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Mehrsprachig aufwachsen |
| Geschrieben von DK-Ursel am 06.01.2012, 11:36 Uhr. |
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Re: deutsch-französische Bücher
Hej Connie!
Sowas wie das Wörterbuch-Geschenk zeigt, wie wenig manche von Mehrsprachigkeit (muttersprachlicher Erziehung) verstehen.
Nicht, daß ich deiner Mutter zu nahe treten will, versteh mich bitte recht.
Wir haben allerdings ein dänishes Bilderwörterbuch (das ja für einsprachig-dänische Kinder konzipiert war) eine Zeitlang geliebt.
Da konnte ich auch die Begriffe "abfragen", übersetzen, ohne daß ich dem Autor Gewalt antat (was ich immer empfinde, wenn ich ein anderssprachiges Buch "übersetzen" soll -- ich bin nun mal kein Dolmetscher - und Übersetzen ist ja harte Arbeit, wenn es halbwegs passen soll).
Das mit dem Lexikon war in der Zeit, wo die Kinder eh noch Wörter lernten, egal ob in 1 oder 2 Sprachen - da bot sich das an, genau wie beim Memory oder Bilderlotto ja Begriffe gelernt werden, auch wenn die Kinder einsprachig sind.
Aber für den mehrsprachigen Spracherwerb sind sie ansonsten wirklich unnütz.
Übrigens finde ich es interessant, daß Deine Tochter von Dir verlangt, ein Buch in einer anderen Sprache zu lesen.
Darauf sind meine nie gekommen.
Höchstens darauf, daß ich ihnen auch mal ein dänisches Buch vorlese, was ich bis zu Bilderbüchern mit nicht zuviel Text auch (mittags, wo nur ich vorlas) getan habe; die Abendbücher waren eigentlich immer dem Muttersprachler vorbehalten, vor allem, als der Text mehr wurde!
Es gibt wirklich viele Facetten in der mehrsprachigen Erziehung!
Gruß Ursel, DK - wo es heute bitterkalt, aber sonnig ist! |
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