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Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer - Pränatale Diagnostik Pränatale Diagnostik
Geschrieben von C. am 19.02.2013

Kellfaktor

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. med. Hackelöer,

mein Mann ist Kell positiv (mischerbig), ich bin Kell negativ und habe schon einen Sohn aus vorangegangener Beziehung sowie 2 Fehlgeburten (7. und 9. SSW) mit diesem Partner.

Nun bin ich dank Eizellspende erneut schwanger, SSW 14+6. Die Schwangerschaft verläuft bisher normal und bei den US Kontrollen war alles okay. Das Ersttrimesterscreening war auch in Ordnung, der Antikörpersuchtest für den Mutterpass in der 11. SSW war negativ.

Mein Gynäkologe ist der Meinung, dass somit keine Gefahr besteht. Er will den nächsten Antikörpersuchtest in der 24. SSW vornehmen, so wie standardmäßig vorgesehen.

Jetzt meine Fragen:

Wird bei dem Suchtest automatisch auch nach Antikörpern bzgl. Kell gesucht oder muss das extra angefordert werden? Mein Arzt sagt, es ist dabei, allerdings hatte er vorher auch noch nie was von Kell gehört.

Wenn der Antikörpersuchtest jetzt negativ war, kann man dann davon ausgehen, dass er es auch bleibt (zumindest bis zur 24. SSW) oder kann es ganz plötzlich doch noch zum Auftreten der Kell Antikörper kommen?

Ich habe gelesen, die Titerhöhe sagt nichts über die Schwere der Reaktion aus. Gilt das auch wenn garkeine AK nachweisbar waren, also könnte eine Unverträglichkeit trotz negativem Test bestehen?

Ist eine Überweisung zur Pränataldiagnostik nötig oder sollten zumindest alle 4 Wochen die Antikörper getestet werden oder ist das alles in meinem Fall gar nicht nötig, weil diesbezüglich keine Gefahr besteht?

Wie würden Sie weiter vorgehen?

Vielen Dank für Ihre Mühe!
Frage beantworten
 


*Antworten:

Re: Kellfaktor

Antwort von Prof. Hackelöer am 19.02.2013
 
Hallo C.,
haben Sie bisher keine Kell-Antikörper,gibt es keine Gefahr für das Kind.Fragen Sie aber nochmals nach,ob diese wirklich bestimmt wurden.
Dann reichen die Kontrollen,wie vorgesehen aus.
Alles Gute
Prof.Hackelöer

 

Re: Kellfaktor

Antwort von C. am 19.02.2013
 
Hallo Prof. Hackelöer,

vielen Dank, das beruhigt mich sehr.

Viele Grüße

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