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Was ist erlaubt ab 1 Jahr an essen?

Mein Sohn wird nächtse Woche 1 Jahr alt.

Was darf er dann schon essen oder was ist noch tabu.

Wie sieht es z.B. mit Magerquark, Kräuterquark,Joghurt,... aus?
Wieviel normale Milch (TetraPack) darf er schon trinken und 1,5 oder 3,5 %)?
Wie sieht es aus mit Wurst, Käse (ist da alles erlaubt)?
Darf er schon Naschen (mal ein kleines Stück Schokolade)?
Ist auch schon Fisch erlaubt (Fischstäbchen, ...)?

Danke schon mal für die vielen Fragen.


von Baby2012Maslinica am 22.02.2013

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*Antwort:

Re: Was ist erlaubt ab 1 Jahr an essen?

Hallo BabyMaslinica
Quark ist ausnahmsweise mal okay, denn Quark enthält sehr viel Kuhmilcheiweiß. Joghurt dagegen kannst du 1:1 mit Trinkmilch gleichsetzen. Ob du 1,5% oder 3,5% wählst, bleibt deiner persönlichen Vorliebe überlassen.
Trinkmilch kann durch Milchprodukte ersetzt werden. 100ml Kuhmilch entsprechen etwa 15g Schnittkäse bzw 30g Weichkäse. 100ml Kuhmilch entsprechen auch der gleichen Menge (Natur)joghurt. Auch Buttermilch wäre möglich, wenn es schmeckt.Buttermilch enthält fast genau soviel Calcium wie Milch. Fruchtbuttermilch hat allerdings einen Anteil Fruchtzubereitung und die geht quasi zu Lasten des Milchanteils und somit ist etwas weniger Calcium enthalten. Aber insgesamt kannst du die Buttermilch natürlich als wunderbar geeignete Calciumquelle für dein Kind betrachten.
Der Eiweißgehalt der Buttermilch beträgt etwa 3,2%, was dem der Milch durchaus gleich ist.
Mit 3 Jahren wird ein täglicher Bedarf von etwa 350ml/d Milch/Milchprodukte empfohlen.
Fisch ist geeignet und sogar erwünscht. Denn Fisch liefert Jod. Seefisch sollte deshalb 1 mal wöchentlich gegessen werden.
Willst du nun Fisch selbst zubereiten, so wähle Lachs oder Alaskaseelachs bzw Kabeljau und Rotbarsch. Am besten frisch gekauft und zubereitet (3 S-Regel, durchgaren). Vorsicht vor Gräten, prüfe vor Verzehr immer nochmals ganz genau, dass dein Keiner keine Gräten erwischt.Leider enthält Fisch, je nach Sorte, Stück oder Zubereitungsart mehr oder weniger Gräten.
Fischfilet bevorzugen, aber auch dieses enthält manchmal noch Minigräten. Zur Sicherheit kannst du das gegarte Fischfilet auf Gräten geauestens untersuchen, indem du kleine Stücke mit der Gabel zerlegst oder flachdrückst und einfach genau kuckst.
Fisch gut waschen, dünsten, Grätenkontrolle!
Wenn ein Baby ältere Geschwister hat, lässt sich das Naschen meistens nicht aufhalten. Wenn du dein Baby von Schoki und Co noch fernhalten kannst, tu das.
Es gibt kaum noch Verbote. Manches erschliesst sich der Logik wie Verzicht auf Alkohol oder Kaffee. Manches ist Typsache und Empfehlungen kann man nicht pauschal aussprechen - etwa bei Chili und Knoblauch. Wer schon durch Fruchtwasser und Muttermilch darauf "geeicht" ist, verträgt das meist problemlos. Empfindliche Babys haben damit eher ihre Schwierigkeiten. Wenn du bei etwas unsicher bist, dann gib deinem Kind erst mal nur wenig davon und nicht täglich.
Fertiggerichte sind häufig sehr würzig und deshalb nicht optimal. Beim Selberkochen kannst du einfach etwas weniger salzen, dann passt das. Das Essen sollte im 2.Lj nicht übertrieben salzarm sein - aber auch nicht zu salzig. In reichlich Fett gebratene Speisen sind etwas schwerer verdaulich, weshalb sie für die Kleinsten abends weniger gut bekömmlich sind. Besonders Fleisch sollte deshalb schonend gebraten werden.
Erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten.

Und zu guter Letzt noch eine kleine Zusammenstellung von ;Lebensmitteln, die noch nicht optimal geeignet sind:
Es gibt kaum noch Verbote. Manches erschliesst sich der Logik wie Verzicht auf Alkohol oder Kaffee. Manches ist Typsache und Empfehlungen kann man nicht pauschal aussprechen - etwa bei Chili und Knoblauch. Wer schon durch Fruchtwasser und Muttermilch darauf "geeicht" ist, verträgt das meist problemlos. Empfindliche Babys haben damit eher ihre Schwierigkeiten. Wenn du bei etwas unsicher bist, dann gib deinem Kind erst mal nur wenig davon und nicht täglich.
Fertiggerichte sind häufig sehr würzig und deshalb nicht optimal. Beim Selberkochen kannst du einfach etwas weniger salzen, dann passt das. Das Essen sollte im 2.Lj nicht übertrieben salzarm sein - aber auch nicht zu salzig. In reichlich Fett gebratene Speisen sind etwas schwerer verdaulich, weshalb sie für die Kleinsten abends weniger gut bekömmlich sind. Besonders Fleisch sollte deshalb schonend gebraten werden.
Erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten.
Fischgräten können ein Problem beim Schlucken sein. Deshalb Fischgerichte (auch bei Filet) immer genau auf Gräten prüfen. Fischstäbchen (können nach dem Garen von der Panade befreit werden) sind i.d.R. aber grätenfrei und eignen sich deshalb besonders gut.
Hirse, Quinoa und Amaranth sollten regelmäßig und in größeren Mengen besser erst ab dem 3. Lj auf den Tisch kommen. Kleine Mengen und das mal ab und zu sind kein Problem. Ausnahme: Baby-Hirseflocken.
Nüsse sind wegen der Verschluckungsgefahr noch nicht gut geeignet. Da sie hart sind, können sie beim Verschlucken Probleme verursachen. Verschlucken von Brot oder Apfel wäre weniger problematisch. Nüsse als Mus sind geeignet.
So wäre es auch mit den kleinen Kernchen bei Himbeeren und Johannisbeeren (bei Marmelade drauf achten).
Leinsamen sei in größeren Mengen weniger gut geeignet.
Sojamilch als Kuhmilchersatz oder in allgemein zu großer Menge wäre noch nicht geeignet.
Zwiebel, Knoblauch, scharfe Gewürze sind individuell unterschiedlich verträglich und deshalb gibt es keine Empfehlung :-)
Betreffs Rohmilchkäse (und Listeriengefahr i.A.) ist es ähnlich wie bei den Schwangeren:
siehe hier:
http://www.rund-ums-baby.de/kochecke/beitrag.htm?id=23628
So auch Toxoplasmose oder Salmonellen, z.b. in bezug auf Salami, die ja ohnehin für Essanfänger viel zu würzig ist.
Also dann
Grüße
B.Neumann

Antwort von Birgit Neumann am 24.02.2013
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