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Mehrsprachig aufwachsen Mehrsprachig aufwachsen
Geschrieben von Kacenka am 06.02.2013, 13:27 Uhr.

Re: Abschließend

Hallo,

Isolation - also die einzige Familie (oder sogar Person ausser den eigenen Kindern) zu sein, die die zweite Sprache spricht
- und zum Thema "selbstbewusst auftreten" - da fällt mir auch ein sehr krasses, und mich persönlich auch sehr berührendes Beispiel ein: Eine Frau, die bis heute mit ihren Söhnen nur sorbisch spricht, diese die Sprache aber (trotz sorbischem Gymnasium) für sich ablehnen und sie in der Strassenbahn in ihrer Heimatstadt Dresden bitten, doch lieber deutsch zu sprechen, da sie sich für die Mutter schämen. Das muss für die Mutter echt hart gewesen sein. Wie Du schon sagst: da spielen dann ganz viele gesellschaftliche Themen rein, die man nie alle erfassen kann.
Deshalb habe ich mich ja auch zu Wort gemeldet: Zwei- oder auch Mehrsprachige Erziehung ist super, und die Kinder schaffen das spielend. Aber nicht immer kann man als Eltern alles beeinflussen und dann sollte man auch niemandem einen Vorwurf machen, wenn es eben nicht so klappt - ob nun wegen geringer Entschlossenheit der Eltern oder aus anderen Gründen.
Alles Gute!
K

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