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Welche Materialien sind ideal?

Baby Bodies

Eltern, die heute Babykleidung kaufen, haben die Qual der Wahl: süße Designs, coole Styles, verschiedene Materialien. Das Angebot ist schon für die ganz Kleinen riesig. Keine Frage, dass sich Mütter - denn meistens sind sie es, die zum Shoppen losziehen - aber auch die Frage stellen, welche Textilien für die Erstausstattung und für Babybekleidung generell am besten geeignet sind.

Hauptsache schadstoffarm

Das Wichtigste ist natürlich, dass die Kleidung Ihrem kleinen Schatz keine schädlichen Stoffe zuführen kann. Die Haut eines Babys ist nämlich noch sehr dünn und durchlässig. Gleichzeitig ist seine Hautoberfläche im Vergleich zum Körpergewicht auch um einiges größer als die eines Erwachsenen. Dadurch können Schadstoffe wie beispielsweise Pestizide, Imprägniermittel oder chemische Farbrückstände leichter eindringen und Ihrem Baby langfristig auch schaden. Deshalb sollten Sie vor allem bei den Kleidungsstücken, die mit Babys Haut direkt in Berührung kommen, auf schadstofffreie Textilien und Verarbeitung achten. Gesundheitlich völlig unbedenkliche Materialien erkennen Sie zum Beispiel an dem Siegel "Öko-Tex 100".

Hohe Ansprüche für Babykleidung

Gleichzeitig muss Babys Wäsche natürlich bewegungsfreundlich und bequem sein, angenehm auf der Haut zu tragen und selbstverständlich nicht zuletzt auch pflegeleicht! Denn was hilft Ihnen das coole T-Shirt oder niedliche Kleidchen, wenn es sich am Ende nicht waschen lässt. Natur-Textilien wie Baumwolle, Wolle und Seide erfüllen diese hohen Ansprüche meist am besten.

Baumwolle: pflegeleicht

100% Baumwolle eignet sich für Bodys, Hemdchen oder Strampler besonders gut, weil sie jede Bewegung mitmacht, angenehm auf der Haut ist und sich obendrein gut waschen lässt. Kein Problem, wenn Ihr Baby spuckt oder die Windel mal nicht wirklich dicht gehalten hat. Weiße Baumwolle lässt sich meist mit Kochwäsche waschen, sodass die Flecken garantiert wieder rausgehen. Verzichten Sie aber möglichst auf kräftige, dunkle Farben. Zum einen, weil diese beim Waschen leichter auslaufen können. Zum anderen wegen der chemischen Belastung, die bei stark gefärbten Textilien deutlich höher ausfällt als bei hellen Stoffen. Kaufen Sie Kleidungstücke aus Baumwolle auch sicherheitshalber immer eine Nummer größer, da sie beim Schleudern in der Waschmaschine oder im Trockner erst mal etwas eingehen.

Wolle: wärmend

Viele schwören heute wieder auf Babywäsche aus reiner Wolle. Die hat im Vergleich zu anderen Naturmaterialien einige Vor- aber auch ein paar Nachteile. Sie wirkt antiseptisch, selbstreinigend und wärmt vor allem im Winter sehr gut. Die natürlichen Fasern tragen Schweiß und Feuchtigkeit schnell nach außen, so dass Babys Haut immer schön trocken ist. Normale, unbehandelte Schurwolle kann allerdings auch recht kratzig sein, hier sollte man auf die teurere, aber auch wesentlich weichere Merinowolle zurückgreifen. Ein echter Nachteil ist aber leider, dass Wolle besonders schonend gewaschen werden muss - und Spuckflecken und dergleichen oft kaum mehr zu entfernen sind. Für Unterwäsche, die oft einiges abbekommt, ist sie deshalb nur eingeschränkt empfehlenswert.

Seide: hautfreundlich

Dieses wunderschöne Material ist weich, glatt und atmungsaktiv und deshalb vor allem für Babys mit besonders empfindlicher oder allergischer Haut geeignet. Seide ist atmungsaktiv, absorbiert Feuchtigkeit und kühlt im Sommer sehr angenehm. Sie ist strapazierfähig und knitterfrei und lässt sich gut färben. Leider nimmt Seide aber Gerüche und Flecken auch besonders stark auf und ist deshalb schwierig zu pflegen. Ein ideales Material für sommerliche Oberbekleidung, aber als Unterwäsche nicht so gut geeignet. Das gleiche gilt für Leinen. Direkt auf Babys zarter Haut ist dieser edle Stoff zu rau, über Hemdchen und Höschen aber kein Problem.

Fleece und andere Kunstfasern

Inzwischen gibt es durchaus auch einige tolle künstliche Fasern, die im Bereich der Babybekleidung nicht mehr wegzudenken sind und viele Vorteile bringen. Kaum ein Material ist so kuschelig weich wie Fleece und Nicki, und deshalb vor allem bei Pullis, Jäckchen und Babydecken sehr beliebt. Diese Kunstfasern halten warm und sind dabei auch noch ausgesprochen pflegeleicht. Gleichzeitig sind sie gut für Allergiker geeignet, das sie ja keine Rückstoffe tierischen Ursprungs enthalten. Die Zauberfaser Elasthan sorgt bei T-Shirts und Hosen für optimale Bewegungsfreiheit, und ist deshalb ideal, wenn Ihr Baby ins Krabbelalter kommt.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: April 2017

   

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