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Geschrieben von amaria am 04.11.2017, 20:31 Uhr zurück

"Fuchs-Alarm" in mehreren Kitas

Weniger Insekten, mehr infektiöse Zecken im Wald und in Gebüschen, mehr Wildschweine,Waschbären und Füchse in den Innenstädten als früher. - Wenn wir Naturkreisläufe verstehen wollen, müssen wir uns Fragen stellen.

Tierschützer waren kürzlich der Meinung, dass eine Fuchsmutter mit ihren Welpen im Ilvesheimer Kindergarten bleiben könne. Die Eltern hatten Bedenken. http://www.regenbogen.de/nachrichten/regional/rhein-neckar/20170516/fuchsalarm-ilvesheim Aber anders als im Artikel angegeben, ist die Tollwut bei Füchsen in Deutschland ausgerottet.

In einem älteren Zeitungsartikel wird berichtet, dass Kindergrtenkinder Angst vor den Füchsen gehabt haben sollen.
http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/fuchs-alarm-in-schoeneberger-kita

In Städten wie Berlin haben es die Tiere nicht leicht, einen geeigneten Platz für einen Bau zu finden. Vor allem Grünstreifen und öffentliche Spielplätze in Parkanlagen dürften in Frage kommen. In ihrer Nähe werden Essensreste fortgeworfen, die Mäuse und Ratten anziehen. Das Futterangebot ist für Wildtiere, die ihre Scheu vor den Menschen verlieren können, verlockend. Und ob gerade die Kleinsten, die besonders gern alles in den Mund nehmen (auch Sand wird ausprobiert), ein so gutes Immunsystem haben, dass sie sich gegen den Erreger wehren können, ist fraglich. Weil der Fuchsbandwurm selten zu Erkrankungen geführt hat, wurde vermutlich nur wenig zur Problematik geforscht. Und wenn es an Wissen hapert, kann es nicht schaden, Fragen zu stellen.

Bislang waren es Landwirte, Forstarbeiter und Jäger die zu den wenigen Menschen zählten, die sich wegen eines lebensgefährlichen Fuchsbandwurms behandeln lassen mussten. Aber aufgrund des vermehrten Auftretens von Füchsen in Großstädten, könnten in ferner Zukunft (ein Bandwurmbefall fällt oft erst nach fünf bis 15 Jahren auf) auch Kinder betroffen sein.

Da Füchse graben, klettern und auch gut springen können, kann es nicht schaden, wenn beim Außengelände darauf geachtet wird, dass die Einfriedung nicht von den Wildtieren überwunden wird, die schwer behandelbare Krankheiten übertragen können. Und Lebensmittelreste kann man einpacken oder sie nur in Müllcontainer werfen, deren Deckel fest schließen.

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