Kindergesundheit
Hilfe für chronisch kranke und behinderte Kinder Hilfe für chronisch kranke und behinderte Kinder
Geschrieben von Strudelteigteilchen am 05.09.2017, 18:02 Uhrzurück

Sorry

Tut mir leid, daß ich mich jetzt erst melde.

Man muß selber bissi rumprobieren, was paßt. Wir haben diverse Dinge probiert und wieder verworfen. Und ich habe zwei große Kinder, da sind die Anforderungen ja auch anders, als wenn man kleine Kinder hat.

Wir haben sehr viel äußere Struktur. Zum Beispiel Whiteboards im Flur für die Wochenplanung und deutlich sichtbare Ablagen für Dinge, die man auf keinen Fall vergessen sollte. Feste Orte für wichtige Dinge. Nicht-ADS'ler finden das oft albern oder selbstverständlich, aber ich mußte das hart erkämpfen. Überall Uhren. Kalender-Apps auf jedem Handy. Jeder Termin, jede Schularbeit, jeder Vokabeltest wird elektronisch kommuniziert und an die Whiteboards geschrieben. To-Do-Listen bis zum Abwinken. Wochen- und Tagespläne. Familienkonferenzen. Wenn ein Ablauf neu geplant wird, hängen dazu überall Zettel. Zum Beispiel im Bad am Spiegel, als das Kind einüben mußte, abends an den Retainer zu denken. Inzwischen geht es ohne, aber Strukturänderungen sind jedes Mal wieder unser Problem.

Ich empfehle die Bücher zum OptiMind-Konzept, da bekommt man viele praxisnahe Tipps. Ob die passen, muß man ausprobieren. Und Geduld haben. Nach zwei Tagen kann man niemals beurteilen, ob etwas funktioniert oder nicht. Ich fand für mich speziell "Das ADS-Erwachsenen-Buch" sehr hilfreich. Aber die Serie hat Bücher für alle Lebenslagen, da muß man bissi nach seiner individuellen Situation suchen. Autoren sind Elisabeth Aust-Claus und ihr Mann, Vorname weiß ich grad nicht, Nachname Claus ohne Aust.

 

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