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Was tun, wenn mein Baby nicht schläft?

Mutter und Kind

Und - schläft es nachts schon durch? Es gibt kaum eine Frage, die frisch gebackene, unausgeschlafene Eltern schneller auf die Palme bringen kann! Doch warum schlafen viele Babys eigentlich so schlecht? Warum wachen sie nachts so häufig auf? Und was kann Ihrem Baby helfen, damit es besser schläft und Sie endlich auch mal wieder eine ordentliche Mütze Schlaf bekommen?

Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zum Thema Einschlafen und Durchschlafen.

Babys haben noch keinen Tag- und Nachtrhythmus

Zunächst einmal sollten wir mit dem Vorurteil aufräumen, dass Babys von Anfang an jede Nacht 8 Stunden am Stück schlafen können und müssen. Klar, es gibt sie schon, diese tollen Schläfer - aber das sind absolute Ausnahmen! Die meisten Babys schlafen in der ersten Zeit nach ihrer Geburt mehr oder weniger gleichmäßig über Tag und Nacht verteilt, und selten mehr als 2 bis 3 Stunden am Stück. Viele schlafen sogar tagsüber besser. Das sind sie noch vom Mutterleib her gewöhnt. Denn tagsüber wurden sie immer schön geschaukelt, während Mami sich bewegt hat. Abends hingegen, wenn Mami dir Füße hochgelegt hat, war dann im Bauch oft Turnstunde angesagt. Diesen Rhythmus behalten viele Babys auch nach der Geburt bei. Erst im Laufe von ein paar Wochen oder Monaten ändert sich das, und Ihr Baby wird zum Nachtschläfer. Manche brauchen für die Umstellung länger als andere. Trotzdem müssen Sie sich aber nicht klaglos damit abfinden. Es gibt eine Menge, was Sie tun können, um Ihrem Baby den Unterschied von Tag und Nacht klarzumachen und es ganz sanft an Wach- und Schlafenszeiten zu gewöhnen.

Den Unterschied von Tag und Nacht erkennen

Alles, was Ihrem Baby den Unterschied von Tag und Nacht verdeutlicht, hilft auch langfristig für guten Schlaf in der Nacht. Tagsüber sollten Sie sich deshalb viel mit Ihrem Baby beschäftigen, mit ihm spielen und raus an die frische Luft gehen. Für die Tagesschläfchen sollte das Zimmer nicht verdunkelt sein, es muss nicht super leise sein im Haus und das Nickerchen kann auch durchaus mal im Kinderwagen auf dem Balkon stattfinden. Nachts hingegen sollte die Schlafumgebung Ihres Babys möglichst ruhig und leicht abgedunkelt sein.

Hilfreich: regelmäßige Tagesschläfchen

Studien haben ergeben: Ein Baby tagsüber wachzuhalten, ist keine Garantie für guten Nachtschlaf. Denn ist es erst mal überdreht, fällt ihm das Einschlafen oft noch schwerer. Deshalb sollten Sie Ihr Baby tagsüber regelmäßig hinlegen, wenn es müde ist. Versuchen Sie allerdings, seine Schlafenszeiten vor allem am Spätnachmittag zu reduzieren und so kurz wie möglich zu halten.

Babys nachts nicht unnötig aufwecken

Lassen Sie Ihr Kind nachts nicht länger schreien, sonst findet es anschließend noch schlechter zurück in den Schlaf. Wenn es aufwacht, sollten Sie kurz abwarten, ob es von selber wieder einschläft, ansonsten aber schnell reagieren. Das Nachtfläschchen oder die nächtliche Stillmahlzeit nehmen viele Kinder auch im Halbschlaf und schlummern danach ganz schnell wieder weiter. Auch Wickeln muss nicht unbedingt sein, wenn gar kein großes Geschäft in der Hose ist - frische Luft um den Po macht nur unnötig wach.

Wer satt ist, schläft besser

Viele Eltern stellen fest, dass ihr Baby abends öfter trinken möchte. Geben Sie dem ruhig nach und stillen oder füttern sie es in den Abendstunden häufiger. Viele Babys halten dann auch eine längere Strecke von 5 bis 6 Stunden durch. Sie können auch versuchen, Ihr Baby noch mal kurz aufzuwecken und zu füttern, bevor Sie selber ins Bett gehen möchten. Dann haben Sie eine gute Chance, dass seine erste längere Schlafphase auch mit Ihrer eigenen Tiefschlafphase zusammenfällt. Werden Sie aber bitte nicht ungeduldig. Alle diese Umstellungen dauern immer ihre Zeit. Übrigens, dass Flaschenkinder nachts besser schlafen, weil sie satter sind, stimmt so nicht. Für gestresste Stillmamis mit Schlafmangel kann es aber sehr hilfreich sein, wenn Sie tagsüber etwas Milch abpumpen, so dass der Papi eine nächtliche Mahlzeit mit dem Fläschchen übernehmen kann.

Abendrituale helfen beim Einschlafen

Babys sind "Gewohnheitstiere". Sie mögen einen festen Rhythmus, an den sie sich halten können. Fangen Sie möglichst bald damit an, feste Bettgehzeiten und ein möglichst immer gleiches Abendritual einzuführen. Das signalisiert Ihrem Baby: es ist Zeit fürs Bettchen. Gestalten Sie die Stunde vor dem Schlafen liebevoll, ruhig und eintönig, z.B. Füttern, Wickeln, Schlafsack anziehen, Schmusen, ins Bett legen. Die meisten Babys schlafen besonders gut nach einem abendlichen Bad. Einige werden dadurch aber auch erst richtig fit. Das muss man also ausprobieren. Abends sollte möglichst auch kein Besuch mehr kommen, der immer irgendwie Aufregung mitbringt. Und selbst wenn’s schwer fällt: Papa sollte vor dem Schlafengehen nicht mit dem Kleinen toben. Ein ruhiges Abendritual wie ein Schlaflied oder eine Gute-Nacht-Geschichte ist viel sinnvoller.

Ganz wichtig: Holen Sie sich Hilfe!

Schlafentzug ist eine grausame und unglaublich effektive Foltermethode. Kein Wunder dass manche Eltern buchstäblich auf dem Zahnfleisch daherkommen. Aber Sie müssen nicht alles selber schaffen. Bevor Sie zusammenbrechen, nehmen Sie Hilfe an! Egal ob die nette Nachbarin von nebenan mal eine große Runde mit dem Kinderwagen dreht und Sie sich etwas hinlegen oder ob Sie den kleinen Schatz für ein paar Stunden zur Oma bringen. Oft helfen schon ein paar Stunden Schlaf am Stück und die Welt sieht wieder ganz anders aus.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: April 2016

   

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