Expertenforen   Foren   Treffpunkte   Community   Mein RuB   Testteam   Videos   Suche / Biete
Vornamen Stillen Ernährung Entwicklung Kindergesundheit Haushalt Reisen Erziehung Finanzen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Allergien Vorsorge Frauengesundheit Kochen Tests Familie Flohmarkt Infos & Proben

Anzeige

Frühes und zeitgerechtes Impfen – warum ist das so wichtig?

Kind beim Kinderarzt
 

Erfahren Sie hier, wie Sie die natürlichen Abwehrkräfte Ihres Babys unterstützen können und warum das frühe Impfen dabei eine große Rolle spielt.

Der Nestschutz – von der Mami geerbt
*
  Frühes und zeitgerechtes Impfen – warum ist das so wichtig?
*
  Impfen – nur die Wiederholung gibt Sicherheit
*

Frühzeitiger Schutz für die Kleinsten

Ein ganz wichtiger Punkt, um Babys möglichst früh vor gefährlichen Krankheiten zu schützen, ist die Impfung. Entgegen weitläufiger Vorurteile überfordern Impfungen das noch junge kindliche Immunsystem nicht, sondern helfen ihm sogar. Das Immunsystem muss jeden Krankheitserreger erst kennenlernen, bevor es Antikörper entwickeln kann. Dabei muss es trainieren. Anders gesagt: je mehr „harmlose“ Übungen es bekommt, desto stärker wird es. Jede Impfung ist so ein Training und macht das Immunsystem stärker. Die Übungseinheiten (Impfungen) sind dabei so dosiert, dass sie das kleine Immunsystem fordern, aber nicht überfordern. Also keine Angst vor Impfungen!

Warum „früh“ impfen?

Wie bereits erklärt, lässt der Nestschutz schon nach zwei bis drei Monaten nach. Damit nun keine Lücke im Immunschutz entsteht, sollten die empfohlenen Impftermine eingehalten werden. Erreger wie bspw. Pneumokokken, Meningokokken und Haemophilus influenzae Typ b (Hib) sind häufig für schwere bakterielle Infektionen verantwortlich, die vor allem für Babys sehr gefährlich werden können. Bei einigen Krankheiten wie Diphtherie und Tetanus lässt der Nestschutz besonders schnell nach, bei anderen wie z.B. Keuchhusten wird gar kein Schutz übertragen. Deshalb sollte Ihr Baby sobald wie möglich die empfohlene 6-fach-Impfung plus Pneumokokken-Impfung bekommen - idealerweise spätestens Anfang des dritten Lebensmonats. Nur bei einigen wenigen Krankheiten wie Masern, Röteln, Windpocken und Mumps hat die Impfung so früh noch keinen Sinn. Solange der Nestschutz noch wirkt, kann er nämlich die immunisierende Wirkung der Impfung wieder aufheben. Deshalb lautet die Empfehlung für die erste Masern-Mumps-Röteln-Windpocken-Impfung (MMRV): idealerweise mit 11 bis 14 Monaten, bei Ansteckungsgefahr oder wenn das Kind bereits in eine Kita geht u.U. auch früher.

Die genauen Empfehlungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Impfkalender der STIKO.

Frühchen – hier ist Impfung besonders wichtig!

Wichtig zu wissen: Der Nestschutz wird erst in den letzten sechs Wochen der Schwangerschaft übertragen. Babys, die mehrere Wochen zu früh auf die Welt gekommen sind, haben ihn meist gar nicht oder nur teilweise mitbekommen. Frühchen sind daher besonders empfindlich gegenüber Krankheitserregern und sollten deswegen auch sobald wie möglich geimpft werden. Für sie gilt ebenfalls die Empfehlung zur ersten Impfung im Alter von 6 Wochen nach dem tatsächlichen Geburtszeitpunkt, selbst wenn sie nach dem ursprünglich errechneten Geburtstermin dann genaugenommen noch etwas „jünger“ als Normalgeborene wären.

Mehr erfahren Sie im Artikel Pneumokokken-Erkrankungen – vermeidbares Risiko.

Weiterführende Artikel ...

Pneumokokken-Erkrankungen – Risiko für Jung und Alt Pneumokokken-Erkrankungen – vermeidbares Risiko

Pneumokokken gefährden besonders Babys, Frühgeborene und kleine Risiko-
patienten. Was macht sie so gefährlich und wie kann man sich schützen?

     

ImpressumTeamJobsMediadatenNutzungsbedingungenDatenschutzForenarchiv

© Copyright 1998-2017 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.