Re: schüssler salze
Der homöopathische Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler hat folgende Mineralsalze als Heilmittel eingesetzt: Kalziumfluorid, Kalziumphosphat, Eisenphosphat, Kaliumchlorid, Kaliumphosphat, Kaliumsulfat, Magnesiumphosphat, Natriumchlorid, Natriumphosphat, Natriumsulfat, Kieselsäure und Kalziumsulfat.
Beim homöopathischen Potenzieren handelt es sich um einen speziellen Verdünnungsprozess, der im Fall der Schüßler-Salze in Zehnerschritten durchgeführt wird. Für die erste Verdünnungsstufe der Schüßler-Salze wird ein Teil Mineralsalz mit neun Teilen Milchzucker verrieben. Das Ergebnis ist die erste Dezimalpotenz - D1. Für die Herstellung der zweiten Dezimalpotenz nimmt man D1 als Basis und verreibt davon wiederum einen Teil mit neun Teilen Milchzucker. Dieses Prinzip wird so lange fortgesetzt, bis die gewünschte Potenzstufe erreicht ist. Es sind also nur kleinste Mengen der Ausgangsstoffe in dem Arzneimittel enthalten.
Eine fruchtschädigende Wirkung kann von den stark verdünnten Mineralsalzen nicht ausgehen.
Wenn der Keim aus dem Sekret bestimmt wurde, ist vermutlich auch eine Austestung von Antibiotika auf Resistenz erfolgt. Cephalosporine oder Erythromycin wären in der aktuellen Phase der Schwangerschaft durchaus vertretbar.
Natürlich kann man auch mit abschwellenden Nasentropfen (Xylometazolin in Erwachsenendosis) oder Sinupret behandeln. |
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