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Beitrag aus dem Forum:     Schwangerschaftsberatung

CTG und Befund

Frage von Fine81  -  21.10.2010
Hallo lieber Dr. Bluni,

ich komme gerade von meiner FÄ und bin nun etwas verunsichert. Ich bin jetzt 33+6 ssw und sie hat ein CTG gemacht, im Mutterpass steht nun TS 8-9, was hat das zu bedeuten?

Desweiteren hat sie als Bemerkung abnorme Wehentätigkeit geschrieben. Was bedeutet das?

Mein GMH ist nur noch 2,65 cm lang, ist das okay?

Vielen Dank für alles!

Liebe Grüße
CTG und Befund

Antwort von Dr.Bluni  -  21.10.2010
Hallo,

1. es kann sein, dass es die Bewertung des CTG nach Fischer ist, und dabei sind 8-10 Punkte normal.

2. physiologischerweise verkürzt sich der Gebärmutterhals gegen Ende der Schwangerschaft immer, was ein Zeichen dafür ist, dass sich die Gebärmutter auf die Geburt vorbereitet.

Kommt es jedoch früh zu einer Verkürzung deutlich vor der 34. SSW, dann bedeutet dieses, je nach Ausprägung eine Risikoerhöhung für eine Frühgeburt.

Diese Verkürzung wird durch eine vorzeitige Wehentätigkeit hervorgerufen, wobei die genauen Entstehungsmechanismen bis heute nicht eindeutig geklärt sind. Eine bakterielle Besiedlung ist sicher nur eine Erklärung.

Die Länge alleine lässt keine Rückschlüsse zu, außer, dass man sagen kann, dass eine Länge von weniger als 2,5 cm mit einem erhöhten Risiko der Frühgeburt einhergeht und deshalb entsprechende Empfehlungen und Maßnahmen ausgesprochen werden.

Wichtig ist es, hier immer den Gesamtzusammenhang zu sehen:

Sehr hilfreich ist es, wenn bekannt ist, ob Beschwerden, wie Kontraktionen oder vorzeitige Wehen vorliegen oder es Hinweise für eine Entzündung im Bereich der Scheide gibt. Eine solche Entzündung mit Bakterien kann hier der Auslöser sein. Besonders bedeutsam ist, inwiefern sich im vaginalen Ultraschall Hinweise auf eine bedeutende Verkürzung des Gebärmutterhalses, ggf. verbunden mit einer Trichterbildung finden.

In einigen Fällen hilft die körperliche Schonung mit Verzicht auf Sport und Verkehr und die prophylaktische Einnahme von Magnesium. Dieses beruhigt die Gebärmutter.

In anderen Fällen reichen diese Maßnahmen alleine aber nicht aus. Manchmal ist dann auch eine stationäre Behandlung notwendig.

Wie hier für Ihre persönliche Situation das sinnvollste Vorgehen aussehen sollte, kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen der Untersuchung beurteilen.

Gegebenenfalls wird hier zur Entscheidungsfindung auch die Klinik mit einbezogen.


VB
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