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Dr. Paulus - Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit Dr. Wolfgang Paulus - Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit
 
Zusätzliche Angaben:
 
Letzte Regel:29.09.2012
Entbindungstermin:06.07.2013
Medikamente:Jodthyrox
Zeitraum / Dosis:täglich eine halbe Tablette Jodthyrox 100, seit ca. 15 Jahren
Belastungen:Schwangerschaft - TSH-Wert stark gesunken
Krankheiten:Vergrößerung der Schilddrüse - ist aber jetzt ok

TSH-wert zu niedrig

Ich nehme seit vielen Jahren tägliche eine halbe Jodthyrox 100, da ich vor Jahren eine starke Vergrößerung der Schilddrüse hatte. Meine Werte waren damit immer im Normbereich (TSH so um die 0,3 - 0,5). Ich bin jetzt in der 21. SSW und nun liegt mein TSH nur noch bei 0,057 (fT3 3,15, fT4 1,34). Bisher habe ich in der Schwangerschaft nur zusätzlich femibion mit 100 Jod genommen.

Meine Frauenärztin meinte dazu, dass sie da jetzt lieber nicht eingreifen würde, sondern die Einnahme so fortsetzen. Mein Hausarzt dagegen meinte, der Wert sei viel zu niedrig und es besteht die Gefahr, dass ich in eine Unterfunktion abrutsche, was gefährlich fürs Kind wäre... Ich soll jetzt nur noch täglich eine halbe L-Thyrox 50 mit 150 Jod nehmen, kein femibion mehr. Und in 4 Wochen zur Kontrolle kommen.

Meine Fragen:
1. Habe ich in meinem Schwangerschaftsstadium gerade so viel Zeit?
2. Was heißt in diesem Fall gefählich fürs Kind, sind hier mit Fehlbildungen, Fehlgeburten o.ä. zu rechnen? (Ich hatte schon zwei FG)
3. Spricht dieser Wert nicht eher für eine Überfunktion?

Besten Dank!

von murkel2013 am 22.02.2013
Frage beantworten
 


*1 Antwort:

Re: TSH-wert zu niedrig

Der niedrige TSH-Wert hat nichts mit einer Unterfunktion zu tun. Das der Schilddrüse übergeordnete Hypophysenhormon TSH ist niedrig, wenn z. B. von außen relativ viel Schilddrüsenhormon zugeführt wird.

Allerdings scheinen die Werte für fT3 bzw. fT4 im Normbereich zu sein, falls es sich bei fT3 um die Einheit ng/l bzw. fT4 um ng/dl handelt.

Von einer Gefährdung des Kindes kann keine Rede sein. Möglicherweise genügt eine etwas geringere Dosis von L-Thyroxin. Anlass zu hektischen Umstellungen besteht keinesfalls.


Antwort von Dr. Wolfgang Paulus am 26.02.2013

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