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Beitrag aus dem Forum:     Schwangerschaftsberatung

Blutgruppenbestimmung/Rhesusfaktor

Frage von Brigitte  -  22.12.2003
Hallo Dr. Bluni,

in meinem Mutterpass wurde bei mir folgende Blutgruppe+Rhesusfaktor eingetragen:

Blutgruppe AB
Rh neg. (D neg.) ccddee
Kell negativ

Meine Mutter hat folgende Blutgruppe+Rhesusfator:

Blutgruppe A
Rh pos. dcdee

Mein Vater hat folgende Blutgruppe+Rhesusfaktor:

Blutgruppe B
Rh pos. dcdee
Kell negativ

Da ich Rhesus negativ bin soll ich bei meinem nächsten Vorsorgetermin diese Anti-D Prophylaxe bekommen.

Da nun mein Vater und meine Mutter beide Rhesus positiv sind, ist es wirklich möglich, daß ich Rhesus negativ sein kann.

Meine Frauenärztin meinte ein Fehler seites des Labors könnte eigentlich nicht vorliegen!

Soll ich auf einen neuen Bluttest zur Bestimmung meiner Blutgruppe/Rhesusfaktors bestehen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Ansonsten ein frohes Fest und schöne Feiertage für Sie!

Lieben Gruß,

Brigitte
Blutgruppenbestimmung/Rhesusfaktor

Antwort von Brigitte  -  22.12.2003
Hallo Dr. Bluni,

hier leider eine Korrektur der Daten von Mutter und Vater

Mutter:
Blutgruppe A
Rh pos. CcDee

Vater:
Blutgruppe B
Rh pos. CcDee
Kell negativ

Meine Daten:
Blutgruppe AB
Rh neg. (D neg.) ccddee
Kell negativ

Sorry,

Lieben Gruß,

Brigitte
Blutgruppenbestimmung/Rhesusfaktor

Antwort von Andrea  -  22.12.2003
Selbstverständlich ist das möglich. Hinter dem großen "D" verbirgt sich dann bei beiden Eltern ein kleines "d", und wenn - wie bei Dir - beides zusammenkommt ist Deine Blutgruppe rh-negativ.
Blutgruppenbestimmung/Rhesusfaktor

Antwort von Brigitte  -  23.12.2003
Hallo Pitti, Hallo Andrea,

vielen Dank für Eure schnellen Rückantworten. Man ist ja doch mit allem immer so unsicher!! Bin schon gespannt was Dr. Bluni dazu sagt!
Ich wünsche Euch ein schönes Fest und einen guten Rutsch!

Lieben Gruß,

Brigitte
Blutgruppenbestimmung/Rhesusfaktor

Antwort von Dr.Bluni  -  23.12.2003
hallo Brigitte,

sofern die Schwangere eindeutig rhesusnegativ ist, gelten für sie die hier schon häufig beschriebenen Bedingungen, was auch eine Anti-D-Gabe in der Schwangerschaft beinhaltet.

Bei der Angabe zum VAter:Rh pos. dcdee
steckt ein Fehler; denn wenn jemand rhesuspositiv ist, muss er/sie mindestens ein großes D haben. Zum beispiel Dcdee.

Die von Ihnen gemachte ANgabe entspricht einem rhesusnegativen Menschen.

Dieses kann aber nur vor Ort aufgeklärt werden.

VB
Blutgruppenbestimmung/Rhesusfaktor

Antwort von Pitti  -  22.12.2003
Halloo!
Meine Eltern haben beide 0pos und ich 0neg. Aber frag mich bloß nicht, wie das geht....
Bei meinem Cousin ist das übrigens genauso.
Die AntiD-Spritze hab ich auch in der Schwangerschaft bekommen, weil mein Mann 0pos ist.
Gruß Pitti
Blutgruppenbestimmung/Rhesusfaktor

Antwort von Dr.Bluni  -  23.12.2003
liebe Brigitte,

in der beschriebene Form ist es richtig, als rhesuspositiv zu bezeichnen. Aber, auch, wenn beide rhesuspositiv sind, kann das Kind rhesusnegativ sein:

Kann ein Rhesusfaktor NEGATIV vererbt werden, wenn beide Elternteile den Rhesusfaktor POSITIV D besitzen?


Vater :Rhesusfaktor positiv D+
Mutter Rhesusfaktor positiv D+
Kind : Rhesusfaktor negativ ccddee


das Rhesussystem wird durch ein Gen mit mehreren Allelen vererbt. Am wichtigsten ist die Bildung eines Antigens (Rhesusfaktor) auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen (D-Antigen)

Rhesus-positive Menschen (Rh+) besitzen dieses Antigen D. Rhesus-negative Menschen (rh-) besitzen dieses Antigen nicht, jedoch die Fähigkeit zur Bildung von Anti- D-Antikörpern.

Diese Eigenschaft wird durch zwei Allele bestimmt :

D - ( dominant) -führt zur Antigen- D -Bildung
d - ( rezessiv) - kein Antigen - D

Demnach können Rh+ - Personen folgende Genotypen besitzen : DD oder Dd , Rh- - Personen besitzen nur den Genotyp: dd .

Die Antwort auf die oben genannte Frage muss also mit Ja, wie in Ihrem Fall, beantwortet werden.

Liebe Grüße

VB
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