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Tipps von der

Hebamme

im Juli
Stephanie Helsper
 
Monat für Monat neue Tipps für
die Schwangerschaft und das erste
Jahr mit dem Baby von unserer
Hebamme Stephanie Helsper
 
 
 
 
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Die neuen Themen:

- Gewichtszunahme in der Schwangerschaft - worauf sollte man achten?
 
- Natürliches Abstillen
 
- Beikost einführen - wann und wie?
 


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Beikost einführen - wann und wie?

Die neuesten Empfehlungen sagen, dass Sie mit dem Umstieg auf festere Nahrung beginnen können, wenn Ihr Baby fünf Monate alt ist. Dann schon zu starten ist jedoch kein Muss, sondern hängt auch vom Entwicklungsstand Ihres Kindes ab.
Zeigt Ihr Baby noch gar kein Interesse an Brei, warten Sie einfach ab. Sie können ja nach zwei, drei Wochen einen neuen Anlauf nehmen. Vielleicht klappt es dann.

Tipp: Beginnen Sie, indem Sie Ihrem Baby den Brei mittags anbieten. So können Sie den Rest des Tages ein Auge darauf haben, ob ihm der Brei bekommt.

Ihr Baby braucht jetzt mehr zu trinken: Mit dem Umstieg auf festere Nahrung braucht ihr Kind mehr Flüssigkeit. Am besten bieten Sie ihm über den Tag verteilt immer wieder etwas (stilles) Wasser an. Wasser ist ein ideales Kindergetränk, denn es ist kalorienfrei, geschmacksneutral und zahnfreundlich. Keine Sorge, Ihr Kind findet Wasser nicht langweilig. Es kennt ja noch keine Getränkeauswahl und sein Geschmacksempfinden entwickelt sich erst noch. Ungeeignet sind auf alle Fälle Limonaden (sie enthalten neben dem Zucker oft Ascorbinsäure, diese greift die Zähne an und macht sie anfälliger für Karies), zuckerhaltige Tees oder unverdünnte Fruchtsäfte.

Kleine Rituale geben Orientierung: Kinder mögen es, wenn typische Alltagsereignisse einen Rahmen haben. Vor dem Essen können Sie zum Beispiel Hände waschen, Ihrem Kind das Lätzchen anziehen, gemeinsam beten oder einander guten Appetit wünschen. Schön ist es, wenn wenigstens einmal am Tag die ganze Familie zusammen am Tisch sitzt.

Bitte etwas Geduld, Mama: Wenn Ihr Baby den ersten Brei bekommt, brauchen Sie Geduld. Anfangs wird der größte Teil wieder aus dem Mund Ihres Kindes herauslaufen. Das ist völlig normal, denn Ihr Kind muss das Essen erst üben: Bis es die richtige Zungenbewegung beim Schlucken fester Nahrung gelernt hat, dauert es eine Weile. Es ist also nicht so, dass Ihr Kind den Brei ausspuckt, weil er ihm nicht schmeckt. Das deutet es eher durch andere Dinge an, zum Beispiel, indem es den Kopf wegdreht.

Von wegen "Abwechslung ist Trumpf"! Babys sehen das ganz anders. Zu viel Neues auf einmal mögen sie nicht. Es ist auch besser, nicht zu schnell zu viele neue Nahrungsmittel einzuführen. Ihr Kind kann ruhig ein paar Tage lang dasselbe essen. Das heißt: Kommt etwas nicht so gut an, pausieren Sie einfach und geben Ihrem Kind den Brei, den es mag. Danach können Sie in Ruhe einen neuen Anlauf unternehmen.

Von der Milch zur Familienkost

5. Monat
Morgens: Stillmahlzeit oder ein Fläschchen (eventuell zum Teil aus dem Trinklernbecher). Dieses Frühstück bleibt bis etwa 8. Monat unverändert.
Mittags: Gemüsebrei (Kartoffeln, Möhre oder Pastinake)
Nachmittags und abends: Stillmahlzeit oder ein Fläschchen (eventuell zum Teil aus dem Trinklernbecher)
 
Möhren sind zwar schon für junge Kinder gut geeignet. Sie enthalten jedoch viel Carotin, das in der Leber abgebaut wird. Die Kinderleber kann es aber überfordern, wenn sie ständig Carotin verarbeiten muss: Die Babys entwickeln dann eine typische, gelb-bräunliche Gesichtsfarbe, weil der Farbstoff in die Haut eingelagert wird. Wechseln Sie daher lieber zwschen Möhren und Pastinaken ab.

Mitte 5. Monat und Anfang 6. Monat
Mittags: Gemüsebrei (Kartoffeln, Kürbis, Möhre oder Pastinake)
Nachmittags: Stillmahlzeit oder Säuglingsmilch aus dem Trinklernbecher
Abends: Getreidebrei (Hirse- oder Grießbrei, eventuell mit etwas Obst)
 
Übrigens: Fertige "Abend"- oder "Gute-Nacht"-Breie enthalten meistens Zucker, was schlecht für die Zähne ist und Ihr Baby früh an Süßes gewöhnt. Auch wenn auf der Packung "ohne Zucker" steht, kann der Brei dennoch andere Süßungsmittel enthalten. Es ist daher sinnvoll, den Brei selbst zuzubereiten. Haferflockenbrei eignet sich jedoch eher nicht als Nachmahlzeit. Er liegt den Kindern oft schwer im Magen und bereitet der ganzen Familie dann schlaflose Nächte

6. Monat
Mittags: Gemüse-Fleischbrühe-Brei (Pastinake, Möhre, Kartoffel, Kürbis, Kohlsorten, Spinat, Schwarzwurzel, Zucchini...)
Nachmittags: Obstbrei
Abends: Getreidebrei (Hirse- oder Grießbrei, eventuell mit etwas Obst)

7. Monat
Mittags: Gemüse-Fleischbrei
Nachmittags: Obstbrei oder Obststückchen, Dinkelstangen, Hirsetaler, Reiswaffeln
Abends: Getreidebrei (Hirse- oder Grießbrei, eventuell mit etwas Obst)

8. und 9. Monat:
Morgens: Brotscheibe (am besten Mischbrot, Weißbrot ist für den Darm weniger bekömmlich), leicht mit Butter bestreichen, mit Frischkäse, Marmelade oder dünnen Bananenscheiben belegen.
Mittags: Gemüse-Fleischbrei (am besten Rinderfleisch oder Hühnerfleisch)
Nachmittags: Obstbrei oder Obststückchen, Dinkelstangen, Hirsetaler, Reiswaffeln
Abends: wie morgens
 
Tipp: Leberwurst eignet sich nicht für kleine Kinder. Sie enthält Leber, die als Filterorgan des Körpers Schadstoffe speichert. Auch enthält Leberwurst u.a. viel Salz, das braucht Ihr Kind noch nicht.

Ab dem 10. Monat darf Ihr Kind von Ihrem Essen mitessen. Allerdings sollte seine Portion möglichst nicht gesalzen und gewürzt sein (lieber mit Kräutern verfeinern). Nach wie vor ungeeignet sind unter anderem Speisen mit rohem Ei, Rohmilch und Rohmilchprodukte sowie nicht durchgegartes Fleisch und roher Fisch.

Zwei hilfreiche Bücher: "Lotta lernt essen", Trias Verlag und "Baby Ernährung", Gräfe und Unzer

Ganz schnell selbst gekocht

Gemüsebrei (für Säuglinge ab dem 5./6.Monat)
Zutaten: 150 g Möhren oder Pastinake, 50 g Kartoffeln , etwas Wasser , 1 Teelöffel Rapsöl, 30 ml Obstsaft (Sanddornsaft)
Zubereitung: Möhren und Kartoffeln waschen, schälen, in nicht zu kleine Stücke schneiden. Mit wenig Wasser auf kleiner Flamme in 10 bis 20 Minuten weich kochen. Mit dem Pürier Stab das Gemüse zerkleinern, Öl und Obstsaft hinzugeben.

Getreidebrei (für Säuglinge ab dem 6./7.Monat)
Zutaten: 20 g Getreideflocken (Hirse oder Gries, sind die Kinder älter, können auch Haferflocken, Gerste oder Weizen mit hinzukommen)
Zubereitung: Getreide mit ca.200 ml Mutter- oder Säuglingsmilch unter ständigem Rühren zu einem steifen Brei kochen. Mit ca. 20 g Banane, Apfel oder Birne verfeinern.

Stephanie Helsper

 
 
Die "Tipps von der Hebamme" aus dem Monat:

2014

April

Was tun bei Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft?
Mein Baby verschluckt sich häufig – was hilft ihm?
Warum ein Rückbildungskurs Ihnen guttut

März

Wie schlimm ist Stress in der Schwangerschaft?
Stillen und Zufüttern – geht das?
Die ersten Tage nach der Geburt

Februar

Wie erkenne ich einen Schwangerschaftsdiabetes?
Der Apgar-Test – erster Gesundheitscheck fürs Baby
Wochenbettbetreuung: Was steht mir an Hebammenhilfe zu?

Januar

Rückenlage oder Seitenlage – wie soll ich in der Schwangerschaft schlafen?
Wenn das Baby nur an einer Brustseite trinken will
Hilfe, mein Baby hat immer Hunger!

2013

Dezember

Diagnose Down-Syndrom – und was dann?
Pfefferminz, Kamille, Salbei & Co.: hilfreiche Teesorten in der Stillzeit
Verklebte Augen beim Baby – anfangs meistens harmlos

November

Schwanger und bald alleinerziehend
Stillen in der Öffentlichkeit
Gelbsucht bei Neugeborenen - was tun

Oktober

Mit vorzeitigen Wehen ins Krankenhaus: Was kann ich selbst tun?
Viel Hautkontakt unterstützt einen guten Stillstart
Nagelpflege - wann schneide ich die Finger- und Zehennägel?

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Kindsbewegung: Wann spüre ich mein Baby?
Haarausfall in der Stillzeit – kein Grund zur Sorge
Das hilft wunder Babyhaut

August

Was kann ich meiner Hebamme zum Abschied schenken?
Stillen bei einem Magen-Darm-Infekt
Wie viel Unterhaltung braucht ein Baby?

Juli

Was hilft bei Angst vor der Geburt?
Bitte nicht: Rauchen in der Schwangerschaft
Babys erster Sommer

Juni

Die Phasen der Geburt
Was hilft bei einer Wochenbettdepression?
Roter Urin beim Baby: Was ist da los?

Mai

Die Geburt im hebammengeleiteten Kreißsaal
Auch Fläschchenmahlzeiten können sehr innig sein
Was macht eigentlich eine Familienhebamme?

April

Ich kann nicht mehr schlafen – was hilft mir?
Was ist eine Kaisergeburt?
„Toll, das riecht nach Mama!“: So wirken Düfte auf Ihr Baby

März

Das Fruchtwasser geht in einem Schwall ab: Was soll ich tun?
Was ist eigentlich Kindspech?
Kleine Einkaufsliste fürs Wochenbett

Februar

Ambulant entbinden - wie plane ich das?
Wenn die Geburt anders verläuft, als erwartet ...
Fit mit dem Baby

Januar

Ohne den Partner zur Geburt
Was wird in einer Stillgruppe gemacht?
Aua, was tun wenn die Dammnaht schmerzt?

2012

Dezember

Geburt an Weihnachten
Wundermittel Muttermilch
Haut an Haut - der erste Körperkontakt mit dem Baby

November

Wann fahren wir ins Krankenhaus?
Das hilft, das Geburtserlebnis zu verarbeiten
Geschwister auf das Baby vorbereiten

Oktober

Männer im Geburtsvorbereitungskurs
Heute geht`s vom Krankenhaus nach Hause
Die ersten paar Tage zu Hause mit Papa

September

Das alles kann ihr Baby schon im Bauch!
Abnehmen in der Stillzeit?
Babys tägliche Körperpflege

August

Ich bekomme Zwillinge! Was jetzt?
So klappt das Stillen von Frühchen
Leere Windel: noch normal oder schon Verstopfung?

Juli

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft - worauf sollte man achten?
Natürliches Abstillen
Beikost einführen - wann und wie?

Juni

Natürliche Geburtseinleitung
Geschlechtsverkehr nach der Geburt
Das erste Zähnchen kommt und nun?

Mai

Wissenswertes rund um die Wassergeburt
Was ist eine Saugverwirrung?
Mit dem Baby in den Sommerurlaub

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Was gehört in meine Kliniktasche?
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Babymassage - wohltuend von Kopf bis Fuß

März

Die Geburt beginnt: Was geschieht in der Klinik?
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Die Geburt beginnt: So kann der werdende Vater helfen
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Sind das vorzeitige Wehen? Und wenn ja, was kann ich tun?
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2011

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Wie viel Kaffee ist in der Stillzeit erlaubt?
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Beckenendlage - Hebammen helfen mit der Moxa Therapie
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Wie finde ich eine Hebamme?
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Sonnenbaden in der Schwangerschaft? Bitte nur gut geschützt
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Juli

Ist Akupunktur in der Schwangerschaft hilfreich?
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Juni
Mai
April
März
Februar
Januar