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Geschrieben von DK-Ursel am 11.09.2017, 9:59 Uhrzurück

Re: @ alemana_mex

Puh, narrow escape, wie die Engländer wohl sagen.
Das war knapp.
ja, sowas ist ganz bestimmt ein grausiges Erlebnis.
Bei uns im Chor singt die Mutter eines Jungen, den wir ausm Violineunterricht ein bißchen kennen, der war just in Nepal, es da vor wenigen Jahren bebte.
Allein, nicht in Kontakt zu kommen, hat doch einiges bei dieser Familie an "Nacharbeit" erfordert.
Ihm ist nichts passiert, außer den schlimmen Eindrücken eben.

ich selbst habe Ende der 70er mal in Süddtld. an einem Sonntag Morgen ein beben erlebt, das natürlich lächerlich klein im Vergleich war - aber ich weiß noch, daß ich vom Lärm meiner "Untermieter" aufwachte, die türenknallend wohl aus dem Haus rannten - ich selbst (ohne Brille eh halb blind und noch halb schlafend) wußte gar nicht, was war, merkte dann aber doch w,ie sich die Wände hin und her bewegten.
Da war auch das Gefühl: Was tun - raus oder wie?
Daß es ein Erdbeben war ,erfuhr icherst später --- wer denkt dort auch an sowas?

In Mannheim waren damals die Menschen den ganzen Sonntag auf den Flußauen und trauten sich nicht in die Häuser, weil einige alte wackelige wohl doch eingestürzt waren.
Auch in Stuttgart konnte ich mal solche entfernten Beben vernehmen - aber weitaus schwächer.
Das sind Naturgewalten, die man nicht vergißt.

Euer Erlebnis ist dagegen natürlich weitaus beeindruckender.
ich wünsche Euch, vor allem Deinem Mann, daß Ihr es gut verarbeiten könnt.

Willkommen heil zurück!

Gruß Ursel, DK

 

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