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Mehrsprachig aufwachsen Mehrsprachig aufwachsen
Geschrieben von MM am 30.01.2013, 23:25 Uhr.

Du bist selbst zweisprachig und...

...ich glaube, genau das ist paradoxerweise das "Problem"!
Denn da ist es nicht so eindeutig, welche Sprache wer sprechen soll...

Bei mir ist es genauso wie bei Dir... Ich habe da viel drüber nachgedacht - und bin überzeugt, dass es für Zweisprachige nochmal in gewisser Weise schwieriger ist, diese Zweisprachigkeit an ihre Kinder weiterzugeben.
Denn man hat selber zwei Muttersprachen, es wäre also quasi künstlich, nur eine davon zu sprechen (mit den Kindern) - und so benutzt man "irgendwie" beide, da beide zu einem gehören. Nun ist aber halt die Sprache, in deren Umgebung man lebt, halt auch die naheliegendere und da es einem selbst ja sozusagen egal ist, spricht man sie dann halt auch mehr... Zumindest ich kenn das so - ich spreche mit den Kindern hier in Tschechien mehr Tschechisch, obwohl ich ja eigentlich mehr Deutsch mit ihnen sprechen sollte! Das ist "falsch", aber ich bin so der Typ, der nach Umgebung umschaltet - wenn wir in Deutschland sind oder mit deutschen Freunden zusammen, fällt mir das Deutschsprechen überhaupt nicht schwer, auch mit den Kindern ist es dann etwas anderes... Ich habe eine Zeitlang, als die Kids kleiner waren, viel versucht, hier Kontakte zu deutschsprachigen und/oder an Deutsch interessierten Eltern zu knüpfen, habe u.a. einen deutschen Spielkreis initiert usw..- einfach damit die Kinder Deutsch auch hier mitbekommen, und nicht nur von mir, der inkonsequenten Mama... ;-)
Auch haben wir recht viele deutsche DVDs und auch Bücher, zur Zeit lese ich ihnen z.B. Jim Knopf vor... - aber sie verstehen es halt leider viel schlechter als die tschechischen Bücher, die sie "verschlingen".
Ich werde aber dran bleiben und versuchen, mehr auf Deutsch zu machen, aber halt trotzdem auf meine Art. Nur Deutsch zu sprechen, kann ich mir nach wie vor nicht vorstellen! Mehr Deutsch - ja...

Ach so, wir hatten vor ein paar Jahren auch mit einer Schule geliebäugelt, wo es Deuutsch gegeben hätte Lehrerin Muttersprachlerin), ungefähr wie bei euch. Aber wir kamen wieder davon ab, da es mit täglichem Fahren verbunden gewesen wäre und auch, weil wir ein paar Macken an Schule und deren Leiterin fanden... Der Umfang der Deutschstundn wäre eh nur ein ehalbe Stunde am Tag gewesen. Und da hab ich gesagt - DAS kann ich doch schon lange, eine halbe Stunde Deutsch am Tag mit ihnen reden! ;-) Letztednlich haben wir Schule und Aktivitäten der Kinder so ausgesucht, dass sie anderen uns wichtigen Kriterien entsprechen - und für das Deutsch bin bei uns nun mal in erster Linie ich zuständig, da führt kein Weg dran vorbei!

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