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Mehrsprachig aufwachsen |
| Geschrieben von DK-Ursel am 05.01.2012, 19:30 Uhr. |
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Re: Ursel, ich hab nochmal gelesen...
Hej MM!
N a, dann ist es ja doch klar - ich habe eigentilch sogar auch an meine eigenen Kindergeburtstage bei mir, aber auch meinen Freundinnen vor vielen Jahren gedacht:
Auch da haben sich die Mütter schon / noch irgendwie viel mehr eingebracht, indem sie Spiele (und kleine Preise) parat hatten.
Hier ist es übigens seit einigen Jahren auch sehr üblich, den kleinen Gästen zum Abschied eine Süßigkeitentüte mitzugeben - DAS haben wir NIE gemacht.
Als mein Mann noch die Maschinen dafür hatte, konnten die Koinder sich aus farbigem Papier Din-A-5-Zettel zuschneiden, die mein Mann dann zu einem Block leimte, oder wir haben eben das in der privateren Feier Gebastelte mitgegeben oder es gab Seifenblasen, die hier gleich beim Waren auf die Abholen den Eltern verpustet wurden oder Jojos, die dann die Zeit vetrieben.
Solche Dinge gibt´s ja billig in Dtld. - eben als Preise - zu kaufen, da habe ich mich bei Besuchen eingedeckt.
Jedenfalls galt bei uns:
Gegessen wird, was bei uns auf dem Tisch steht (und da stand ja auch wie bei allen anderen Süßkram zum Selbstbedienen), aber mit nach Hause gebe ich davon nichts.
Es ist in vielen dänischen Familien auch üblich, am Tisch ein Geburtstagslied mit den Gästen zu singen, entweder Happy birthday to you oder aber eben ein dänisches.
Das haben wir eher selten gemacht --- hingegen wird bei uns privat in der Familie das Geburtstagskind mit Lied und Kerze von der ganzen Familie geweckt.
Essen aussuchen duften/dürfen sich meine Kinder auch immer - ich glaube nicht, daß das landestypisch ist.
In der obligatorischen Kuchenfrau/Kuchenmann stecken oft auch Kerzen, die ausgepustet werden müssen.
Und natürlich flaggt man - die große Fahne im Garten am Fahnenmast, aber auch kleine Papier- oder Plastikfähnchen (dänische Nationalflagge, natürlich) die Einfahrt entlang, so daß alle Vorbeigehenden auch sehen, daß da gefeiert wird!
Naja, wenn ich noch eine Weile nachdenke, kommen einige Dinge zusammen - nur die Feier selbst ist eben sehr anspruchslos, finde ich.
Da geht es bei Klassengröße für die meisten Eltern darum,. die Meute halbwegs friedlich und beschäftigt zu halten und den Tag möglichst unbeschadet zu überstehen
Gruß Ursel, DK |
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