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Kinderfüße

Kinderfüße - so bleiben sie gesund!

98 % aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt,
doch nur noch 40 % haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen
sind. Lesen Sie hier, was das Besondere an noch kleinen Füßen
ist, wie sich die Füße von Babys und Kindern entwickeln und
was Sie tun können, um eine gesunde Entwicklung der Füße
zu unterstützen.
 
 
 
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Die Entwicklung von Kinderfüßen Die Entwicklung von Kinderfüßen

Wissenswertes rund um den Kinderfuß

Kinderfüße "Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh", selbst in Kinderliedern werden Kinderfüße besungen und bestaunt. Und das zu Recht, denn Kinderfüße sind kleine Wunder der Natur.
Anfangs noch flach wie ein Brett, können sie das Gewicht des Babys noch gar nicht tragen. Sie stehen auch noch in keinem Verhältnis zu dem großen Kopf und Rumpf von Neugeborenen. Doch meistens schon vor Vollendung des ersten Lebensjahres haben sich die Babyfüße so entwickelt, dass sie das Gewicht des Kindes tragen können, wenn auch kurz. Das erste Stehen und Laufen hält anfangs nur wenige Sekunden an, doch bald schaffen es die Füße immer länger, den Körper zu tragen. Ob sie dieser Aufgabe für den Rest des Lebens gewachsen sind, entscheidet sich häufig schon in den ersten Jahren. Denn die kleinen Füßchen müssen ungestört wachsen können und kräftig werden - hierfür ist vor allem Bewegungsfreiheit nötig. Von Beginn an heißt die Devise: So viel barfuß laufen wie möglich.

Viel Bewegungsfreiheit für kleine Füßchen

Der Fuß eines Babys ist ein kompliziertes Wunderwerk aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 20 Muskeln sowie 107 Sehnen und Bändern. Genau wie das Knochengerüst sind die Fußknochen anfangs noch formbar. Erst innerhalb der nächsten 14 bis 18 Jahre wandelt sich die Knorpelmasse, aus denen die Fußknochen noch größtenteils bestehen, vollständig zu festen Knochen. Erst dann sind die Füße voll entwickelt. Und das ist der Grund, warum die eigentlich robusten Füßchen gerade in den ersten Lebensjahren eines Kindes so empfindlich sind. Es muss noch nicht mal zu enges Schuhwerk sein, dass die Füße dauerhaft in Mitleidenschaft zieht. Auch zu enge Strampler und Söckchen können die Füße so einengen, dass sie verbogen werden und im schlimmsten Fall dauerhaft Schaden nehmen.
 
Ein gesundes und kräftiges Fußgewölbe entwickelt sich am besten, wenn sich die Füße barfuß oder in Socken, beispielsweise Anti-Rutsch-Socken, frei bewegen können. Vor allem das Barfußlaufen in der Natur auf unterschiedlichem Untergrund wie Sand, Wiese oder Erde ist gesund für die Kinderfüße (übrigens auch für Erwachsenenfüße): Es fördert die Ausbildung einer kräftigen Fußmuskulatur und festigt das Fußgewölbe - das A und O einer guten Fußgesundheit. Laufen auf diesen Unebenheiten stärkt außerdem das Fußgelenk und den gesamten Halteapparat und macht das Laufen insgesamt sicherer. Beim Gehen, Stehen, Hüpfen, Springen und Balancieren wird die Muskulatur abwechslungsreich geschult. Im Laufe eines Lebens müssen Füße so einiges (er)tragen: Sie laufen im Durchschnitt etwa 180.000 Kilometer weit - viereinhalb Mal um den Äquator - und sind dabei dem zwei- bis zehnfachen des Körpergewichts ausgesetzt! Wichtig zu wissen: Die spätere Rückengesundheit und Beweglichkeit eines Menschen ist stark abhängig von der Entwicklung der Füße, da sich die Fußgesundheit auf den gesamten Körper auswirkt.

Füße sind Bewegungskünstler

Wie der gesamte Körper eines Neugeborenen sind auch seine Füße extrem beweglich. Doch im Gegensatz zu Hüften, Rücken, Armen und Beinen, bleiben die Füße auch später noch biegsam und flexibel. Die zahlreichen Fußgelenke, Muskeln und Bänder ermöglichen Bewegungen in alle Richtungen des Fußes. Dadurch ist die Stabilität gewährleistet, die notwendig ist, um den Menschen im aufrechten Stand und Gang zu halten. Unsere Füße sorgen für Stütze, Gleichgewicht und Beweglichkeit unseres gesamten Körpers - das alleine ist schon ein kleines Wunder und erfordert Höchst-
leistungen vom Bewegungsapparat. Denn die Füße stellen eine außerordentlich komplizierte Kombination von Festigkeit, Elastizität, Beweglichkeit und Empfindungsvermögen dar.
 
Beim Gehen wirkt das Längs- und Quergewölbe des Fußes wie eine Federung. Diese Gewölbe werden durch Muskeln verspannt und durch Bänder und Sehnen stabilisiert. Dank dieser Form liegen gesunde Füße niemals mit der gesamten Fläche auf. Nur deshalb kann das Körpergewicht optimal verteilt werden und das Abfedern erlaubt es dem Fuß, das Körpergewicht zu übernehmen und sorgt so für eine schmerzfreie Fortbewegung. Auch die Sohle hat eine wichtige Funktion für die Federung: In ihr befinden sich Fettpolster, die extrem wichtig sind, um den Belastungen beim Gehen, Rennen und Springen standzuhalten. Beim Gehen beispielsweise wird diese Schicht unter der Ferse auf die Hälfte zusammen gedrückt.

Babyfüße entwickeln sich

Dass Babys im ersten Lebensjahr noch nicht laufen können, liegt nicht ausschließlich am Gleichgewichtssinn - auch die Fußstruktur und -form verhindert die Fortbewegung per Pedes. Denn die Fußsohle eines Babys ist flach, die spätere Wölbung eines Jugendlichen oder Erwachsenen fehlt völlig. Das liegt auch an den dicken Fettpolstern, die den Fußknochen umschließen. Die Polster dienen als Schutz vor Auskühlung und vor Überlastung und bieten die Federung bei ersten Gehversuchen, die die Fußgelenke noch nicht gewährleisten können. Babys Füßchen können aber eine ganze Menge: Füße und Zehen sind fast so beweglich wie die Hände und Finger. Im Gegensatz zu den meisten Erwachsenen können Babys mit den Füßen greifen, fast genauso gut, wie mit ihren Händchen. Dafür müssen Babys und Kleinkinder das Abrollen der Fußsohle erst lernen. In den ersten Lebensjahren setzen sie ihre Füße immer fast mit der ganzen Fläche gleichzeitig auf. Sie watscheln eher, als dass sie laufen. Erst im Alter von zehn Jahren kann der Nachwuchs genauso laufen wie wir Großen.

Bitte nicht kitzeln - vorerst

Die Haut von Säuglingen ist noch sehr berührungsempfindlich, auch die an den Füßen. Wenn man sie an der Sohle berührt, ziehen Babys den Fuß automatisch zurück - das ist ein angeborener Schutzreflex. Steht und läuft das Kind später, ertastet es mit seinen Füßchen (vorausgesetzt sie stecken nicht in Strümpfen oder Schuhen) die Beschaffenheit des Bodens. Doch an den Füßen gekitzelt zu werden, behagt den meisten Babys in den ersten sechs Lebensmonaten gar nicht. Viele reagieren sogar ungehalten und fangen an zu weinen - das Nervensystem ist schlicht überfordert von den Reizen. Doch mit den eigenen Zehen zu spielen, sie in den Mund zu nehmen und daran zu lutschen und barfuß strampeln zu können, das lieben schon die Kleinsten. Und sie sollten so oft es geht dazu Gelegenheit bekommen, denn dieses Spiel ist für die motorische und geistige Entwicklung genauso wichtig wie die Beschäftigung und die Übung mit den eigenen Händen.

Aufrecht Stehen - aber nicht zu früh

Manche Kinder wollen schon mit sechs Monaten stehen und versuchen sich hochzuziehen, wo es nur geht. Doch Vorsicht: Gesunde Beine von Säuglingen sind o-förmig gekrümmt und im ersten Lebensjahr noch nicht geeignet, um das Körpergewicht zu tragen. Animieren Sie Ihr Kind deshalb nicht zum Stehen und lassen Sie es nicht zu lange in stehender Position verweilen. Zu intensive Stehversuche schaden dem Knochengerüst in Rücken und Beinen langfristig, da die Muskeln noch nicht stark genug sind, um den Körper aufrecht zu halten! Kinderärzte und Orthopäden raten auch vor sogenannten Lauflernhilfen ab. Laut den Experten schaden sie mehr, als dass sie helfen. In vielen dieser "Gehhilfen" lernen Kinder eher langsamer laufen als schneller. Sie sind somit nicht nur überflüssig, sie können auch gefährlich sein. Beispielsweise, wenn sich ein Kind den Fuß einklemmt und mit dem Schmerz das Laufen verbindet und deswegen die Lust am Üben verliert. Ein weiteres Problem: Die Kinder sind viel zu schnell mit den Geräten unterwegs, weil die Teile schneller sind, als die kleinen Beinchen können. Schnell ist in diesen Fällen etwas passiert und die Kinder verletzen sich schwer, weil sie nicht mehr stoppen konnten und an die Wand "gelaufen" sind oder gar die Treppe heruntergepurzelt sind. Kinder sollten ihren Fähigkeiten entsprechend üben und trainieren können. Sie zeigen durch die eigene Initiative etwas lernen zu wollen, dass sie für den nächsten Entwicklungsschritt bereit sind - lassen Sie ihnen die Zeit.

Fußfehlstellungen vermeiden

Auch wenn sich Fußfehlstellungen bei vielen Kindern auswachsen, können Sie trotzdem einiges tun, um ihnen vorzubeugen.
* Lassen Sie Ihr Kind nicht passiv Stehen oder Gehen. Ihr Kind sollte sich erst dann hinstellen und an Tischen oder Regalen entlang hangeln, wenn es das von sich aus will und kann.
 
* Lassen Sie Ihr Kind viel barfuß laufen, besonders auf unebenen Boden wie Gras oder Sand. Dies kräftigt die Fußmuskulatur und stabilisiert das Fußgewölbe.
 
* Sorgen Sie für kindgerechtes Schuhwerk.
 
* Achten Sie auf das Körpergewicht Ihres Kindes. Übergewicht kann zu Fehlstellungen von Füßen, Hüften und Knien führen, die ein Leben lang Probleme bereiten können.
 
* Machen Sie Fußgymnastik mit Ihrem Sprössling - das tut bestimmt auch Ihren Füßen gut und macht Spaß!
 
* Hat Ihr behandelnder Orthopäde eine Fußfehlstellung diagnostiziert, gehören Bewegungsübungen und Krankengymnastik zur Behandlung. Kleinkinder werden selten schon Einlagen verschrieben, da sich mit spezieller Fußgymnastik im Kleinkind- und Schulalter viele Fehlstellungen beheben lassen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Wie gesagt, die meisten Entwicklungsstörungen von Kinderfüßen lassen sich im Kindesalter gut beheben, sie müssen allerdings früh genug erkannt werden. Manche Experten raten deshalb vom Laufalter an, regelmäßig einen Orthopäden aufzusuchen, ähnlich wie die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt. Das hat den Vorteil, dass frühzeitig eingegriffen werden kann, falls sich der Fuß Ihres Kindes nicht optimal entwickelt. Haben Sie genetische Vorbelastungen, ist diese Vorsichtsmaßnahme ratsam. Doch auch der Kinderarzt verwendet bei den regelmäßigen Untersuchungen viel Zeit auf die Fuß- und Beinstellung. Wenn Sie seinem Urteil vertrauen, keine besonderen Fußfehlstellungen in der Familie haben und Sie Ihr Kind häufig und ausgiebig auf unebenem Gelände wie Wiese oder Sand barfüßig laufen lassen, dann ist es wahrscheinlich nicht notwendig, einen Orthopäden zu konsultieren.

Jenni Zwick

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