Anzeichen von Säuglingskoliken: Lange anhaltende Schreiattacken
Das Baby schreit etwa eine halbe Stunde, nachdem es gestillt wurde oder seine Flasche getrunken hat. Der Bauch ist aufgebläht und das Kind zieht die Beinchen an. Das Gesicht kann rot angelaufen sein - vom Schreien oder weil es angestrengt drückt. Manche Kinder strecken sich auch und versuchen sich auf diese Art Erleichterung zu verschaffen. Die quälenden Bauchschmerzen können stundenlang anhalten und erst mit dem Ausscheiden von Stuhl und Luft nachlassen. Am besten sprechen Sie Ihren Kinderarzt oder Ihre Hebamme an. Diese erkennen mit ihrer Erfahrung sofort, ob es sich bei Ihrem Kind um Blähungen handelt oder ob die Bauchschmerzen und Schreiattacken - in seltenen Fällen - andere Ursachen haben. |
Wie entstehen Blähungen im Babybauch?
Blähungen im Babybauch sind kaum zu vermeiden und hängen häufig mit der Nahrungsaufnahme des Babys zusammen. Denn beim Trinken gelangt - mal mehr, mal weniger - Luft in den Magen-Darm-Trakt. Sie bildet dann mit der Milch einen feinen, sehr stabilen Schaum. Dieser löst sich oft nicht so gut auf. Auch ist das Verdauungs- system des Babys noch nicht entwickelt, so dass die Nahrung nicht vollständig verdaut wird. Die Schaumblasen wandern in den Darm, wo sie auf die empfindliche Darmwand drücken und bis hin zu kolikartigen Schmerzen, den sogenannten "Säuglingskoliken" (oft auch "Drei-Monats-Koliken" genannt) führen können.
Tipps zur Vorbeugung |
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Wenn Sie stillen, achten Sie auf Ihre eigene Ernährung und verzichten Sie auf blähende Lebensmittel. |
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Wenn Sie eine Flasche anrühren oder aufschütteln, sollte sie anschließend einen Moment ruhig stehen, damit sich die Luftbläschen in der Milch wieder auflösen. |
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Wichtig nach oder während der Mahlzeit ist das "Bäuerchen", auf diese Weise kann überschüssige Luft im Bauch entweichen. |
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Tipps bei Blähungen im Babybauch |
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Wärme und Massage: Massieren Sie den Babybauch mit leichtem Druck im Uhrzeigersinn - das entspricht dem Darmverlauf. Ein Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche (Vorsicht: beides darf nicht zu heiß sein) |
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erhöht den Effekt. |
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Leichte gymnastische Übungen: Legen Sie Ihr Kind ohne Windel auf den Rücken und drücken Sie die angewinkelten Beinchen leicht gegen sein Bäuchlein. Halten Sie diese Stellung etwa 30 Sekunden und strecken Sie die Beine langsam wieder. |
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Fliegergriff: Legen Sie Ihr Baby bäuchlings auf Ihren Unterarm und der Kopf ruht in Ihrer Armbeuge. Mit der freien Hand greifen Sie flach unter seinen Bauch. Die Wärme und der leichte Druck erleichtern Ihrem Kind oftmals sein Bauchweh. |
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Zuverlässige und sanfte Hilfe für schnelle Linderung
Halten die Blähungen an oder sind Säuglingskoliken die Ursache für Babys Bauchweh, kann Lefax® Pump-Liquid Linderung verschaffen. Keine Sorge: Sie dürfen Ihrem Baby Lefax® Pump-Liquid ganz ohne Bedenken geben. Denn Lefax® Pump-Liquid ist bestens verträglich. Der Wirkstoff in Lefax® Pump-Liquid (Simeticon) wirkt rein physikalisch: Er wird nicht in die Blutbahn aufgenommen, sondern verlässt den Körper unverändert, nachdem er seine Aufgabe erfüllt hat. Lefax® Pump-Liquid lässt ganz einfach die Schaumbläschen im Darm zerfallen und die freigesetzte Luft entweicht über ein Bäuerchen oder einen Windabgang. Lefax® Pump-Liquid enthält keinen Alkohol und keine Farbstoffe und ist zucker- und lactosefrei.
Und so verhindern Sie die Schaumbildung |
Geben Sie Ihrem Baby vor dem Stillen einfach ein bis zwei Pumpstöße Lefax® Pump-Liquid mit einem kleinen Löffel in den Mund oder - wenn Sie nicht mehr stillen - direkt ins Milchfläschchen. So vermindern Sie die Schaumbildung bereits im Magen. Lefax® Pump-Liquid ist so gut verträglich, dass es schon für die Allerkleinsten gut geeignet ist und gerade abends für gesunden und erholsamen Schlaf sorgen kann - für die ganze Familie! |
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Halten die Beschwerden bei regelmäßiger Anwendung an, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um andere organische Ursachen ausschließen zu können. |
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Lefax®
Pump-Liquid, Suspension mit 41,2 mg/ml Simeticon
Anwendungsgebiet: Übermäßige Gasbildung und Gasansammlung
im Magen-Darm-Bereich (Meteorismus) mit gastrointestinalen Beschwer-
den wie Blähungen, Völlegefühl und Spannungsgefühl
im Oberbauch. Zur symptomatischen Behandlung bei Säuglingskolik
(3-Monats-Kolik).
Verstärkte Gasbildung nach Operationen. Zur Vorbereitung diagnostischer
Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gas-
schatten (Sonographie, Röntgen). Als Sofortmaßnahme bei
Vergiftung mit Tensiden (Flüssigseifen).
Hinweis: Enthält Sorbinsäure und Kaliumsorbat. Bitte Packungsbeilage
beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bayer Vital GmbH, D-51368 Leverkusen Stand: März 2009 |