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| Geschrieben von mia-wia am 03.02.2012 |
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Zusätzliche Angaben:
| Letzte Regel: | 01.10.2011 | | Entbindungstermin: | 07.07.2012 | | Medikamente: | Gyno Daktar | | Zeitraum / Dosis: | 3.02.2012 | |
Gyno Daktar
Guten Tag, folgende Frage:
Ich habe seit Beginn der Schwangerschaft immer wieder mal eine Pilzinfektion, die mit Clotrimazol oder Nystatin behandelt wurde.
Seit über 2 Wochen hab ich aber eine hartnäckige Pilzinfektion, die erwähnten Wirkstoffe halfen bsiher nichts, mein FA hat mir nun Gyno Daktar verordnet. Ich hatte nur das Gefühl beide er war sich nicht so sicher, ob das so ganz unbedenklich ist. Nun meine Frage, kann ich das Medikament verwenden?
Vielen Dank |
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1 Antwort:
Re: Gyno Daktar
Antwort von Dr.Paulus am 07.02.2012
Die Imidazolderivate (z. B. Clotrimazol, Miconazol) hemmen die Ergosterolbiosynthese und zerstören auf diesem Wege die Integrität der Zellwand von Pilzen.
Einige Vertreter dieser Substanzklasse werden kaum resorbiert, so dass sie nur lokal eingesetzt werden. Der erprobteste Wirkstoff aus dieser Gruppe ist Clotrimazol, das häufig zur Behandlung vaginaler Mykosen eingesetzt wird.
Neuere Imidazolderivate, die zur lokalen antimykotischen Therapie angeboten werden, haben zwar bisher kein embryotoxisches Potential gezeigt, sind jedoch beim Menschen weniger erprobt.
Eine Vielzahl klinischer Studien konnte keinen Zusammenhang zwischen der Behandlung von vulvovaginalen Mykosen mit Miconazol und kongenitalen Anomalien herstellen (Culbertson 1974; Davis et al 1974; McNellis et al 1977; Jick et al 1981; Weisberg 1986; Rosa et al 1987). In einem großen Kollektiv von 2.092 exponierten Schwangeren wurde kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko nach Behandlung mit Miconazol registriert (Rosa 1987).
Eine kindliche Gefährdung ist bei lokaler Anwendung von Miconazol (z. B. Gyno-Daktar) nicht zu befürchten. |
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