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| Geschrieben von ThesJo am 20.02.2013 |
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Fetale Tachyarrhytmie Therapie?
Sehr geehrter Prof. Jorch,
Liege bereits seit 2 Wochen mit verkürzter Cervix in der Klinik und bin jetzt bei 30+3 SSW. Vor 2 Wochen wurde mir ein Pessar gelegt. Bei den KontrollCTGs wurde nun eine supraventrikuläre Tachykardie bei meinem Baby festgestellt. Dieses Herzrasen tritt in Phasen von wenigen Minuten auf und beruhigt sich dann immer wieder. Allerdings hört sich der Übergang immer sehr stolprig an. Bislang gehts dem Baby gut und es sind noch keine Anzeichen eines Hydrops zu erkennen. Nun hat man sich entschieden, mich mit Digoxin zu behandeln. Wie stehen die Chancen, dass die Arrythmie damit behoben werden kann? Und wie lange dauert es, bis die Therapie anschlägt. Nach einem Tag ist leider noch keine Besserung zu sehen. Danke! |

Antwort:
Re: Fetale Tachyarrhytmie Therapie?
Antwort von Prof. Jorch am 24.02.2013
| Chancen im Einzelfall zu bewerten ist immer sehr schwierig. Ich kann nur pauschal sagen, dass solche Situationen nicht so selten sind und häufig gut ausgehen. Im optimalen Fall handelt es sich um eine Rhythmusstörung, die nach der Geburt verschwindet. Im ungünstigen Fall spitzt sich alles zu und Ihr Kind muß vorzeitig geholt werden. Andererseits habe Sie ja mit 30 Wochen die Schallgrenze von 34 SSW bald errreicht. Viele solcher Kinder können sogar bis zum errechneten Geburttermin gehalten werden. |
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