herunter

Die Erwachsenen schalten am besten einen Gang herunter. Wenn der Sohn erst noch nach dem Ameisenhügel schauen muss oder Steine in den Bach werfen will, sollten die Eltern nicht sofort eilig zum Weiterlaufen drängen. Sonst könnte schnell die Laune sinken. Denken Sie daran: Der Weg ist das Ziel. Machen Sie also immer wieder Pausen, die Kleinen brauchen kurze Verschnaufpausen, um wieder Kraft zu sammeln.

2. Planen Sie deutlich mehr Zeit ein

Die Wanderzeit mit Kindern sollte in jedem Fall großzügig zu kalkuliert werden. Die im Wanderführer angegebene Zeit für die jeweilige Route kann man getrost verdoppeln, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Der Deutsche Alpenverein (DAV) empfiehlt als Faustregel sogar die übliche Gehzeit für Erwachsene mit 1,5 zu multiplizieren.

3. Führen Sie Ihre Kinder langsam ans Wandern heran

Bevor mit Kindern höhere Ziele in Angriff genommen werden, sollten Familien erst einmal kürzere Touren in der heimatlichen Umgebung unternehmen. Langsam können Sie so auf leichten Wegen das Niveau steigern. Auf keinen Fall sollten die Kleinen "von heute auf morgen" auf einen hohen Berg gescheucht werden. Das überanstrengt sie leicht und die Wanderung könnte schnell in einer Tortur enden.

4. Starten Sie gleich morgens

Morgens ist die Energie noch am größten: Bei geplanten Wandertouren mit Kindern ist es deshalb ratsam, bereits zwei Drittel der Strecke bis zum Mittag geschafft zu haben. So kann der morgendliche Tatendrang des Nachwuchses genutzt werden.

5. Wählen Sie ein interessantes Ziel aus

Wer wandert nicht gern, wenn am Ziel eine Burgruine wartet oder ein toller Spielplatz mit großem Trampolin und Kletterspinne oder ein Streichelzoo oder ein Wasserfall oder ...? Um die Kinder zum Durchhalten anzuspornen, können auch kleine Belohnungen in Aussicht gestellt werden, wie zum Beispiel ein Kaiserschmarrn•auf der Bergalm, eine Fahrt mit dem Sessellift oder ein Wander-Abzeichen. Meist lässt sich die Motivation der kleinen Bergwanderer immens steigern, wenn Mama und Papa schon vor dem Start von den Höhepunkten der Wanderung erzählen.

6. Bleiben Sie flexibel: wählen Sie anfangs Touren, die man abbrechen kann

Je nach dem Alter der Kinder sollten sich Eltern aber nicht zu sehr auf eine bestimmte Route festlegen. Für die Kinder ist es manchmal interessanter, wenn sie auch kleine Ausflüge abseits vom Weg machen können. Bei einem Wanderurlaub im Gebirge ist es ebenso empfehlenswert einen leichten Einstieg zu wählen. So sucht man anfangs am besten eine Tour aus, zu der man mit dem Lift auf ein Hochplateau fährt und dort einen kürzeren Rundweg zurück legt. Auch für eine erste Bergbesteigung eignen sich Ziele, von denen aus eine Seilbahn zurück ins Tal fährt.

7. Babys und kleine Kinder können im Tragerucksack sitzen

Bergtouren sind grundsätzlich schon mit Babys und kleinen Kindern möglich. Sobald sie stabil sitzen, können wanderlustige Eltern die Kleinen in Tragesitzen zu Wanderungen mitnehmen, sagt der DAV. Babys ab einem Alter von etwa 6 Monaten sind in einem Tragerucksack beim Wandern gut aufgehoben - wenn das Köpfchen durch seitliche und hintere Kopfstützen gut gestützt wird! Nur so bleibt der Kopf in einer kontrollierten Position, das erläutert die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder. Solch ein Tragerucksack sollte allerdings nur auf einfachen Touren und nicht auf Klettersteigen verwendet werden. Auch sind regelmäßige Pausen alle 45 bis 60 Minuten wichtig, damit die Kinder sich bewegen können, wie sie das möchten. Aber übertreiben Sie es nicht: Die Tour sollte insgesamt nicht länger als drei Stunden dauern. Und spätestens gegen Ende des dritten Lebensjahres sollte die Rückentrage ausgedient haben und einer großen Portion Geduld weichen.

Übrigens, bei Touren im Winter sollten Eltern ihren Nachwuchs aber nicht in solch einer Rückentrage transportieren. Denn andernfalls kann das Kind, welches sich selbst nicht bewegt, schnell unterkühlen und möglicherwiese eine Erfrierung erleiden.

8. Ausreichend Proviant und Wechselkleidung gehören in den Wanderrucksack

Besonders toll ist natürlich ein Picknick auf der Wiese. Aber auch wenn Sie nicht so viele Frischhaltedosen mit Snacks mitnehmen möchten, gehört zu einer Wanderung mit Kindern trotzdem immer etwas Proviant dazu. Nicht zuletzt kann eine kleine Leckerei ein sehr wirksamer Ansporn sein! Ein kleiner Keks im richtigen Moment wird den Kleinen schnell wieder neue Kraft verleihen. Eine Banane, andere frische Früchte, die gut zu transportieren sind, ein Stück Schokolade, eine Notration Nüsse, Trockenobst oder Müsliriegel sollte man vorsorglich einpacken. Ganz wichtig außerdem sind zusätzliche Getränke. Kinder brauchen den Angaben zufolge beim Wandern rund die doppelte Menge wie normalerweise.

Neben Essen und Trinken ist ausreichend warme Kleidung wichtig. Auch Ersatzwäsche für die Kinder gehört mit ins Wandergepäck und zwar von Socken bis zum T-Shirt. Generell ist beim Wandern der Zwiebellook zu empfehlen, schnell schwitzen die Kleinen bei der Bewegung, dann ist es wieder kalt, wenn die feuchte Kleidung am Körper klebt. Außerdem müssen je nach Witterung ein Regenschutz, eine leichte Kopfbedeckung eventuell mit Nackenschutz, Sonnenbrille und Sonnencreme in den Wanderrucksack.

9. Spiele und Lieder sorgen für Unterhaltung

Nur laufen - dabei wird dem Nachwuchs auch mal langweilig. Dann sind Wanderslieder, Volkslieder, beliebte Kinderlieder und die Lieder aus den Charts angesagt: Singen macht gute Laune.

Oder sie spielen etwas: Zählspiele, Sprachspiele, Spiele bei denen die Kleinen rätseln und knobeln können oder andere beliebte Spiele für draußen. Auch Geschicklichkeitsaufgaben können eine kleine Herausforderung sein: Wer kann über den Ast balancieren, wer kann mit einem zwischen die Beine geklemmten Ast am weitesten laufen oder wer sieht den Vogel, der so laut zwitschert?

10. Loben Sie Ihre Kinder am Ende des Tages

So richtige Wandersmädchen und Wandersjungen haben nach einer langen Tour ordentlich was geleistet. Das können Eltern am Ende des Tages auch richtig würdigen und loben. Vor allem wenn die Kleinen zwischendurch mal gar keine Lust mehr zum Weitergehen hatten, sollten Eltern jetzt betonen, wie stolz sie auf ihren Sohn oder auf ihre Tochter sind, dass sie doch so weit gelaufen sind.

von Sandra Kunze

Zuletzt überarbeitet: Juli 2017

   

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