Kindergesundheit
Hilfe für chronisch kranke und behinderte Kinder Hilfe für chronisch kranke und behinderte Kinder
Geschrieben von Anna3Mama am 08.09.2017, 11:04 Uhrzurück

Re: Asthmaschullung

Hallo Philo!
Das ist ja wirklich eine blöde Situation... klar möchte der KiA die ... keine Ahnung... 150 Eur ? für die Schulung lieber selbst einstecken...
Du kannst ihm ja sagen, dass Du schon lange einen Termin in der Klinik hast und schon dort auf der Liste stehst. Naja, mageres Argument . Dass Du das Konzept dort besser findest, dazu müsstest Du von ihm aber erst mal hören, wie denn sein Konzept funktioniert.

Geht es da nur um Schulung für die Kleine oder zeitgleich auch für Euch Eltern?

Aus aktueller Erfahrung heraus würde ich aber wirklich überlegen, das Angebot des KiA nicht doch anzunehmen, auch wenn es nicht ganz so professionell ist.

Erstens könnte es zur Verbesserung des Arzt-Patienten-Verhältnisses beitragen.

Zweitens wäre es vermutlich ja näher dran und mit weniger Fahrerei verbunden.

Drittens bringt es ja nur wieder Unmut und Verunsicherung, wenn ihr in der Schulung in der Klinik Sachen geschult bekommt, die Euer KiA dann anders sieht und anders umsetzt, sprich ihr beim nächsten Infekt aneinanderrasselt.

Aber ich versteh Dich gut, hätte zwar gern bei unserem KiA eine Schulung, damit wir mal dieselbe Linie fahren. Da er aber noch sehr jung und auch etwas eigenwillig ist, wäre mir eine Schulung in der Fachklinik dann wieder “sicherer“ - wobei sich ja auch innerhalb der Klinik die Ärzte wiedersprechen wenn eine Bahandlung nicht nach Asthmaleitlinie funktioniert wie am Schnürchen.

Also das Konzept des KiA mal anhören... es geht ja vermutlich in erster Linie darum, dass Deine Kleine was lernt. Also weniger um die spezifische Fragestellungen, die Du als Mutter überblicken musst.
Und das Konzept , wie man den Kleinsten das Thema Asthma vermittelt, ist bestimmt überall ähnlich.
Vor Ort hätte sie noch die Chance, ein Kind zu treffen, dass auch Asthma hat und mit ihr in den Kiga/Schule geht.
Mein Sohn hat dort zwei Kinder getroffen, eins davon aus der Paraklasse. Ich denk, es tat ihm gut, zu sehen, dass andere in seinem Umfeld dasselbe Problem haben... naja ähnlich zumindest. Er kam dann ganz geschockt aus der Medikamentenschulung . Warum die anderen so wenig Sachen haben und er so viel. Auch dass er mit Abstand die höchste Dosis dort hatte fiel ihn auf. Da musste man dann erst mal Aufbauarbeit leisten.

 

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