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Mehrsprachig aufwachsen Mehrsprachig aufwachsen
Geschrieben von DK-Ursel am 04.02.2013, 22:52 Uhr.

Re: 3 Sprachig aufwachsen

Hej Kacenka!

Das war doch ein interessanter Beitrag aus der Praxis.

ich habe auch schon oft gelesen, daß Unterschungen belegen, daß mehrsprachige Kinder später zu sprechen anfangen.
der Witz ist,daß alle die mehrspracihgen Kinder, die ich kenne, sich total normal mal spät, mal früh ans Sprechen gewagt haben - und glaube mir, in 20 Jahren mit mehrpsprachiger Erziehung und Interesse dafür habe ich viele kennengelernt, nicht nur im Internet, auch persönlich, zumal auch der Bekannten- und Freundeskreis oft gemischt ist.

Da kann ich also aus der eigenen "Empierie" nicht bestätigen, daß dies so ist --- aber ich habe natürlich nicht 5000 Familien oder deren Kinder getestet.


Als wir vor Jahren in einer Untersuchung mitgemacht haben, eben zu mthema, da wurde mir klar, daß sich meine Prioritöäten sehr verschoben hatten.
Heute rate ich "Neuanfängern" auf dem Geibet der mehrsprachigen Erziehung, alles auf sich zukommen zu lassen und nicht soviel vorher zu beschließen und sich den Kopf zu zerbrechen.
So habe ich es auch gemacht - und das ist auch gut so so, weil alles in der Kindererziehung anders kommt als man plant.

ich rate auch dazu, eine Modalität zu finden, die ALLEN gut paßt - das schreibst Du quasi ja auch.
Wer sich dazu zwingen muß, in bestimmten Situationen oder überhaupt mit sienem Kind eine bestimmte Sprache zu sprechen, hat meistens schlechte Karten, denn Kinder lernen am betsen von uns, wenn wir authentisch sind - das gilt für alles inder Erziehung.
Und sie merken sehr schnell, wo wir etas nicht aus Überzeugung tun.
Die Sprachen müssen selbstverständlich in unseren Familien sein, kein Lernprojekt.
und die Eltern soltlen nicht zweifeln, weder an sich noch am Kind.
Auch das merken Kinder, und dann ist die Gefahr, daß sie hinterfragen oder sich gar verweigern ,ungleich größer.


Trotzdem habe ich es aber erlebt, daß man durchaus anfangs eine Sprache spricht und sich dann erstmal selber "zwingt", auf eine andere umzuschalten.
Mein Mann und ich haben einige Jahre auf Englisch miteinander kommuniziert und wechselten bewußt ins Deutsche, als er nach Dtld. zoig, damit er es besser lernte.
das war anfangs ungewohnt, bald aber normal.

ich habe inzwischen auch in anderen Foren Mütter getroffen, die erst zweifelnd udn zögerlich und dann durch uns ermutigt auf ihre Muttersprache umgeschaltet haben und nach einigen Wochen zurückmeldeten, daß es ihnen täglich leichter fiel und natürlicher vorkam, diese Sprache mit dem Kind zu sprechen.
der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und auch wenn es manchmal schwerfällt:
Gewohnheiten kann man ändern!!

Manchmal läßt sich das eben nicht vermeiden, denn eine dt. Mutter in USA kann ihrem Kind nur Deutsch mitgeben, wenn sie es auch mit ihm spricht.
So einfach ist das .-- und dann muß sie sich eben umgewöhnen, und es geht!

Man muß in der Tat seinem Kind nie vorgakueln, man verstehe die Umgebungssprache nicht.
Wieso auch??
Auch ich habe immer ins Dänische gewechselt, wenn Dänen dabei waren,was im Laufe der Jahre, wenn die Kinder ihre Freunde mitbrachten, die sogar hier nächtigten, ja immer mehr vorkam.
Und trotzdem habe ich 2 fließend zweisprachige Töchter, beide auch auf gutem und sehr gutem Niveau.

Übrigens, Abnmerkung:
"Gemischtnationalen Ehen, wo jeder Partner einsprachig ist "
Wie meinst Du das
Ich bin zwar nicht zweisprachig aufgewachsen, spreche Dänisch aber inzwischen in allen Lebenslagen und mein Mann Deutsch ebenso --- anders geht es ja gar nicht.
Oder es käme eben doch die besagte Drittsprache ins Spiel.

Statt negative Beispiele zu vermeiden, würde ich bewußt positive suchen --- so habe ich nicht nur, weil ich Bibliothekarin bin, imme für´s (lange!! -- das tue ich allerdings auch bei einsprachigen Kindern, Berufskrankheit) Vorlesen plädiert.
Gibt es eine kuscheligere, intimere und schönere Atmosphäre, als wenn Mutter/Vater sich Zeit nur für´s Kind nehmen und mit einem Buch abtauchen?
Wenn das dann mit den diversen Sprachen verbunden wird, kan das nur positiv für die Sprache wirken.

So, das waren meine Erfahrungen aus 20 jahren Leben in und mit 2 Sprachen - mit 2 Töchtern (16 und 20), bei denen es gut geglückt ist un wo die beiden Sprachen für die Mädchen genauso wichtig waren wie für ein eeinsprachiges Kind eben die eine.

Gruß Ursel, DK

Deine Erklärungen zum OPOL verstehe ich nicht so ganz.

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