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Mehrsprachig aufwachsen |
| Geschrieben von DK-Ursel am 02.02.2012, 7:43 Uhr. |
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Re: 2 interessante Zeitugsartikel
Hej nochmal!
Ich kommentiere Anfragen, ob so ein Fremdsprachenkursus teuer sei oder sinnvoll, durchaus geradeheraus - wenn Du das bissig nennst, müßtenwir wohl auch wieder Begriffe definieren.
Es ist eben Zeitverschwendug und rausgeschmissenes geld, gemessen an den Erwartungen der Eltern!
Ob sie es dann trotzdem zahlen, ist ja immer noch deren Sache, aber um eine Meinung gefragt, dasrf ich die doch wahrheitsgemäß äußern.
Und richtig, meine Töchter gingen, nachdem wir in der freühmusik waren, damit sie auch döänische Kinderlieder kennenlernten (da sie ebe nicht bei einer tagemsutter aufwuchsen) mit 5 zum Violinenunterricht,
Da sind wir eher reingeschlittert mit der Großen, dan naber wurden wir aber Suzukieltern.
Und ich sehe da durchaus mehr Sinna ls im Fremdsprachenunterricht.
Die Violine als solche ist austauschbar -- es geht beim Musizieren aber eben immer auch darum, daß Kinder genau das lernen, was ich meine:
sie lernen zuzuhören, zu üben, sie merken SOFORT, wennn sie das nicht getan haben -- sie lernen Ausdauer, sie lernen, daß diese belohnt wird (eben, weil man mitspielen kann), sie lernen Rhythmus und Genauigkeit, Konzentration und Motorik, uvm ---
UND
Es ist etwas, was in der Schule viel zu kurz kommt.
Vielleicht eben auch,weil dauernd neue Kopffächer (eben wie Fremdpsrachen in der 1. Kl.) ein Geführt werden, die Zeit dafür muß ja irgendwoher kommen, und musische Fächer werden dann leider unterschätzt.
Abgesehen davon ist Musik (oder Sport) neben allen anderen Vorteilen auch ein Ausgleich zur Schule --- und eben kein Schulfach, das auch noch Stress machen soltle.
Ausländische Lieder singen ist natürlich auch schön - aber wieso müssen die ausländisch sein?
Da sind wir doch wieder beim Thema:
Gerade neulich kam im dt. TV ein Bericht über Chorarbeit - und es wurde beklagt, daß die Kinder kaum noch dt. Volks- und Kinderlieder kennen, weil zuhause nicht mehr gesungen wird.
Ja, aber sie lernen stattdessen ja ausländische Lieder - super.
Noch keinen eigenen Wurzeln, aber schon fliegen, um es mal sarkastisch zu sagen.
Mal abgesehen davonm, daß wir dabei wieder bei Punkt 1 sind:
"My bonnie is over the ocean" oder "itzy-bitzy spider" kann ich meinen Kindern auch ohne teure Lehrer beibringen -- aber wozu???
Die dänische oder deutsche Version sagt ihnen doch viel mehr, denn DEN Text verstehen sie eben!
Da können sie ggf. auch die passenden Bewegungen sinnvoll dazu machen - und genau das brauchen Vorschulkinder.!
Ich habe bei Leseprojekten in der Scule meiner Töchter mitgearbeitet und ein Lehrer beklage bei einem durchaus intelligenten Jungen die mangeldne Sprachphantasie.
Tja, ich kannte die familie, da wurde kaum geredet, wenn,dann nur i nkurzen Sätzen,das Kind saß von Anfang an vor dem dem Fernseher und wnenn wir anderen die Mutter samt Kinderwagen abholen wollten uzm Spazierengehen inder Natur, hatte si keine Lust.
Was haben wir anderen unsere Kinder bequatscht (auf dänisch )
Schau mal den Vogel an, das ist bestimmt - nein, fliegt der joch - und das da ist doch wohl ein Flugzeiug, wer da wohl drin sitzt. Ob sie uns sehen können, wohin die wohl fliegen - in den Urlaub oder wie?
Verstehst Du?
Kinder lernen eben Sprache nur durch Hören/Reden - und wichtiger als eine Fremdspracheist eben die Muttersprache, auf der dann alle anderen Sprachen aufbauen.
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Was ich mit Rosi Mittermeier meinte, war,. daß eben jede Familie das fördet,was sie gut kann und weiterreichen kann.
Wenn in einer bilinguale nFamilie 2 Sprachen gesprochen werden, ist das ja nicht wegen der schulischen Noten, sondern wegen dees Alltags so.
ich habe meine Kidner nicht Deutsch großgezogen, damit sie i ner 6. Klasse dann guet Noten in dieserFremdsprache haben.
Und was machen dann littaurische oder chinesische Eltern, deren Sprache an dänischen Schulen eben nicht gelehrt wird?
Die Beweggründe sind eben völlig andere - die Zugänge, die Motive eben auch.
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Tja, im Gegensatz zur Dir glaube ich nicht, wir liegen so nahe beieiander.
Wer seinem Kind Gutes tuun will, sollte sein Geld und seine Zeit anders investieren - finde ich.
Und gerade wenn ich von all den problemen, aber auch dem (Schul-)Streß dt. Familie höre und lese, dann sehe ich, wie Fremdsprachenunterricht im KIGA nur eine weitere variante dessen ist und beileibe nicht so lustig, wie das alle ausmalen.
Den die Ambitionen und Erwartungen der Eltern sind eben hoch --- und falsch.
Und können gar nicht erfüllt werden.
Gruß Ursel, DK |
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