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Geschrieben von fiammetta am 12.02.2013, 14:43 Uhrzurück

Re: Muttersprachlicher Unterricht - auch für unseren Sohn?

Hi,

ich habe die anderen Postings nicht gelesen. Das vorab.

Es ist richtig, dass es um die Sprache geht. Aber Du mußt beachten, dass muttersprachlicher Unterricht nur auf Anforderung und bei ausreichender Finanzierung geboten werden muss. Der Anspruch besteht also grundsätzlich, wenn aber zu wenig Schüler, sprich Interessenten vorhanden sind, dann hat es sich auch schon wieder. In Großstädten dürfte das kein Problem darstellen, auf dem Land sehr wohl. Ich habe selbst vor etlichen Jahren muttersprachlichen Unterricht erteilt und da hatten wir das Problem, dass die Kinder aus ddem ganzen Landkreis an eine Schule gebracht werden mußten, was für viele Eltern ein ganz gewaltiges zeitliches Problem bedeutete. Aufgrund der verstreuten Wohnlage der Kinder sah sich auch so lange keiner finanziell in der Bringschuld bis die Eltern Kontakt zum Konsultat aufnahmen, das dann wiederum die Rechte beim Ministerium durchsetzte und einen Teil der Kosten meines Wissens nach mittrug.

Ich würde mich auch informieren, wie die Klassen zusammengestellt sind, d.h. werden die Kinder nach Alter oder nach Altersgruppen unterrichtet und wie groß sind die Sprünge dabei? Ich selbst würde erst einmal darauf achten, dass euer Kind eine Basis an Lese- und Schreibkompetenz im Deutschen erwirbt und dann den muttersprachlichen Unterricht aufnehmen. Anderenfalls wird es zu verwirrend.

LG

Fiammetta

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