Insemination - wann wird sie empfohlen?
An sich heißt Insemination nichts anderes als: Die Spermien werden nicht beim Sex im Körper der Frau platziert, sondern davon unabhängig. Normalerweise wandern die Spermien von der Scheide durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter und weiter bis in den Eileiter. Dort kommt es gegebenenfalls zur Verschmelzung von Ei und Samenzelle. Manchmal ist etwas Nachhilfe nötig, damit dieses Programm ablaufen kann. Eine Insemination in der Praxis oder Klinik empfehlen Mediziner zum Beispiel, wenn
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die Beweglichkeit der Spermien aus irgendeinem Grund eingeschränkt ist. |
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die Spermien nicht bis in die Gebärmutter aufsteigen können, weil es im Bereich des Muttermundes Hindernisse gibt. |
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Spermien in die männliche Harnblase gelangen, statt durch den Harnleiter nach außen (retrograde Ejakulation). |
Übrigens: Zulässig ist nach deutschem Recht nur die Insemination mit dem Samen des Ehemannes (homologe Insemination). Wird Spendersamen verwendet, handelt es sich um eine heterologe Insemination. Die ist in Deutschland nur bei zwingenden medizinischen Gründen erlaubt. Zum Beispiel, wenn beim eigenen Partner nach einer Operation Spermien völlig fehlen.
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