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10 Dinge, die der Partner vor der Geburt wissen sollte

10 Dinge, die der Partner vor der Geburt wissen sollte

Gutes Coaching

Väter können ihre Partnerin während des Geburtsmarathons am besten unterstützen, wenn sie, wie ein guter Coach, alles tun, damit die Rahmenbedingungen für die Gebärende stimmen. Dazu gehört auch wach und konzentriert bei der Sache zu sein, anstatt am Smartphone rumzutippen.

Die Frau zu loben, sie aufzubauen und ihr wenn nötig auch mal einen kalten Waschlappen auf die Stirn zu legen. Ein guter Coach denkt auch an das Kleingeld für den Getränkeautomaten im Krankenhaus und an ausreichend Energieriegel. Und schließlich daran, das der Akku der Kamera aufgeladen ist, um das erste Bild von Mutter und Kind zu machen.

Extremsituation

Auch wenn man als Paar denkt, dass man den Partner kennt, lernen viele Männer während der Geburt ihre Partnerin nochmals von einer ganz neuen Seite kennen. Manche Frauen reagieren gereizt, sind phasenweise wütend oder verzweifelt. Andere ertragen die Nähe nicht mehr, wollen weder am Kopf gestreichelt werden, noch die Hand gehalten bekommen. Wenn man bedenkt, dass sich die Frau während der Geburt in einer Extremsituation befindet, versteht man als Partner besser, dass es ganz normal ist, wenn sie auch extrem reagiert.

Hilflosigkeit

Es ist leider so: Väter können zu einer Geburt so gut wie gar nichts beitragen. Sie können anwesend sein und versuchen, auf die Bedürfnisse ihrer Partnerin einzugehen. Nichts anderes wünschen sich auch fast alle Gebärenden. Doch etwas "tun" können sie bei der Geburt nicht. Deshalb ist es ganz normal, dass sich viele werdende Väter angesichts der Geburtsschmerzen, die ihre Partnerin durchlebt, sehr hilflos fühlen. Und auch wenn man es kaum für möglich hält: Als Partner ist man oft die größte Unterstützung für die Gebärende.

Nichts für schwache Nerven

Die Geburt des eigenen Kindes zu erleben ist für die meisten Väter ein unvergessliches und überaus beeindruckendes Erlebnis. Gut 90 % aller Väter sind deshalb bei der Geburt ihres Kindes dabei. Das erhöht aber auch den Druck auf all jene Männer, die sich nicht sicher sind, ob sie dieser Extremsituation gewachsen sind.

Wer im Vorfeld große Bedenken hat, sollte dies mit seiner Partnerin offen und ehrlich besprechen und gemeinsam das Vorgehen planen. Es gibt immer die Möglichkeit auch in den letzten Minuten der Geburt den Kreissaal zu verlassen. Auch Väter, die sich nicht vorstellen können, die Nabelschnur zu durchtrennen, sollten dies schon vor der Geburt mit der Hebamme besprechen.

Ungeplanter Kaiserschnitt

Treten Schwierigkeiten bei der Geburt auf, kann die Stimmung im Kreissaal plötzlich hektisch werden. Denn wenn ein Notkaiserschnitt ansteht, muss die Frau möglichst schnell in den OP. Väter gehen da nur im Weg um und müssen bei einem ungeplanten Kaiserschnitt oft außerhalb es OP-Saals warten, bis das Kind entbunden ist.

Erst wenn Hebammen und Ärzte das Kind untersucht haben und davon überzeugt sind, dass das Baby wohlauf ist, darf der Vater das Kind in die Arme schließen, während die Mutter noch im OP versorgt wird.

Das Neugeborene

Blutig und voller Käseschmiere, dunkelrot, etwas verknautscht und mit verformten Kopf: Viele Väter sind bei der Geburt ihres ersten Kindes etwas überrascht, dass ein neugeborenes Babys nicht so niedlich, süß und sauber aussieht, wie man es sich vorgestellt hat. Nur die Mutter wird vom ersten Augenblick an ihr Baby für das schönste auf der ganzen Welt halten - und das ist auch das Wichtigste.

Nachgeburt

Wenn das Baby da ist, ist die Geburt noch nicht vorbei. Danach löst sich die Plazenta, also der Mutterkuchen der das Kind im Mutterleib versorgt hat, von der Gebärmutterwand ab. Nachwehen setzen ein, bis die Plazenta ausgeschieden ist. Danach untersucht die Hebamme die Plazenta auf ihre Vollständigkeit. Erst wenn die Plazenta vollständig ausgeschieden ist, gilt die Geburt als beendet.

Die ersten Tage

Das Baby ist da und Familie und Freunde wollen zum Gratulieren kommen und das Baby sehen. Verständlich, doch gerade in den ersten Tagen nach der Geburt ist dies den meisten Müttern zu viel Trubel. Außerdem durchleben fast alle Wöchnerinnen drei bis vier Tage nach der Geburt die sogenannten "Heultage". Der Grund ist ein starker Hormonabfall, der für ein extremes Stimmungstief sorgt und reichlich Tränen fließen lässt. Umso besser, wenn der Vater die Besucher erst mal auf Abstand hält, damit Mutter und Kind sich erholen können. 

Rundum-sorglos-Programm

Die ersten Tage und Wochen zuhause sind für die Familie besonders wichtig. In dieser Zeit des Wochenbetts entwickelt sich eine tiefe Bindung zwischen Mutter und Kind. Als Vater kann man dies am besten unterstützen, in dem man für ein Rundum-sorglos-Programm sorgt: Einkaufen gehen, zur Apotheke fahren, für die stillende Mutter Nahrhaftes kochen und darauf achten, dass nichts auf den Tisch kommt, dass Blähungen verursachen könnte. Die Wäsche waschen und generell den Haushalt regeln. Je mehr Zeit die Mutter zum Erholen und Kuscheln mit dem Baby hat, desto besser ist es für die ganze Familie.

Sex muss warten

Die meisten Mütter haben in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt wenig Lust auf Sex: Viele Frauen fühlen sich in ihrem Körper, der von der Schwangerschaft und der Geburt gezeichnet ist, noch nicht wohl. Hormonumstellungen sorgen für Stimmungsschwankungen und die Versorgung des Babys kostet Wöchnerinnen Kraft und raubt den Schlaf.

Außerdem haben die Frauen "Wochenfluss". Dabei handelt es sich um ein Wundsekret, dass durch Blutungen ausgeschieden wird. Durch das Ablösen der Plazenta kommt es in der Gebärmutter zu einer großen Wunde, die ungefähr sechs Wochen benötigt, um zu verheilen. So lange der Wochenfluss besteht, ist die Gebärmutter noch nicht verheilt. Um Infektionen zu meiden, sollte man erst wieder Sex haben, wenn die Blutungen abgeklungen sind.

 

von Dagmar Fritz

Zuletzt überarbeitet: April 2017

   

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