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Geschrieben von good4nothing am 20.07.2017, 9:39 Uhrzurück

Re: Dem Arbeitgeber von Fehlgeburt erzählen oder lieber nicht?

Mein Arbeitgeber wusste sehr früh von der Schwangerschaft, wegen Infektionsrisiko, ich arbeite an einer Schule. Als ich unser Kind in der 13. Woche verloren habe, wussten es auch fast alle Kollegen. Rückblickend muss ich sagen, dass mir die Offenheit mit dem Thema sehr geholfen hat. Aber ich habe auch wirklich zwei liebe Vorgesetzte, die mir alle Zeit gegeben hätten, die ich gebraucht hätte. Die Kollegen waren zwar auch rücksichtsvoll, aber es gab dann doch die ein oder andere Begebenheit, die für mich hart war. So wurde mir auch direkt mal in einer Beratung um die Ohren gehauen, dass bestimmte Punkte nicht mehr diskutiert werden, da ich ja schließlich auch die letzten Wochen nicht da war. Es ging dabei um Änderungen in meinem Verantwortungsbereich.
Letzlich kennst du dein Arbeitsumfeld am besten und kannst einschätzen, was würde das Verhältnis belasten und was würde dir helfen. Ich würde dir mit meiner Erfahrung zu Offenheit raten, aber das sind wie gesagt, nur meine Erfahrungen.
Ich wünsche dir für die nächsten Wochen alles Gute und viel Kraft.
LG

 

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