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Geschrieben von aus 4 mach 3 am 11.05.2017, 21:57 Uhrzurück

NEIN KEINE Trotzphase

Die Kleine weiß nicht was auf sie zukommt! Wer weiß was sie am Polterabend aufgeschnappt hat. Vielleicht plant ihr eine Hochzeitsreise und einer sagte zu jemand anderem: Ja udn die Reise nach der Hochzeit geht so weit weg. Wenn sie zum Bsp so etwas hört, wie soll sie das verstehen?

Als mein herzallerliebster Patenonkel heirateten wollte, da war ich 7, geriet ich völlig in Panik, weil ich dachte er geht dann weg.
Ich habe damals nicht verstanden, dass sich für mich und unsere "Beziehung" gar nichts änderte.

Erst als seine Verlobte fragte warum ich denn weine und auch nicht nach lies mit dem nach fragen, als ich sagte, ich will das nicht mit ihr Besprechen (denn ich hätte ihr ja sagen müssen, dass ich meinen Onkel "behalten will"), gestand ich ihr beschämt was ich dachte. Da löste sie alles auf und mir fiel ein riesen Stein vom Herzen.

Andere Situation:
Der Vater meiner Kinder erzählte ihnen vor einem halben Jahr (bevor ich informiert wurde) das er sich nun scheiden lassen will.
Als die Kids vom Papa WE kamen waren sie total durch. Schliefen schlecht. Der Kleine (6) haute, wurde bockig, war super schnell beleidigt und ich kam nicht an ihn ran.
Die Große weinte nachts, war meckerig ohne ende, bekam in der Schule nichts mehr mit, war einfach völlig neben der Spur. Es dauerte 6!!!!!!! Wochen bis ich heraus fand was los war.
Und dann dauerte es viele viele viele Gespräche lang bis sie verstanden haben, dass sich NICHTS verändern wird.
Beide dachten nämlich, dass dann der Papa nicht mehr der Papa ist, sie ihn nicht mehr Besuchen. Der Kleine fragte mich dann sogar, ob ich dann noch seine Mama bin.

Ich glaube, dass die Kleine deines Verlobten Angst vor dieser Veränderung hat, da sie gar keine Vorstellung hat, was da auf sie zu kommt, was sich verändern wird. Sie hat Angst ihren Vater zu verlieren. Nicht an Dich, sondern einfach, dass er dann zu einer anderen Familie gehört.
Vor allem wenn die Mutter des Kindes nichts gegen diese Unsicherheit unternimmt, dies sogar als negativ bewertet und die Papa-We`s als Grund für ihre Ausbrüche her nimmt.
Habt viel viel Geduld mit ihr, beruhigt sie, versucht mal, auch wenn sie das mit der Zeit noch nicht richtig gedanklich schaffen kann, einen Event NACH der Hochzeit mit ihr zu planen Tierparkbesuch/ Zelten o.ä.). Auch beim mit einander Reden würde ich immer wieder "dein Papa" mit einbauen. Das sie lernt es ist und bleibt ihr Papa.

 

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