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Kinderfüße

Kinderfüße - so bleiben sie gesund!

98 % aller Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt,
doch nur noch 40 % haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen
sind. Lesen Sie hier, was das Besondere an noch kleinen Füßen
ist, wie sich die Füße von Babys und Kindern entwickeln und
was Sie tun können, um eine gesunde Entwicklung der Füße
zu unterstützen.
 
 
 
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Fußgymnastik für Kinder

Fußabdrücke Die beste Gymnastik für die Füße Ihres Kindes ist das Barfußlaufen. Gerade das Laufen auf unebenem Gelände fördert die Ausbildung einer kräftigen Fußmuskulatur und festigt das Fußgewölbe.

Auch das Balancieren auf Baumstämmen oder Klettergerüsten auf dem Spielplatz ist Training für Ihr Kind - das es ja meistens ganz von sich aus und völlig freiwillig macht. Doch gibt es außerdem zahlreiche Übungen für zuhause, die Ihrem Kind bestimmt großen Spaß machen und die Füße stärken - vor allem, wenn Sie mitmachen.

Warum Fußgymnastik?

Kinderfüße entwickeln sind am besten durch viel Bewegungsfreiheit, Bodenkontakt und viele unterschiedliche Reize. Denn Muskeln, die nicht beansprucht werden, verkümmern oder werden gar nicht erst ausgebildet. Gerade die Fußmuskeln, Gelenke und Bänder müssen gut beweglich und flexibel sein, damit sie den hohen Anforderungen des Laufens, Springens, Hüpfens und Stehens entsprechen können - und das ein Leben lang. Das Trainieren der Füße und Fußgelenke geschieht in der Regel unbewusst - durch aktive und abwechslungsreiche Bewegung im Alltag.

Durch gezielte Fußgymnastik im Klein- und Schulkindalter können allerdings spätere Fehlstellungen und Haltungsschäden verhindert werden. Daher können spielerische Übungen ohne Druck auch für gesunde Kinder sinnvoll sein. Notwendig sind sie allerdings, wenn Kinder aus Witterungsgründen nicht ausreichend barfuß im Freien laufen können, wenn eine spezielle Kräftigung des Fußgewölbes notwendig ist oder wenn sich schon im Kindesalter Haltungsschäden abzeichnen lassen, denen vorgebeugt werden soll. In der Fußgymnastik wird mit gezielten Übungen der Muskelgruppen die Fußmuskulatur gekräftigt und die Beweglichkeit der Fuß- und Zehengelenke gefördert.

Einlagen vermeiden

Die unten genannten Übungen können Sie und Ihr Kind ohne Absprache mit Ihrem Arzt machen. Doch manche Kinderfüße brauchen an ihre speziellen Bedürfnisse angepasste Übungen. Deshalb sollten Sie bei Verdacht auf eine Fehlstellung der Füße oder der Beine unbedingt einen Orthopäden zu Rate ziehen. Kinderfüße benötigen nur in den seltensten Fällen Einlagen oder Gehhilfen. Je früher Sie eine Fehlstellung diagnostizieren lassen, um so leichter lassen sich die typischen Probleme wie Knick- oder Senkfüße mit Fußgymnastik beheben. Gehen Sie also frühzeitig zum Orthopäden oder besprechen Sie Ihre Beobachtungen oder Sorgen mit Ihrem Kinderarzt.

Übung zur Fußgymnastik

Diese Übungen können Sie mit Geschwisterkindern, aber auch mit Besuch aus dem Kindergarten machen, dann ist der Spaßfaktor noch höher!

* Lassen Sie Ihr Kind unterschiedlich große Murmeln oder einen dicken Buntstift, Kuscheltiere oder auch schmale Bauklötzchen zwischen die Zehen klemmen und hochheben.
 
* Lassen Sie es mit einem Stift oder Pinsel auf ein Blatt Papier malen - mit den Füßen. Kleben Sie hierfür das Papier am Boden fest.
 
* Spielen Sie Tauziehen mit den Füßen. Dafür klemmen Sie und Ihr Kind sich ein Tuch zwischen den die Zehen und ziehen gleichzeitig daran.
 
* Lassen Sie es mit den Füßen Zeitungspapier oder Taschentücher zerreißen.
 
* Die Füßchen können über einen kleinen Ball rollen. Danach soll Ihr Kind Achter, Kreise und Vierecke mit dem Ball "malen".
 
* Lassen Sie Ihr Kind mit den Füßchen winken - mit einem Taschentuch oder einem Seidentuch, das es zwischen die Zehen klemmt.
 
* Lassen Sie Ihr Kind mit den Füßen Kreise "tanzen" - mal rechts herum, mal links herum.
 
* Blasen Sie einen Luftballon auf, ohne ihn zuzuknoten. Lassen Sie Ihr Kind den Ballon mit den Zehen festhalten, ohne dass die Luft entweicht. Ist es schon älter (vier- bis fünf Jahre alt) und klappt es mit dem Zusammenpressen gut, kann es versuchen mit dem Ballon zwischen den Zehen einige Schritte zu laufen.
 
* Lassen Sie Ihr Kind stapeln - mit den Füßen. Dafür bieten sich Pappbecher an, aber auch Bauklötzchen oder Plastikschüsseln.
 
* Aufräumen mit den Füßen: Stellen Sie hierfür verschiedene Schuhkartons, Boxen oder Töpfe auf und lassen Sie Ihr Kind unterschiedliche Materialen (Steine, Murmeln, Legosteine, Kastanien usw.) in die Behälter sortieren - mit den Zehen und Füßen versteht sich.
 
* Reichen Sie sich gegenseitig kleine Stöckchen oder Strohhalme weiter, die mit den Zehen festgehalten werden.
 
* Hüpfen Sie auf einem Bein, auf beiden Beinen, im Kreis, in einer Acht, im Quadrat - was Ihnen und Ihrem Kind gerade einfällt.
 
* Watscheln Sie mit Ihrem Kind wie eine Ente, ein Pinguin oder ein Seemonster. Schleichen Sie wie ein Indianer, laufen Sie auf Zehenspitzen wie eine Ballerina, balancieren Sie auf den Fußinnen- und außenseiten und üben Sie den Fersenlauf - natürlich alles barfuß!
 
* Bauen Sie Ihrem Kind ein Indoor-Parcour aus verschiedenen Materialien. Das kann zerknittertes Zeitungspapier sein, Sand in einem Schuhkarton, Erde, Steinchen, nasse Handtücher oder Schwämme, weiche Wolle oder Seidentücher. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Gymnastik für die ganz Kleinen

Auch Säuglinge können schon ein wenig Fußgymnastik vertragen. Denn durch die frühe Kräftigung des Fußgewölbes können Knick- und Senkfüße vorgebeugt werden, ohne dass es wirklich "Arbeit" macht. Denn das Spielen mit dem Baby macht viel Spaß und die Übungen zur Fußgymnastik lassen sich leicht auf dem Wickeltisch in die tägliche Pflege integrieren. Sie werden sehen, Ihrem Baby wird es gefallen, wenn Sie seine Füßchen beschäftigen. Doch gilt hier: Nicht vor dem dritten Monat und kitzeln Sie Ihr Baby nicht, außer, wenn Sie merken es hat Freude daran.
* Halten Sie die Füßchen so, dass sich Fersen, Außenkanten und Zehen berühren. Streichen Sie mit den Daumen an den Innenseiten entlang - ein paar Mal zu den großen Zehen.
 
* An den Außenkanten entlangzustreichen hilft, wenn die Füßchen stark nach innen zeigen.
 
* Testen Sie die Reflexe: Berühren Sie den Fußrücken und Sie werden sehen, dass sich Fuß und Zehen strecken. Ein Druck auf die Fußballen löst dagegen im ersten Jahr noch den Greifreflex aus, mit dem sich die Babys unserer Vorfahren noch an ihren Müttern festgekrallt haben.
 
* Kräftigen Sie die Zehen, Unterschenkel und Fußgewölbe möglichst bei jedem Wickeln, in dem Sie die Füße mehrmals abwechselnd strecken und beugen.

 
von Jenni Zwick
 


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