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Neurodermitis

 
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Allergien - oft im Spiel

Auch Allergien sind Faktoren, die bei der Auslösung und Unterhaltung der Neurodermitis eine große Rolle spielen können. Als Allergieauslöser (Allergene) kommen u.a. Pflanzenpollen, Hausstaubmilben und auch Bestandteile von Nahrungsmitteln in Frage. In seltenen Fällen können auch sogenannte pseudoallergische (nicht immunologische) Reaktionen insbesondere gegen Lebensmittel-Zusatzstoffe Auslöser oder Verstärker eines Ekzem-Schubs sein.

Der Verdacht auf eine Allergie ergibt sich oft aufgrund einer Beobachtung der Eltern. Hilfreich kann es dabei sein, für eine bestimmte Zeit ein Symptom-Nahrungsmitteltagebuch zu führen. Aufgrund dieses spezifischen Verdachts kann der Kinder- und Jugendarzt oder ein mit der Behandlung von Kindern erfahrener Hautarzt dann einen Allergietest durchführen.

Zusammen mit den Erfahrungen der Eltern kann das Ergebnis des Allergietests dann dazu führen, z.B. ein verdächtiges Lebensmittel zunächst aus der Ernährung des Kindes zu verbannen und zu beobachten, ob sich unter dieser Eliminationsdiät die Krankheit eindeutig bessert. Wirklich nur nach diesem sicheren Beweis für ein bestimmtes Nahrungsmittel als Auslöser, sollte am besten mit Unterstützung einer Diätassistentin ein Ernährungsplan für das Kind für die nächste Zeit ohne dieses Nahrungsmittel aufgestellt werden. Nur so kann man Mangelernährung vorbeugen.

Für Allergien gegen Hühnerei, Milch und Weizen sind die Aussichten gut, dass sich die Allergie mit der Zeit verliert. 85% der Säuglinge mit einer nachgewiesenen Kuhmilchallergie vertragen die Kuhmilch im 3.Lebensjahr wieder. Dies wird also der behandelnde Arzt regelmäßig überprüfen.

Falls Sie Fragen rund um das Thema Hautpflege bei Babys und Kleinkindern haben, können Sie diese auch unserem Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie Prof. Dr. Dietrich Abeck in seinem Forum stellen.

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