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Städtische oder Gemeindekindergärten

Kindergarten-Konzepte

Der große Spielplatz vor dem Haus, die günstige Lage gleich um die Ecke, viele bekannte Kinder aus der Nachbarschaft - all das sind Punkte, warum Eltern sich für einen Kindergarten in unmittelbarer Wohnumgebung entscheiden.

Die pädagogischen Konzepte weichen ab

Das pädagogische Konzept eines städtischen bzw. eines Gemeindekindergarten variiert: In der einen Einrichtung wird großer Wert auf einen möglichst gleichen Tagesrhythmus gelegt, in einer anderen steht das freie Spielen stärker im Mittelpunkt. Lassen Sie sich die Ziele und Methoden der pädagogischen Arbeit genau erklären.

In einem guten Kindergarten können sich die Kinder wohl fühlen und werden engagiert beschäftigt. Es gibt vielfältige mathematische, naturwissenschaftliche oder musische Bildungsangebote, bei denen die Kinder ganzheitlich gefördert werden. In einem Morgenkreis oder Kinderkonferenzen, in Lese- und Erzählstunden darf jeder etwas sagen, so wird die sprachliche Entwicklung des Kindes gefördert. Die Kinder dürfen Alltagspflichten übernehmen, wie etwa Tischdecken, Blumengießen oder Aufräumen. Alle werden gleichermaßen gefördert, ermutigt und unterstützt. Kinder mit Handicap oder ausländische Kinder aus fremden Kulturen werden gut integriert.

Viele Spielmöglichkeiten werden geboten

In den städtischen oder Gemeindekindergärten steht handelsübliches, kindgerechtes Spielzeug zur Verfügung. Die Räume sind so ausgestattet, dass die Kinder in einer Ecke malen und basteln können, in einer Ecke verschiedenen Rollenspielen nachgehen können, eine Bewegungsbaustelle erlaubt das Rumtoben, eine Kuschelecke verführt zum Entspannen, abschalten und vielleicht zum Bilderbuch anschauen.

Auch das Außengelände ist in einem guten Kindergarten so gestaltet, dass es viele Möglichkeiten für Spiel und Bewegung bietet. Immer wieder gehen die Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern auf Erkundungstour in die nähere Umgebung. In manchen Einrichtungen wird im Kindergartenalter schon Fremdsprachenunterricht oder kindgerechte Computernutzung vermittelt. Doch schulisches Lernen, z.B. mit Arbeitsblättern und Lerndruck haben im Kindergarten nichts zu suchen. das spielerische, selbsttätige, lebensnahe, entdeckende, exemplarische Erfahrungslernen sollte im Vordergrund stehen.

von Sandra Kunze

Zuletzt überarbeitet: April 2015

   

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