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( durch Zecken übertragene Encephalitis )
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| Was macht Ihr Kind krank ? | FSME - Viren |
| Wie steckt es sich an ? | Beim Stich einer
mit dem Virus infizierten Zecke in bestimmten Gebieten Europas kann es zur Übertragung
auf den Menschen kommen. In
Deutschland gibt es Infektionsgebiete vor allem in Bayern und Baden-Württemberg in
einigen Kreisen von Hessen und Thüringen. In Europa sind vor allem Österreich, die
östlichen Länder und Schweden betroffen. |
| Wann bricht die Krankheit aus ? | Nicht jeder Stich
einer infizierten Zecke führt zu einer Infektion. Das Risiko, nach einem Zeckenstich in
einem Hochrisikogebiet zu erkranken beträgt 1:1000 bis 1:2000.
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| Welche
Symptome zeigt das kranke Kind ? Nach wenigen Tagen kommt es zunächst zu grippeähnlichen Beschwerden mit
mäßigem Fieber, Kopfschmerzen und Erbrechen. Nur bei etwa 10% der so erkrankten kommt es
dann nach etwa 1 Woche zur Hirnentzündung (Encephalitis) mit hohem Fieber, Kopfschmerzen,
Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfällen und Apathie bis zum Koma. Vor allem Kinder unter 3
Jahren erkranken sehr selten so schwer. Welche Behandlung ist möglich? Eine spezifische Behandlung ist nicht möglich. Bei nur kurzem Aufenthalt in einem betroffenen Gebiet kann als alleinige Maßnahme der Schutz vor einem Zeckenstich ausreichen: Eng anliegende und bedeckende Kleidung und Mittel zur Insektenabwehr. Nach jedem Aufenthalt in der Natur sollte der Körper des Kindes sorgfältig abgesucht und eine anhaftende Zecke möglichst rasch am besten mit einer Zeckenpinzette entfernt werden. Keinesfalls vorher Öl oder ähnliches auf die Zecke geben. Sehr gut bewährt hat sich die Impfung gegen FSME, die ab etwa 1 Jahr möglich ist und gut vertragen wird. Bei Wohnort in einem FSME-Risikogebiet oder z.B. bei Natururlaub dort ist sie als einzig wirklich wirksamer Schutz zu empfehlen.
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