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| Geschrieben von stoffmeer am 11.02.2013 |
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Immunschwäche und Zöliakie
Hallo Herr Prof. Dr. Wahn,
bei meiner Tochter (3,5J.) wurde letztes Jahr im Mai Zöliakie festgestellt.
Sie klagte ständig über Bauchschmerzen, nahm nicht mehr zu und hatte einen Wachstumsstillstand.
Die ersten zweieinhalb Jahre hatte sie eine Kuhmilcheiweißallergie, die jetzt aber zurückgegangen ist.
Seit einem guten Jahr ist sie außerdem ständig krank, das letzte halbe Jahr war besonders schlimm. Sie hatte 4 Mittelohrentzündungen, die mit Antibiotika behandelt werden mussten. Jeder Husten endete in einer Bronchitis. Außerdem hatte sie unter anderem Rotaviren, Hand-Mund-Fuß-Krankheit und noch mehr. Zur Zeit hat sie eine schwere Grippe (Influenza B), RS-Viren und noch zwei weitere Infektionen, die im Abstrich nachgewiesen wurden. Dazu hat sie eine Lungenentzündung.
Unser Kinderarzt möchte jetzt einen Immundefekt abklären lassen.
Ist es richtig, dass es einen Immundefekt gibt, der vermehrt bei Zöliakie-Patienten auftritt?
Welche Blutwerte sollten wir bestimmen lassen?
Vielen Dank
I. |


Antwort:
Re: Immunschwäche und Zöliakie
Antwort von Prof. Ulrich Wahn am 12.02.2013
| Ihr Kinderarzt hat Recht mit seinem Vorschlag. Eine Zöliakie kann sekundär zu eine Anfälligkeit gegenüber Infektionen führen, andererseits können Abwehrschwächen sich am Darm mit Beschwerden manifestieren. Ich denke, es ist vernünftig, jetzt den Kontakt zu einem der etablierten Immundefekt-Zentren in Deutschland auftzunehmen, um die wichtigsten Immunfunktionen zu überprüfen. Gruß, Ulrich Wahn |
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