|
|
|
 |
 |
| Geschrieben von lunafee am 19.02.2013 |
 |
Feindiagnostik- Magen zu klein
Guten Tag, Herr Dr. Hackelöer!
Ich bin ende der 27. SSW und hatte heute einen Termin zur Feindiagnostik.
Aufgrund einer Auffälligkeit an der Wirbelsäule, muss ich seit dem Erst- Trimester- Screenig (13.SSW), regelmäßig per Feindiagnostik kontrolliert werden.
Bei der frühen Feindiagnostik (13.SSW) war der Magen des Kindes gut darstellbar und ausreichend gefüllt, laut der Ärztin.
Doch schon bei den letzten 3 Feindiagnostik Terminen, war der Magen jeweils nur klein darstellbar. Heute sogar, garnicht darstellbar!
Auch als ich nach einer halben Stunde, sowie einer Nahrungsaufnahme, erneut geschallt wurde, hat sich am voherigen Befund, nichts geändert.
Das Fruchtwasser ist bisher unauffällig. In 2 Wochen soll ich zur erneuten Kontrolle, ob dann der Magen gut darstellbar b.z.w. gut gefüllt ist, und ob das Fruchtwasser weiterhin unauffällig ist.
Wie kann es sein, dass der Magen in der 13.SSW gut darstellbar/gefüllt gewesen ist, und aufeinmal bei allen anderen Terminen, jedesmal nur Klein darstellbar war und heute überhaupt nicht?
Kann der Magen sich nicht (ausreichend) weiterentwickelt haben und welche schlimmsten Konsequenzen hätte es dann zur Folge?
Vielen Dank im voraus! |

Antwort:
Re: Feindiagnostik- Magen zu klein
Antwort von Prof. Hackelöer am 19.02.2013
Hallo lunafee,
Magenfüllungen können sehr schwanken,da es physiologische Bedingungen sind.Obwohl es ungewöhnlich ist,daß bei fehlender Flüssigkeitspassage aufgrund eines Hindernisses im oberen Verdauungstrakt und damit fehlender Magenfüllung eine normale Fruchtwassermenge vorliegt(es müßte eine deutliche Vermehrung sein),kann dennoch nie eine Besonderheit ausgeschlossen werden.So oder so hätte es keine Konsequenzen.Man würde ja keinen Eingriff machen oder das Kind früher auf die Welt bringen.Da ich nicht weiß,welche Ultraschallerfahrung Ihre Ärztin hat ( auch die angebliche Besonderheit der Wirbelsäule in der 13.Woche ist mir nicht klar,sie hätte längst geklärt werden müssen) würde ich Ihnen eine 2.Meinung bei einem nachgewiesenen Praenatalspezialisten empfehlen.Manchmal lösen sich die Probleme danach einfach auf.
Alles Gute
Prof.Hackelöer |
|
| Die letzten 10 Fragen an Prof. Dr. med. Joachim Hackelöer |
|
|
|