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Die Gute-Nacht-Geschichte

Die Gute-Nacht-Geschichte

Ganz gleich, ob sie von kleinen Königen, Elfen, Feen, Zwergen oder stubsnasigen Schmuse- teddys erzählt - alle Kinder lieben Gute-Nacht-Geschichten. Ganz besonders als gewohntes Ritual vor dem Schlafengehen, wenn sie die Nähe von Mami und/oder Papi noch einmal genießen dürfen, beim Kuscheln langsam müde werden und viel Kraft, Ruhe und Ausgeglichen- heit mit in den Schlummer nehmen können.
 

Kinder, die abends gern ins Bett gehen sind wohl selten wie ein Volltreffer im Lotto. Aber selbst wenn der eigene Sprössling von einem Tag zum anderen abends brav und ohne jeden Aufstand ins eigene Bettchen klettern würde, drängte sich doch bald die bange Frage auf, ob mit ihm irgendetwas nicht stimmt ...

Also nehmen wir die Kleinen lieber so, wie sie nun einmal aufgrund ihres jeweiligen Entwicklungsstandes sind, nehmen ihre Ängste und Sorgen ernst - und helfen ihnen beim "cool-down" von einem erlebnisreichen Tag in eine (für alle Beteiligten) entspannende Nacht.

Ein seit tausenden von Jahren probates Mittel dazu sind Gute-Nacht-Geschichten. Kaum etwas anderes kann um diese Zeit so schön beruhigen und ablenken. Denn Ablenken ist besonders wichtig.

Schon Kleinkinder neigen nämlich wie Erwachsene dazu, abends über das am Tag Erlebte nachzugrübeln. Dabei liegt es in der Natur der Dinge, dass sich unerfreuliche Ereignisse noch einmal besonders aufdrängen. Schöne Erlebnisse dagegen werden von den negativ empfundenen meist verdrängt. Nicht selten können dann beim Grübeln in die Nacht aus relativ unwichtigen Erfahrungen unnötige aber von den Kleinen als ernst und bedrohlich empfundene Sorgen und Ängste wachsen. Aus einem arglosen kleinen Hund, der das Kind tagsüber auf dem Spielplatz erschreckte wird schnell ein grünäugiges Monster auf dem Kleiderschrank - aus Tante Lores zubeißenden Wellensittich ein zähnefletschendes Krokodil unter dem Bettchen. An solchen Spuk im Kinderzimmer erinnern sich die Kleinen natürlich spätestens dann, wenn sie am nächsten Abend wieder zu Bett sollen - und dann ist Angst die natürliche Folge.

Also gilt es, den düsteren Gedanken etwas entgegenzusetzen und den Kindern etwas Freundliches, Heiteres mit in den Schlaf zu geben. Am besten etwas, von dem sie - wenn Mami aus dem Zimmer ist - noch lächelnd ihrem Kuscheltier erzählen können, während sie in den Schlaf fallen.

Günstig sind kurze Geschichten, die sich in 10-15 Minuten erzählen oder Vorlesen lassen - und wenn es dabei etwas zu sehen gibt. In allen guten Buchhandlungen sind zahlreiche Kinder- bzw. Bilderbücher zu finden, deren Inhalte sich gut zum gemeinsamen Ansehen eignen. Achten Sie aber schon bei der Auswahl auf heitere, helle Bilder, wenn Sie sie als Gute-Nacht-Geschichten verwenden möchten. Geschichten, die an sonnigen Tagen auf Blumenwiesen spielen sind immer besser als "Regengeschichten" oder solche, die Abends oder Nachts spielen. Denken Sie daran, dass Märchen die Kleinen schnell ängstigen können - auch wenn wir Erwachsenen das manchmal gar nicht so empfinden. Überflüssig zu sagen, dass Gute-Nacht-Geschichten ein Happy End haben müssen.

Besser als alle Bücher sind aber selbsterfundene Geschichten. Dabei kommt es viel weniger auf die Qualität des Inhaltes als vielmehr auf die Liebe an, mit der sie erzählt werden. Versuchen Sie`s mal - es gibt kein größeres Kompliment für Ihre Phantasie als die großen Augen Ihres Kindes, die an ihren Lippen hängen. Solche Geschichten regen auch die Phantasie der Kleinen an, weil sie sich die Bilder dazu selber denken - farbenfrohe Regenbögen und tanzende, rotnasige Teddys im Dauerlutscherland gleich hinter den sieben Puddingbergen, eine lachende Sonne über Schmetterlingen, die sich auf bunten Blumen vom Zwergenkönig erzählen ...

Nach ganz normalen "Startschwierigkeiten" ( auch Meistererzähler fallen natürlich nicht vom Himmel ) werden Sie merken, wie sich Ihre Phantasie in diese Richtung entwickelt und welchen Spaß Geschichtenerfinden machen kann. Am besten schreiben Sie sie auf und erzählen sie dann abends frei. Mit ein bisschen Übung "gelingen" bald die ersten "Klassiker", die Ihr Kind immer wieder hören möchte. Den Kleinen ist es nämlich völlig egal, ob sie eine Geschichte schon einmal gehört haben - im Gegenteil: Oft verlangen sie gerade nach solchen, die sie längst in- und auswendig kennen. Besondere Freude macht es dann, wenn sich Mami in einem Detail "irrt" und man sie verbessern kann ( "Mami ... der Zwerg, der in der Windmühle an dem Bach wohnt, hat rote Haare - nicht blaue !" ).

Mit noch ein bisschen mehr Übung kann man die Handlungen in den Geschichten feiner auf die Erlebniswelt des Kindes abstimmen und mit etwas Geschick sogar die eine oder andere positive Verhaltensweise spielerisch vermitteln, die sich dann im Schlaf vertieft.

Mindestens ebenso wichtig wie die Geschichte selbst ist aber die abendliche Nähe zu Mutter oder Vater. Schmusen und sich beim Zuhören ankuscheln können geben das Gefühl, beschützt und geborgen zu sein. Kinder spüren genau, wenn Mami oder Papi sich die Zeit gerne nehmen, um am Ende des Tages noch einmal nur für sie allein dazusein und genießen solche Momente sehr.

Aber auch das Drumherum im Kinderzimmer ist wichtig für eine gute Nacht. Das Bettchen sollte ein Ort der Geborgenheit sein - kleine Dinge wie z.B. ein Nachtlicht statt tiefe Dunkelheit, ein duftiger Betthimmel, lustige Bettwäsche und die Lieblingsschmusetiere tragen schon viel dazu bei.

Und nicht vergessen: Gute-Nacht-Geschichten taugen nie dazu, sie "zur Strafe" auszusetzen oder mit dem Aussetzen zu drohen. Kinder würden den Sinn dieser Maßnahme nicht begreifen und als Liebesentzug werten, den sie beim besten Willen nicht verstehen. Im Zwiespalt mit den Eltern zu Bett gehen zu müssen, kann ihr seelisches Gleichgewicht stark beeinträchtigen. Spätestens am Abend vor dem Schlafengehen sollte für die Kleinen deshalb immer "alles wieder gut" sein und jeder Ärger einem dicken Kuss weichen.

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Fragen zu diesem Thema:
  
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*Frage an Sozialpädagogin Christiane Schuster
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