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Gaby Ochel-Mascher - Kinderbetreuung in der Tagespflege Kinderbetreuung in der Tagespflege
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Doch wieder aus der Krippe rausnehmen? Bin verunsichert!

Hallo,

ich bräuchte heute mal Ihren Rat.

Meine Tochter wird 20 Monate alt (Frühchen 35+0). Seit 01.09.12 wurde sie in die Krippe eingewöhnt. Dies hat relativ lange gedauert, dann aber geklappt. Die Krippengruppe umfasst 10 Kinder und 3 Erzieherinnen.

Meine Tochter ist eher ein ruhiges Kind und brauch länger um sich an gewisse Situation zu gewöhnen.

Seit der Eingewöhnung ist sie eigentlich gerne hingegangen hat morgens nicht mehr geweint sondern ist gleich in der Raum geflitzt und hat sich kaum verabschiedet und war sehr fröhlich. Die Erzeiherinnen meinten sie hätte sich gut eingelebt und alles wäre super.

Um Weihnachten war sie zwei Wochen wegen Ferien Zuhause.
Problem zudem ist das meine Tochter mindestens alle zwei Wochen so krank ist das ich sie ein paar Tage Zuhause lassen muss. Dies habe ich aber eingeplant und habe meinen Arbeitsbeginn erst auf 01.März 2013 gelegt.

Im Januar war sie die erste Woche dort und dann gleich zwei Zuhause wegen Bindenhautentzündung und Bronchitis. Dann zwei Wochen Krippe und jetzt wieder eine Woche wegen Bronchitis zuhause.

Insgesamt hat sie leider auch den kompletten Januar gekränkelt und war auch Zuhause sehr anhänglich und weinerlich.
Jetzt haben die Erzieherinnen mich zum Gespräch gebeten und meinten sie wäre sehr irritiert weil meine Tochter im Januar sehr weinerlich und lustlos war, nirgends mitgemacht macht und immer nur nach Mama geweint hat und natürlich wären die langen Krankzeiten auch nicht optimal.

Seit zwei Tagen geht sie wieder in die Krippe. Sie will morgens kaum die Wohnung verlassen und bleibt schon an der Tür vor der Krippe stehen. Mit großem zögern geht sie zwar rein, weint dann aber bitterlich und würde auch die ganze Zeit zwischendurch immer weinen. Zuhause ist sie aber total fröhlich.

Das ist natürlich sehr schwer für mich. Die ganze Zeit war ich felsenfest überzeugt das es dass richtige ist weil sie sich auch so wohl gefühlt hat und ihr das gut getan hat. Jetzt kommen meine Zweifel ob ich nicht doch einen Fehler mache und sie zwinge. Ich will ihr nicht schaden und weiß nicht ob ich sie rausnehmen soll oder ob das nur eine Phase ist. Das ich zweifle merkt natürlich auch meine Tochter.

Ich weiß nicht was ich machen soll? Nächste Woche wollen wir nochmal ein Gespräch mit den Erzieherinnen führen.

Nun ist es so das wir auf meine Gehalt angewiesen sind es vielleicht aber doch irgendwie hinkriegen könnte sie Zuhause zu betreuen. Dann wäre die Zeit natürlich umsonst gewesen.

Ich bin sehr ratlos und reagiere auch sehr emotional.

Liebe Grüße
Steffi


von Beautyholic am 13.02.2013

Frage beantworten
 


*Antwort:

Re: Doch wieder aus der Krippe rausnehmen? Bin verunsichert!

Hallo Steffi,
wenn Ihre Tochter in letzter Zeit so oft krank war, dann ist es ganz natürlich, dass sie sich noch ganz angeschlagen fühlt und Ihre Nähe sucht, bis sie wieder fit ist.

Um sich in eine Krippengruppe einzugewöhnen braucht es Monate. Es ist nicht einfach Fremdes vertraut werden zu lassen, zumal wenn die Gruppe altersgemischt ist. Zu Hause ist sie fröhlich, weil alles vertraut ist, im Kindergarten muss sie erst ihren sicheren Platz in der Gruppe finden. Wichtig ist, ob und dass sie sich von den Erzieherinnen trösten und aufmuntern lässt.

Absolut wichtig ist, dass Sie 100%ig hinter Ihrer Entscheidung „KRIPPE“ stehen und dies mit liebevollen Worten und vor allem der sicheren Körpersprache ihrer Tochter nahe bringen. Machen Sie ihr immer wieder Mut und loben Sie sie jeden Tag aufs Neue. Ihre Tochter spürt genau, wenn Sie unentschlossen sind.

Können Sie sich nicht hinter Ihre Entscheidung stellen, dann nehmen Sie Kontakt mit Ihrem zuständigen Jugendamt auf und stellen Sie dort einen Antrag auf Tagespflege. Vielleicht fühlt sich Ihre Tochter in einer familiären Umgebung einer Tagesmutter mit einer Kleingruppe von 2 bis 3 Kindern wohler. Sie haben die freie Wahl der Betreuung und für einen Kitaeinstieg ist es mit 3 – 3,5 Jahren auch noch früh genug.

Lassen Sie sich unabhängig von Ihrer momentanen Entscheidung vom Jugendamt beraten und hören Sie anschließend auf Ihr Bauchgefühl. Sie kennen Ihre Kleine am besten und können, wenn Sie mehrere Möglichkeiten zum Abwägen haben, die richtige Entscheidung treffen.

Freundliche Grüße
Gaby O-Mascher

Antwort von Gaby Ochel-Mascher am 14.02.2013
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