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Vorbereitungen für die Mutter-Kind-Kur

Vorplanung Geschafft! Die Mühe hat sich gelohnt und Ihr Antrag für die Mutter-Kind-Kur ist bewilligt worden. Haben Sie sich schon beraten lassen, welche Klinik am besten Ihrem Befund entspricht?

Wissen Sie, wie Sie Ihre Familie informieren, was Sie mitnehmen müssen und welche sonstigen Vorbereiten notwendig sind? Wir geben Ihnen Tipps und sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen, damit Ihre langersehnte Kur auch ein voller Erfolg wird!

Wohin soll die Mutter-Kind-Kur denn gehen?

Höchstwahrscheinlich wird Ihnen Ihre Krankenkasse eine Klinik oder mehrere Kliniken vorschlagen. Da die meisten Krankenkassen mit Vertragshäusern zusammenarbeiten, möchten sie ihre Patienten auch dort unterbringen. Schauen Sie sich die Kliniken in Ruhe an und sprechen Sie mit Ihrem Sachbearbeiter, welche Gegend Deutschlands für Ihre Diagnose am empfehlenswertesten ist. Viele Frauen wünschen sich eine erholsame Zeit am Meer und wollen unbedingt an die Nord- oder Ostsee. Vor allem, wenn in Ihrem Gutachten vermerkt ist, dass Sie oder Ihr Kind unter Atemwegserkrankungen leiden, stehen Ihre Chancen sehr gut, eine Klinik in diesen Regionen bewilligt zu bekommen.

Doch Sie sollten auch einen Blick auf die Kliniken in anderen Gegenden werfen. Beispielsweise, wenn Ihre Kinder noch klein sind und Sie in Mitteldeutschland leben, kann schon allein der Weg zur Kur ein wichtiger Faktor sein und eine Klinik im Schwarzwald oder im Bayrischen Wald ist eventuell für Sie günstiger. Da sich viele Kliniken auf unterschiedliche Krankheiten spezialisiert haben, ist eine gute Recherche Ihrerseits wichtig und sinnvoll, um sich die beste Klinik für Ihren individuellen Fall aussuchen zu können. Auch Erfahrungsberichte von Freunden oder Bekannten oder von anderen Müttern im Internet können ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung sein.

So informieren Sie Ihren Arbeitgeber

Wenn Sie ein gutes Verhältnis mit Ihrem Chef haben, haben Sie ihn vielleicht schon im Vorfeld informiert, dass Sie einen Kuraufenthalt planen. Doch spätestens, wenn Ihre Kur bewilligt wurde, sollten Sie ihn darüber in Kenntnis setzen. Ist der Termin für die Kur noch nicht festgesetzt ist es ratsam, mit Ihrem Chef zu besprechen, wann Ihr Aufenthalt auch für die Firma gut zu organisieren ist. Dadurch signalisieren Sie, dass Sie Ihren Arbeitsplatz nicht von heute auf morgen verlassen wollen, sondern dass Sie sich auch um die Fehlzeit Gedanken machen. Das ist auch für Ihre Kollegen ein wichtiges Signal, da sie vielleicht in dieser Zeit Urlaub geplant haben und diesen womöglich sogar verschieben müssten, wenn Sie genau in diesem Zeitraum kurbedingt abwesend sind.

Doch seien Sie sich bewusst, dass Sie ein Anrecht auf diesen Kuraufenthalt haben! Gesetzlich ist festgelegt, dass Sie für medizinische Maßnahmen keinen Urlaub beantragen müssen und weiterhin Lohnfortzahlung erhalten, da Sie in dieser Zeit krankgeschrieben sind. Stellen Sie dies gegebenenfalls bei Ihrem Chef oder Ihren Kollegen klar: Die Kur ist für Sie kein Urlaub auf Rezept (wie es gerade von Arbeitgebern oft dargestellt wird), sondern sie ist aus medizinischen Gründen notwendig.

Wie sag’ ich’s meiner Familie?

Ihren Partner werden Sie höchstwahrscheinlich schon vom ersten Gedanken an eine Kur einbezogen haben. Wenn Ihr Verhältnis gut ist, hat er Sie schon in den letzten Wochen auf dem Weg zur Kur unterstützt. Wenn nicht, ist die Information, dass es bald losgeht, für ihn womöglich eine Überraschung. Lassen Sie sich nicht beirren, auch wenn er in diesem Fall negativ über Kuren spricht. Sie brauchen Hilfe und Sie haben sich Hilfe gesucht – das ist wichtig und richtig! Ihre Kinder sollten Sie natürlich so gut wie möglich auf die Zeit in der Kur vorbereiten.

Dabei kommt es natürlich darauf an, ob alle Kinder mitfahren oder ob größere Geschwisterkinder zuhause bleiben (müssen). Erklären Sie ihnen die Gründe für die Kur. Sie müssen natürlich nicht ins Detail gehen, doch den Kids muss klar sein, dass Sie in dieser Maßnahme eine Chance für die ganze Familie sehen. Kinder haben ein sehr gutes Gespür für Unstimmigkeiten oder Probleme in der Familie. Wahrscheinlich freuen sie sich darüber, dass ihre Mutter etwas in Gang setzt, das gut für die Familie ist.

Kinder, die mitfahren: Zeigen Sie Ihrem Kind Bilder von der Einrichtung und von der Gegend. Suchen Sie gemeinsam nach den Unterkünften und Betreuungsräumlichkeiten, damit Ihr Kind möglichst schon weiß, was ihn oder sie erwartet. Informieren Sie es über den Tagesablauf, über die Anfahrt, was eine Kur überhaupt für eine Funktion hat und was Sie davon erwarten. Weisen Sie Ihr Kind unbedingt darauf hin, dass es in diesen drei Wochen tagsüber zeitweise von Ihnen getrennt sein wird, weil Sie Anwendungen machen werden. Ist Ihr Kind nicht nur als Begleitperson dabei, sondern selbst Patient, sollte es das natürlich auch wissen. Klären Sie es über mögliche Behandlungen und Kurse auf.

Beziehen Sie Ihren Partner mit ein, damit Ihr Kind weiß, dass Ihre gemeinsame Abwesenheit auch für ihn okay ist. Überlegen Sie, ob ein Besuch möglich ist. In vielen Einrichtungen können Papis über das Wochenende mit einquartiert werden. Ist das nicht möglich, kann er sich in der Gegend ein günstiges Zimmer nehmen. In den umliegenden Gegenden von Kureinrichtungen sind Gastronomen genau auf diese Fälle eingerichtet und bieten deshalb auch viele Einzelzimmer für die nachreisenden Väter an.

Kinder, die zuhause bleiben: Besprechen Sie gemeinsam, wie die Zeit ohne Sie aussehen wird. Von wem wird es betreut? Welche Anforderungen kommen auf ihn oder sie zu? Wie kommt es zum Sport oder zu Freunden? Es sollte unbedingt wissen, warum es nicht mit kann. Der Hauptgrund ist meistens das Alter, denn häufig sind Geschwisterkinder zu alt, um mit zur Kur fahren zu dürfen (Altersgrenze ist zwölf Jahre, in Ausnahmefällen auch 14 Jahre). Machen Sie Ihrem Kind klar, dass Sie es am liebsten mitnehmen würden, dass Sie dies aber nicht dürfen. Vielleicht ist es auch stolz darauf, schon alleine (mit Betreuung natürlich) zuhause bleiben zu dürfen und kann so das Beste daraus machen. Vermissen werden Sie sich bestimmt trotzdem gegenseitig. Machen Sie sich und Ihrem Kind immer wieder bewusst, dass die Kur für die ganze Familie wichtig ist und es Ihnen danach besser gehen wird, weil Sie mehr Kraft und Energie haben werden.

Bereiten Sie sich auch selbst vor

Erkundigen Sie sich über den Ablauf in der Klinik, über die Schwerpunkte der Behandlungen, über die Freizeitmöglichkeiten auf dem Gelände und in der Gegend. Überlegen Sie sich vorher, welche Anwendungen Sie sich wünschen - beispielsweise, ob Sie viel Sport treiben möchten, sie gerne kreative Angebote wahrnehmen oder ob Sie lieber Entspannungsmethoden erlernen möchten. Auch Ihre Freizeitgestaltung können Sie sich schon mal durch den Kopf gehen lassen: Wollen Sie viel lesen, ein Tagebuch schreiben, viele Fotos machen oder sich ein Fahrrad ausleihen, um mobil zu sein?

Seien Sie sich bewusst, dass es auch zu Enttäuschungen bei Ihrem Aufenthalt kommen kann. Manche Klinken haben einen engen Zeitplan und verplanen Ihre Tage mit sehr vielen Anwendungen. Dieser sogenannte „Kurstress“ kann kontraproduktiv sein und Sie eher belasten als entspannen. Machen Sie sich deshalb im Vorfeld bewusst, um was es Ihnen bei der Kur geht. Sie haben in den ersten Tagen in der Einrichtung ein Willkommensgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt, bei dem besprochen wird, welche Wünsche und Vorstellungen Sie haben. Je besser Sie in diesem Gespräch Ihre Wünsche formulieren können, um so größere Chancen haben Sie, dass sie auch erfüllt werden. Ihnen sollte aber klar sein, dass es einige Anwendungen geben wird, die Sie wahrnehmen müssen, weil sie Ihrer Diagnose entsprechen und Ihr Arzt sie empfohlen hat.

Ein anderer Faktor, der manchmal zu Enttäuschungen führen kann, ist die soziale Komponente einer Kur. Sie werden während Ihres Aufenthaltes mit lauter fremden Personen zusammen sein. Zu manchen werden Sie vielleicht direkt „einen Draht“ haben, zu anderen nicht. Nicht jede Frau wird Ihnen sympathisch sein – doch das ist okay. Seien Sie offen und nehmen Sie Kontakt zu Frauen auf, die Ihnen sympathisch sind. Seien Sie aber nicht traurig oder enttäuscht, wenn Sie sich nicht mit allen Anwesenden super verstehen.

Manche Frauen und Kinder werden in der ersten Zeit einer Kur erst mal richtig krank. Nehmen Sie auch das mit Gelassenheit. Es ist nur ein Zeichen dafür, wie erschöpft Sie im Vorfeld waren. Sollten Sie während Ihres Kuraufenthaltes krank werden, überlegen Sie sich folgendes: Sie haben jetzt die Möglichkeit sich auszukurieren und sich pflegen zu lassen. Die „Altlasten“ kommen herraus - sehen Sie deshalb die Krankheit als Fortschritt - nicht als Rückschlag.

Infos gibt’s frei Haus

Die Klinik und auch der Zeitraum stehen, Ihr Aufenthalt ist reserviert und Sie freuen sich schon riesig. Das Schöne ist: Sie bekommen alle Informationen, die Sie brauchen von Ihrer Einrichtung. Etwa vier Wochen vor Kurbeginn wird Ihnen eine Einladung geschickt, in der Sie alle wichtigen Informationen finden. Neben einer Broschüre über das Haus, die medizinischen Maßnahmen, die umliegende Gegend, Informationen über An- und Abreisemöglichkeiten und die Kofferabholung, wird Ihnen mitgeteilt, was Sie in den ersten Tagen erwartet und wie der Tagesablauf ungefähr aussehen wird. Auch eine Liste zum Kofferpacken liegt dieser Einladung wahrscheinlich bei. In einer Checkliste können Sie abgleichen, welche Vorkehrungen Sie wann zu treffen haben und worauf Sie achten müssen.

Falls Sie noch Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, Ihren Sachbearbeiter bei Ihrer Krankenkasse oder direkt bei der Einrichtung anzurufen. Sie können sicher sein, dass alle Frauen, die kurz vor dem Beginn einer Kur stehen, nervös sind. Das Personal in den Kliniken ist darauf eigestellt und wird Ihnen gerne alle Fragen beantworten. So können Sie ganz entspannt dem Tag, an dem es wirklich los geht entgegensehen. Viel Spaß und gute Erholung!

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