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Bilinguale Partnerschaften und Familien nehmen immer mehr zu. Das heißt, infolgedessen wachsen auch zunehmend mehr Kinder zweisprachig auf. Dieser Entwicklung Rechnung tragen immer mehr bilinguale Kindergärten. Hier heißt die Puppe eben auch mal puppet oder zum Mittagessen gibt es riz au lait und danach einen dormita pomeridiana.
Aber auch viele Elternhäuser, in denen nur eine Muttersprache verwendet wird, wollen in der globalisierten Welt dem Nachwuchs einen guten Start bieten: Nur im Kindergartenalter kann eine zweite Fremdsprache akzentfrei erlernt werden. Nur dann wird der Klang ihrer Wörter und ihre grammatikalische Struktur auf ähnliche Weise verinnerlicht wie die Muttersprache. Manchmal dauert es allerdings etwas, bis die Kinder die Sprachen zuzuordnen wissen. Übrigens fangen Kinder, die mehrsprachig erzogen werden, manchmal erst später an zu sprechen als monolinguale Kinder.
In Deutschland werden über 600 bilinguale Kindergärten in den verschiedensten Sprachen betrieben. Hier können Sie eine entsprechende Einrichtung finden: http://www.fmks-online.de/bilikitas.html
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